Vom wieder einmal Identitarian leichtgemachten Triumph

Es drängt sich seit langem, seit sehr langem schon die Frage auf, weshalb es ihnen, also den Identitarian, so oft dermaßen leicht gemacht wird,

etwas zu entkräften, etwas zurückzuweisen,

Gerichtsverhandlungen für sich zu vereinnahmen,

mit Urteilen triumphieren zu können …

Nun, am 26. August 2026, können Identitarian wieder einmal einen ihnen leichtgemachten Triumph ernten, diesmal durch die Urteilsverkündigung des Landesgerichts für Strafsachen Wien, Abt. 113, am 25.8.2026:

Wir haben in einer Stellungnahme zur Pressekonferenz der FPÖ am 28.1.2026 behauptet, Privatdozent Dr. Stefan Weber habe geäußert, die Anzahl der Anzeigen nach dem Verbotsgesetz stehe für gar nichts, denn jeder Hitlergruß werde schon als rechtsextrem bezeichnet. Wir widerrufen diese Behauptung als unwahr.

Stiftung Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Dr. Andreas Kranebitter

Wie leicht wäre es gewesen, auch diesen Triumph den Identitarian nicht zu säen. Einfach etwa dadurch, was Stefan Weber tatsächlich in dieser Pressekonferenz am 28. Jänner 2026 zum „Hitlergruß“ sagte, es könnte kenntlicher nicht sein:

Und die rechtsextreme Tathandlung ist definiert mit einer angezeigten registrierten Handlung. Ich habe meinen Anwalt gefragt, weil es mich einfach interessiert, letzte Woche, wie läuft es wirklich bei der Polizei. Wenn ich jetzt sag zu meinem Anwalt, ich habe jetzt da draußen wen gesehen, der hat mir grad den Hitlergruß gezeigt, ja, das muß ich anzeigen, Verbotsgesetz, die Polizei muß des aufnehmen, geht sofort in die Statistik als rechtsextreme Tathandlung ein, ja. Der Hitlergruß ist vergangen, es hat ihn niemand fotografiert, ich kann ihn nicht dokumentieren, etc. Das Verfahren wird eingestellt werden, aber wir haben ihn in der Statistik zunächst einmal als rechtsextreme Tathandlung. Ich will damit nicht, bitte, daß Sie mich nicht mißverstehen, den Hitlergruß verhamlosen, ja, um Gottes Willen, ich sage nur, wir müssen uns genau anschauen, was ist in diesem Bericht eine rechtsextreme Tathandlung, ja, und was ist eine, sozusagen ein juristisches Ergebnis, sprich, eine Verurteilung und eine Diversion oder eine Verfahrenseinstellung, es gibt ja die drei Möglichkeiten. Und wie der Herr Hafenecker bereits erwähnt hat, haben wir hier eine völlig andere Zahlenwelt, ja.

Irgendwann bleibt nur noch ein Kriterium übrig, sozusagen in aller Radikalität des DÖW, dann kann ich sagen, jeder, der in einer Volksgemeinschaft denkt, ist in Österreich ausgeprägter Rechtsextremer, ja, dann muß ich sagen, dann haben wir eine komplette Neudefinition dieses Begriffs, und dann müssen wir das auch transparent machen, daß wir den Begriff Rechtsextrem dann so als Art Heimatliebe oder ähnliches verstehen, ja, und damit wird er leer, dann können wir gleich Heimatliebe sagen.

Stefan Weber in der Pressekonferenz von Christian Hafenecker, 28. Jänner 2026.

Etwas Allgemeines zu Stefan Weber: Er ist nicht nur für die Mutterpartei in Österreich ein ehrergiebiger Wissenschafter, sondern auch für die Tochterpartei in Deutschland … Und wer sich allein diese hafeneckerische Pressekonferenz vom 28. Jänner 2026 ansieht und anhört, wird sofort verstehen, warum, und zum Schluß kommen, daß Stefan Weber auf dem Weg zum Lieblingswissenschafter von der österreichischen Vaterpartei und der deutschen Sohnpartei

Es hätte wohl vieles gegeben, auf das das DÖW in seiner Reaktion auf die hafeneckerische Pressekonferenz entschieden eingehen, fundiert entgegentreten hätte können, stattdessen jedoch die Entscheidung, ein gerichtlich zu widerrufendes weberisches Zitat zu riskieren, die, das mit ein wenig Weitsicht vorhersehbar gewesen wäre, nur zum Einfahren einer neuerlichen Triumphernte für die Identitarian führen konnte, und wohl zum persönlichen Triumph von einem der ihren, dem u. a. das DÖW lange schon eine der „Denunziazionsplattformen“

Ein Generalsekretär und ein Abgeordneter im österreichischen Parlament wird schon genau es sich überlegt haben, weshalb er „Denunziazionplattformen“ schreibt und nicht nach der Rechtschreibung Denunziation… Ebenso genau wird er es sich überlegt haben, welche recht besondere Blume er in seine österreichische Reversfahne steckt, mit der er die Ankündigung seiner Pressekonferenz am 28. Jänner 2026 schmücken läßt — wohl zum weithin sichtbaren auch seines Bekenntnisses …

Zwei Beispiele für jene, die an diesem selbstverschuldeten Urteil zum Geschenk an die Identitarian ihre rechte Freude haben: Daß sich in dieser Sache für Michael Scharfmüller sofort Fragen darüber hinaus stellen, wie er gleich am 26. August 2026 auf der Konzernplattform schreibt, verwundert nicht. Desselben Tages auf derselben Plattform „Glückwünsch!“ von Norbert Weidner, unausbleiblich, somit für ihn wohl erwiesen,

daß Burschenschaften nicht so sind, wie er es dem DÖW vorhält, sondern so, das hat Norbert Weidner nicht geschrieben, wie sie dem zurzeitigen Nationalratspräsidenten erscheinen, die für alles zu haben seien, so wie er selbst für alles zu haben sei, „wenn es eine Mehrheit gebe“,

„wenn es eine Mehrheit gebe“, wird er, der zurzeitige Nationalratspräsident, im Juli 2026 zitiert, „wenn es eine Mehrheit gebe, sei er“, „für alles zu haben“, „für alles zu haben“ —

Neutralisieren

In Rheinsberg fallen beim Lesen der Tafeln auf einem Denkmal die Kriegsdenkmäler in Österreich ein,

in diesem Sommer 2026, denn die Denkmäler in Österreich sind nicht neutralisiert, diese „Kriegerdenkmäler“ in

Österreich mit den wahrheitsverdrehenden Aufschriften „Unsere Helden“

1994 wurde das Denkmal in Rheinsberg neutralisiert:

Wir trauern um die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

Von „Helden“ war schon zuvor nicht die Rede, sondern lediglich von „Gefallenen“.

Vielleicht war Kurt Tucholsky nicht ganz unschuldig daran, daß das Denkmal in Rheinsberg neutralisiert wurde, gerade in Rheinsberg, das durch Kurt Tucholsky berühmt wurde, es ein Tucholsky-Literaturmuseum in Rheinsberg gibt, unweit von dem neutralisierten Denkmal,

in Rheinsberg eine Verpflichtung gegenüber Kurt Tucholsky es besonders gibt, ein Denkmal für „Gefallene“ zu neutralisieren

So kann der Begriff des Neutralisierens verwendet werden, ein Denkmal neutralisieren, aber nicht wie es heutigentags schöngeredet verwendet wird, Menschen zu neutralisieren, also zu töten, zu morden. Sie sind, wie bereits Tucholsky schrieb, keine „Neutralisierer“ und keine „Neutralisiererinnen“, sondern —

Menschgemäß sind Soldaten und, das muß heutigentags hinzugefügt werden, Soldatinnen „Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“, aber auch Täterinnen und Täter, und nicht nur bloße Opfer. Mit dem Begriff „Opfer“ sind alle, alle bedacht, die unter „Krieg und Gewaltherrschaft“ leiden, die durch Krieg und Gewaltherrschaft zu Tode gebracht werden, also nicht der Soldat, die Soldatin allein, die Täter und Opfer zugleich …

Tagesordnungen, so viele zu löschen, Agenden, so viele neu zu schreiben

Kaum aus dem Dorf zurück, in dem als einziges Magazin „Der Pragmaticus“ zum Verkauf aufliegt, liegen gleich in der Warteecke des nach der Rückkehr sofort besuchten Beauty Salons zwei Exemplare vom „Pragmaticus“ auf, das nicht überrascht, befindet sich dieser doch im wienerischen Bezirk, der vielen Wirkungsstätte, den sie als ihre Heimadresse

Das Dorf wurde nicht vorzeitig verlassen, weil es in diesem bloß das Magazin „Der Pragmaticus“ gibt, sondern wegen des auf einer Plattform gelesenen Berichts über eine Insel „zeuter“, der so einnehmend war, daß sofort beschlossen wurde, die paar verbliebenen Urlaubstage „auf zeuter“ verbringen zu wollen. Es wurde angenommen, „auf zeuter“ werde es schon einen Flughafen geben, Flüge nach „zeuter“ werde es nur von der Bundeshauptstadt aus geben können, und darum der sofortige Aufbruch nach Wien.

Das Magazin „Der Pragmaticus“ hat eine recht säenswerte Auflage, die muß verteilt werden, und über einen derart gewichtigen Pragmaticus muß auch vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs berichtet werden, wenn ein Unternehmer wieder ein Projekt startet.

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hat gemeinsam mit Prinz Michael von und zu Liechtenstein ein neues Medienprojekt aus der Taufe gehoben: „Der Pragmaticus“ startete nun als Onlineplattform, ein monatliches Printmagazin erscheint erstmals am Montag. Das neue Medium soll Expertinnen und Experten Raum geben, ihre Inhalte umfangreich und abseits von tagespolitischen Debatten zu publizieren. Laut der Blattlinie sollen Freiheitsrechte und Eigenverantwortung geachtet werden. Als Aufgabe wird definiert, „faktenbasierte Informationen und Orientierung in einer Zeit zu bieten, die von Erregungsjournalismus, Verkürzung und Zuspitzung geprägt ist“. Netzwerk an Expertinnen und Experten „Unser Ziel ist, realistisch an Situationen heranzugehen und nicht in vorgefertigten Modellen zu denken. Kurz: pragmatisch zu handeln“, wird der Initiator und Herausgeber des Mediums, Liechtenstein, der auch die für Entscheidungsträger ausgerichtete Plattform Geopolitical Intelligence Services (GIS) lancierte, zitiert. „Der Pragmaticus“ baut auf ein Netzwerk von über 100 Expertinnen und Experten auf. Personen abseits des „Mainstreams“ sollen nicht ausgeschlossen und ein Schwerpunkt auf die Themenbereiche Wissen, Macht, Geld und Mensch gelegt werden. Auflage von 200.000 Stück Das Magazin soll in einer Auflage von 200.000 Stück erscheinen. Es kann über den Abschluss eines Abonnements auf der Homepage bezogen werden und liegt den österreichischen Tageszeitungen „Die Presse“, „Kleine Zeitung“, „Tiroler Tageszeitung“ und „Vorarlberger Nachrichten“ bei. Als Chefredakteur fungiert Andreas Schnauder, der lange Zeit als Wirtschaftsressortleiter bei der Tageszeitung „Der Standard“ arbeitete. Geschäftsführer der Pragmaticus Verlag AG, die ihren Sitz in Wien-Leopoldstadt hat, ist Jürgen Moosleithner. „Der Pragmaticus“ wird von einem gleichnamigen Talk-Magazin auf Servus TV begleitet. Mateschitz’ jüngstes Medienprojekt, die Rechercheplattform Addendum, wurde vor fast einem Jahr eingestellt.

red, ORF.at/Agenturen: 3. September 2021. Neues Mateschitz-Medienprojekt gestartet.

Nun im Beauty Salon in der Warteecke sitzend und einen Flug nach „zeuter“ suchend, fallen auf dem Warteecktisch die zwei Exemplare des „Pragmaticus“ auf, und da kein Flug nach „zeuter“ zu finden ist, kein Flughafen „auf zeuter“ zu finden ist; „zeuter“ selbst nicht zu finden ist, wird das Taschensuchgerät weggelegt, und darüber nachgedacht,

was fällt zum „Pragmaticus“ über das, was bereits über seinen Hintergrund, Untergrund, Abgrund erfahren wurde, hinaus noch ein.

Sofort kommt in Erinnerung, das ein Unternehmer sagte,

Wie viel Köppel für die Weltwoche bezahlt hat und woher das Geld kam, ist ein Geheimnis. Auch Ryser kriegt es nicht gelüftet. Aber er kann zeigen, warum die Rechten Köppel an der Spitze der Weltwoche wollten. Er sollte die Zeitung zu ihrem Sprachrohr machen. „Den Wettstreit der Ideen gewinnen. Darum geht es“, sagt der Unternehmer Tito Tettamanti, der an dem Verkauf maßgeblich beteiligt war. „Dazu braucht es Zeitungen. Man muss die Ideen säen. Säen, säen, säen. Mit der Weltwoche haben wir eine Lücke gestopft, die Lücke der rechten Opposition.“

Biographie über Roger Köppel. Der will nicht nur spielen. taz. 10. Oktober 2018.

„man muss die Ideen säen. Säen, säen, säen.“ Das paßt dazu, daß der „Pragmaticus“ in Tabaktrafiken mit Lebensmittelverkauf auf dem Land und in Beauty Salons in der Stadt auch gestreut wird. Es erinnert sogleich ebenfalls daran, was in der Sendungsanstalt eines weiteren Unternehmers gesagt wurde: An keiner Debatte sich zu beteiligen, ist das Entscheidende, nur auftreten, immer und überall auftreten, jede Gelegenheit nutzen. Nicht aussprechen lassen. Nicht mal sprechen lassen.

Es erinnert ebenfalls daran, daß die Tagesordnungen von Unternehmen zur eigennützigen Geldverteilung je keinen Änderungen unterliegen, was ihnen einmal zur Vermögensmehrung als Agenda recht

scheint ihnen als Agenda ewig einzusetzende —

Tagesordnungen, so viele zu löschen, so viele neu zu schreiben …

Und im Angesicht der Agenda der Konzerne,

was diese auch gegen den Staat an sich und für sich auf ihre Tagesordnungen gesetzt haben, erscheint es völlig untergeordnet,

was ihre Strippen auf der Straße tragen,

mit welcher Mode ihre Strippen auf der Straße ihr Aussehen versuchen zu peppen,

was deren Strippen sagen und schreiben, in Sendungsanstalten und auf

Plattformen der Tech-bros, ohne die Finanzierung durch

ihre string pullers hätten sie nichts, beispielsweise auch keine Zeitungen, in denen sie schreiben dürfen,

was ihren backers eigennützlich gefällt …

Beinahe könnte Mitleid sich einstellen, Mitleid mit den Strippen, die zwar ab und an sich eingestehen können, daß sie Strippen sind, aber

sie verkennen dabei, wer an den Strippen zieht, sie meinen, an den Strippen zöge eine aus ihren Reihen,

aus ihren Staffeln, und sie sind doch nur angeheuert für Staffelläufe,

deren jeweiliger Startschuß von denen abgegeben wird, die tatsächlich an den Strippen ziehen, und für sie laufen sie, laufen und laufen und meinen,

sie laufen frei, wenn sie beispielsweise meinen bis nach Kärnten zu laufen,

laufen sie doch nur wie Pferde auf den im Eigentum befindlichen Rennbahnen ihrer Compères,

rennen im Kreis, immerzu im Kreis, im Kreis immerzu, auf der Tanzfläche im Spektakel der …

Mode und Urin erregen

Das Kunstprojekt der Florentina Holzinger und das Forschungsprojekt der Elke Gaugele haben eines gemeinsam, es werden erregt die Falschen der Förderung bezichtigt, beim Kunstprojekt Andreas Babler, der zum Zeitpunkt der Fördervergabe nicht dafür verantwortlicher Minister war, beim Modeforschungsprojekt Eva Maria Holzleitner, die zum Zeitpunkt der Fördervergabe nicht dafür verantwortliche Ministerin war, jedoch das hindert etwa das selbst geförderte Medium „Exxpress“ nicht an der aufgeregten Verbreitung, daß Eva Maria Holzleitner …

Millionen Steuergelder aus Holzleitners Wissenschaftsministerium

Finanziert wird das Projekt vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF mit fast 400.000 Euro. Der FWF wiederrum wird finanziert durch Steuergelder. 2024 vergab der Wissenschaftsfond rund 349 Millionen Euro für wissenschaftliche Projekte aus. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber 2022, als der FWF Förderungen in der Höhe von 273 Mio. vergab. Verantwortlich für den FWF ist Eva-Maria Holzleitners (SPÖ) Ministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung.

Exxpress. 400.000 Euro Steuergeld für Modestudie: Polohemd könnte rechtsextrem sein. 4. August 2026.

Was bislang im Gegensatz zum Kunstprojekt bei der Modestudie ausblieb, ist ein hochgeistiger Erguß, noch fiel den geistig Hochprozentigen nichts entsprechend Hochprozentiges ein, wie beim Kunstprojekt, als die dagegen im Anzug und im Kostüm Auftretenden so Hochgeistiges von sich gaben, wie „Tuttelmonster“,

„Brunzbecken-Babler“,

oder von einer weiteren Mandatarin so einfach wie hochgeistig „DEIN Steuergeld für ein BRUNZBECKEN“ …

Eine wieder derart seriöse Information wie die von für „Qualitätsjournalismus“ gefördertem Medium „Exxpress“ kann nur desselben Tages noch von einer selbst für seriöse Informationen recht bekannte Website übernommen werden, und das erinnert daran, daß vor acht Jahren der gesinnungsgemäß zensurierten Website Mode Anlaß zur Aufregung, Erregung und zur seriösen Information war, es ging dabei um Thor Steinar; davon wird in „T-Shirt, Uniform der Jetztzeit“ erzählt.

Auf der Website des Österreichischen Wirtschaftsfonds FWF, ist am 6. August 2026 zu lesen, wird über dieses Forschungsprojekt unter „Vom rechten Rand zum Hipster“ berichtet, wobei auch Thor Steinar erwähnt wird:

Während sich Rechtsextreme in den 1990ern vielfach bestehende Marken, wie etwa Lonsdale, als Szenekleidung aneigneten, begannen sie Anfang der 2000er, eigene Modelabels zu gründen. Eines der bekanntesten jener Anfangsjahre ist Thor Steinar, das nordische Mythologie (Thor), einschlägige Nazi-Symbolik (Felix Steinar war ein ehemaliger SS-General) mit subkultureller Ästhetik, etwa aus dem Bereich der Hooligan- oder der Bikerszene, kombiniert. „Thor Steinar hat sehr früh damit begonnen, die Vielfalt jugendkultureller Stile zu vermarkten, und damit auch Biker oder Surfer abgeholt“, erklärt Gaugele die Strategie der Produzenten.

Bloß, der „SS-General“ hieß nicht „Steinar“, sondern „Steiner“, Felix Martin Julius Steiner. Und wieder einmal ist an ihm, Felix Steiner, nicht das Aufmerkenswerte, was er vor 1945 war und tat, sondern wie er nach 1945 wieder auffällig wurde, und er wurde gesinnungsgemäß auffällig. Etwa durch seine Bücher „Die Armee der Geächteten“, „Die Freiwilligen der Waffen – SS Idee und Opfergang“. Bücher, die auch lange nach seinem Tod im Jahr 1966 wieder publiziert werden, wie gelesen werden kann, und natürlich auch über Amazon zu beziehen.

Felix Steiner trat nach 1945 nicht in seiner gesinnungsgemäßen Uniform oder im T-Shirt auf — vielleicht trug er solche beispielsweise beim Grillen, in der Freizeit —, sondern im Anzug, im Anzug und der Anzug ist nicht erst seit Felix Steiner die gesinnungsgemäße Arbeitskleidung der Identitarian

Not beeing masters in our own house

Ob das heute, 5. August 2026, von Christian Stocker auf der Plattform eines tech bro verbreitete Video von einer dieser Veranstaltungen for his party mit Vera Rußwurm oder Arabella Kiesbauer ist, vielleicht am 4. August 2026 in Graz aufgenommen?

Wir wollen Herr im eigenen Haus bleiben und wo wir es nicht mehr sind, werden.

Christian Stocker X 5. August 2026.

Wäre der vor einhundertsiebzig Jahren geborene Sigmund Freud an seiner Seite gewesen, gleich, bei welcher Gelegenheit Stockers Video entstand, er hätte ihn, Christian Stocker, wohl darauf hingewiesen, daß er, Sigmund Freud, vor nahezu einhundert Jahren die Phantasie, die Täuschung auch des Selbsts, Herr im eigenen Haus zu sein, ein für alle Male — Beinahe schlimmer noch klingt für das Ego des Ichs die gängige englische Übersetzung: „The ego is not master in its own house.“ Not being the Master, nicht der Gebieter, der Beherrscher …

Ob wer, wenn es denn eine dieser Sommerveranstaltungen for his party gewesen sein sollte, gefragt hat,

vielleicht Arabella Kiesbauer oder Vera Rußwurm gar nachgefragt hat: Wo wir es nicht mehr sind? Und dann auch: Wie werden, was wir je nicht sind, Masters in our own house?

Wie noch mehr trifft das, was Sigmund Freud dem Ich bescheinigte, auf Staaten zu, und das nicht erst seit von einer sogenannten globalisierten Welt gesprochen wird, es sollte das Wir ebenfalls die Phantasie, die Täuschung des Selbsts, being master, aufgeben …

Identitäre Arbeitskleidung – der Anzug, das Kostüm, der Frack, der Hosenanzug, die Tracht, der Smoking, das Abendkleid, die Uniform

Es ist nicht von Belang und ungenügend für eine Empörung, was Heimo Lepuschitz auf dieser Konzernplattform schreibt, sondern das Bild, mit dem Heimo Lepuschitz diesmal sein Geschwefel schmückt,

es zeigt die Strippe

vor dem Mal des Josef Müllner im KL-Grätzel in Wien, und das erinnert an das gesinnungsgemäße Brauchtum des Klauens und Kopierens, denn schon die zur Zeit des Josef Müllner identitär Zugerichteten kannten und konnten nichts anderes als Stehlen

„Extrem parasitär“. Die Dauerempörten über die Sprache der Identitären? Der Standard wird auch immer mehr zum linken Hufeisenmagazin. Mit Systemmillionen künstlich am Leben gehalten.

Heimo Lepuschitz. X. 3. August 2026.

Woher die seinerzeitigen Identitarian den Begriff „System“ haben, von wem sie diesen geklaut haben, wen sie kopierten, vermag nicht gesagt werden, ist es doch ein uralter und vor allem allgemeiner Begriff, vielleicht aber haben sie es von Ernst Thälmann,

den die damaligen Identitarian wohl ebenso aufmerksam lasen wie die zurzeitigen Identitarian alles lesen, was ihnen nutzbar, verwendbar, klauenswert scheint

„Schluß mit dem System“ ist zum Beispiel in „Reden und Aufsätze zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung – Band 1 – Auswahl aus den Jahren Juni 1919 bis November 1928“ zu lesen, in denen bereits auch viele mit „System“ zusammengesetzte Wörter — „Ausbeutungssystem, Antreibersystem, Ausbeutersystem, Weltsystem, Terrorsystem“ und so weiter und so fort — vorkommen,

geschrieben und gesprochen von Ernst Thälmann, und nun von Heimo Lepuschitz mit „Systemmillionen“ ein weiteres zusammengesetztes Wort gefunden …

Im Artikel, der Heimo Lepuschitz zu einem persönlichen Kompositum mit „System“ animiert, wird eine nicht unwesentliche und wohl die wichtigste Kleidung der Identitarian nicht erwähnt, die eigentliche Arbeitskleidung der Identitarian: der Smoking, der Frack, das Abendkleid, der Anzug, das Kostüm, der Hosenanzug und

nicht zuletzt die Uniform

mit und ohne Schleife

schnieke finden sie einander gewiß, in Uniform ebenso wie, einfach wie kurz gesagt, in jedwedem Kostüm,

das schon mal auch ein schlichtes Shirt sein kann, und doch auch eingesetzt als Arbeitskleidung

Im Heimo Lepuschitz zur Empörung reizenden Artikel wird „Phalanx Europe“ erwähnt, das nicht überraschend ist, vergessen werden darf dabei auch beispielsweise nicht auf den „Shop der Patrioten“ …

Derartige Geschäfte bieten nicht nur Stoff zur Körperbedeckung an, sondern auch zur Geistesbedeckung, und die Geistshirts stellen Anzugtragende her

Das Hipsterische wird im Artikel angesprochen, unerwähnt jedoch bleibt ihr nach wie vor kleidungstechnische Untergrund: die Heimatmode

Trachthipsterig ist ihr Code —

ihre gesinnungsgemäße Phalanx

Von „Zeichen“ und „Symbol“ ist im Artikel zu lesen, und an Zeichen und Symbolen sind sie auch zu erkennen, wenn sie in Anzug, im Smoking …

beispielhaft wenn einer white power sign

Die Zeit dieses mit dem Handzeichen Posierenden dürfte jedoch vorbei sein, denn von ihm wurde schon lange Zeit nichts mehr breit berichtet,

hingegen von weiteren, deren Finger sich gesinnungsgemäß selbst zu diesem Handzeichen formen, ist allenthalben was zu vernehmen

Und das kann nicht überraschen, sind sie doch reichlich mit Expertise versorgt, etwa auf dem Gebiet der Kunstbestrachtung

ja, so recht auf dem Gebiete der Kunstbetrachtung

Ebenso reichlich sind sie geschichtlich versorgt, sie wissen auch Geschichte recht zu deuten, und träten sie nackt auf, an ihrer Geisteskleidung sind sie stets zu erkennen, ähneln in ihrem Gesinnungsstile keiner zweiten Seite im politischen Spektrum.

Ebenso reichlich sind sie sprachlich versorgt, sie wissen um die Herkunft von Wörtern …

„auf zeuter“

Dr. Susanne Fürst von der identitär patriotischen Parlamentspartei in Österreich hätte am 3. August 2026 auf der Plattform eines tech boys beinahe ob der von ihr als so niederträchtig gelesenen Form von ‚Berichterstattung‘ über die Vorgänge in Ceuta alle ihre Worte verloren, aber sie faßt sich, und sie findet dann doch noch ein Paar Worte — keine Worte

Hingegen dürfte der Strippe von ihrem Chef ein Kurzurlaub bewilligt worden sein, den sie auf einer Insel namens „zeuter“ zubrachte und auf ihrer Rückreise von diesem rapportiert.

Wenn die Insel „zeuter“ bisher vielleicht ein Geheimtipp vor allem für Arbeitsermüdete war, wird es jetzt wohl nicht mehr dabei bleiben, so begeistert die Kurzurlaubsstrippe von ihrem Kurztrip „auf zeuter“ berichtet, wie herzlich sie aufgenommen: „der wirklich minutenlange Applaus, die unglaublich vielen Schulterklopfer, dankbaren Blicke von Jungen und alt auf zeuter“ —

Ja, das ist ein Trip, von dem lange, lange gezehrt werden kann, von dem immer wieder erzählt werden kann, der sich hervorragend als Gesprächsstoff eignet, wenn zum Beispiel auf der Straße eine im österreichischen Parlament recht hoch gehievte Person erkannt wird, und vielleicht aus Verlegenheit nicht gleich gewußt wird, was mit ihr reden … Tripgeschichten bieten sich dafür immer an, werden stets recht gern gehört, noch dazu, wenn es sich um eine tatsächliche Neuigkeit in bezug auf noch nicht selbst ausprobierte Tripplätze handelt —

Wer kennt schon „zeuter“ und, Hand aufs Herz, wer war je schon „auf zeuter“?

Hintergrund, Untergrund, Abgrund von „Der Pragmaticus“

In einem von 618 Menschen bewohnten österreichischen Almdorf die Sommerfrische 2026 zu verbringen, erscheint als ein für die Erholung verlockender Ort, aber bereits mit dem ersten Einkauf in dem von Franca Fucks geführten Adeg ist es mit der Erholung vorbei; verantwortlich dafür die zwei einzigen in diesem einzigen Geschäft mit einer Tabaktrafik im Dorf zum Verkauf angebotenen Produkte: die Krone des österreichischen Qualitätsjournalismus und Der Pragmaticus

Die Krone des österreichischen Journalismusstandards hätte den Erholungswert nicht gemindert, diese Tageszeitung ist im Land immer und überall, kaum daß zwei oder drei Häuser versammelt zu einem Ort, steht mitten unter ihnen ihr Verkaufsständer …

Aber „Der Pragmaticus“ als einzige Alternative zur Lektüre in diesem Almdorf, der macht den Aufenthalt in diesem Almdorf sofort erholungswertlos, mehr, unbehaglich. Er führt zwar nicht dazu, das Almdorf sofort zu verlassen, jedoch zur Obacht, zur Beobachtung der Menschen in diesem Dorf im Gebirge, die neben der einen Tageszeitung nur noch den Pragmaticus kaufen und wohl auch lesen, die Tageszeitung für das, was schon am jeweiligen Drucktag nicht zu behalten ist, und den Pragmaticus für das Vertiefende, zum Eintauchen in das tiefste Wissen …

Es muß doch das Tiefste sein, das zum Weltgeschehen aus Österreich aus über den Tag hinaus im Pragmaticus geschrieben wird, schreiben doch in dem bedeutende Menschen, derart werden sie in der Nummer 6 vorgestellt, unter anderen:

Es ist dabei nicht wichtig, was diese für den Pragmaticus schreiben, sondern daß sie für den Pragmaticus schreiben, soher dem Pragmaticus zum Anstrich der Seriösität verhelfen, darüber hinaus, der Pragmaticus wieder einmal die unheilsame Verflechtung in Österreich aufzeigt, mit einer Gesinnung — Freilich, auch die Ausgabe 6 kann nicht ganz verbergen, seinen gesinnungsgemäßen Hintergrund, seinen Gesinnungsuntergrund, seinen Gesinnungsabgrund. Allein schon die Schlagzeile „Da hilft nur noch die Kettensäge“ in der Ausgabe vom Juli 2026 offenbart seine Gesinnung —

geschrieben von Jan Kluge von der Agenda Austria,

von der Agenda Austria, von deren medialen Vernetzungen in Österreich wurde bereits erzählt, deren Agenda die Agenda der Milliardenschweren … Jan Kluge gehört zu den Hochgebildeten, so ist es für ihn menschgemäß, seinen Kettensägenartikel für die Aktion des Pragmaticus „Neustart für Österreich“ hochliterarisch zu beginnen, mit dem Prozeß von Franz Kafka, mit der Verhaftung von Josef K. „Neustart für Österreich“, als wäre Österreich ein Häftling, für dessen Neustart der Pragmaticus sich zu seinem Bewährungshelfer selbst erwählt, der sich schon um seinen Neustart Gedanken macht, ehe Österreich aus seiner Haft entlassen — „Neustart“ ist in Österreich die Bewährungshilfe, Straffälligenhilfe … Was für eine Bewährungshilfe, nicht nur weltiterarisch, sondern auch weltphilosophisch, so wird der Häftling einem gedeihlichen Neustart entgegensehen können, wenn er einst aus deren Haft entlassen …

(1) Kurz vor dem Erklimmen des Podiums: Philosoph Konrad Paul Liessmann (links), Politologin Kathrin Stainer-Hämmerle, Pragmaticus-Chefredakteur Andreas Schnauer und Agenda-Austria-Direktor Franz Schellhorn. (2) Ex-Innenminister Wolfgang Peschorn (rechts), neben ihm: Anti-Korruptions-Experte Martin Kreutner und Sozialpolitik-Experte Martin Gieltsmann. (3) Schauplatz mit Ausblick. (4) Geopolitik-Influencer Andreas Grassl (Mitte) und Pragmaticus-Herausgeber Michael von Liechtenstein.

Das Pragmaticus-Expertenforum zu „Neustart für Österreich“

Über hundert Gäste drängten sich am 8. Juni in der Wiener Eventlocation k47.wien […]

„1000 Ideen für Österreich“ — Oh, was für Ideen der Pragmaticus für sogleich veröffentlichungswert hält, etwa diese:

Statt einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt (ORF) sollten Privatsender die gewünschten Formate übernehmen: Nachrichten, Kultur und Informationsangebote werden ausgeschrieben und aus der Haushaltsabgabe finanziert. Medienanbieter können sich auf Basis transparenter Qualitätskriterien um einzelne Sendungen bewerben. So entsteht Wettbewerb um die beste Umsetzung des öffentlichen Auftrags. Das schafft mehr Effizienz, höhere Qualität und eine stärkere Kontrolle über öffentliche Mittel.

„Fakten gibt es auch im TV“. Derart bewirbt der Pragmaticus in dieser Ausgabe ganzseitig sich selbst. „Der Pragmaticus bei ServusTV“

Magnetisch würde bei einer solchen Umsetzung dieses Vorschlags auch dieser Privatsender angezogen werden, und wohl reichlich Zuschläge erhalten, bürgt dieser doch bereits heute für „Fakten“, für die gar persönlich Männer der Faktenehre stehen, beispielhaft Kubitschek,

Bhakdi,

Tichy,

Christian Zeitz,

Bernhard Heinzlmaier, der eine recht besondere Laufbahn durchlief und sich selbst zum „Erzbischof“ …

Der Herausgeber, das ist auch zu erwähnen, von dem Pragmaticus ist Prinz Michael von und zu Liechtenstein … Und wenn Michael Liechtenstein „Grußworte“ richtet, dann aus höchstem Anlaß, etwa zur Vergabe von dem „Hayek Lifetime Achievement Award“ an einen Höchstgestellten,

an Peter Thiel, und die Verleihung menschgemäß nur im Besitze der Liechtensteins seienden

„prachtvollen Gartenpalais“ selbst, ein Palais, das immer wieder Veranstaltungsort für die Rechthöchsten zur Vernetzung …

Was beim Blättern dieser Ausgabe in der Almdorftabaktrafik mit Lebensmittelgeschäft sonst noch …

Für diese Ausgabe gibt Mathias Binswanger an, er lese Aphorismen Lec und Dávila, auch von Nicolás Gómez Dávila, und mit diesem darf er, Binswanger, sich einem recht elitären Kreis zuzählen …

Peter Hajek macht es für alle, Umfragen, aber nicht nur Umfragen, in diesem Sommer sucht er wissenschaftlich das Publikum für den derzeitigen Bundeskanzler in Österreich „Stocker sucht Wahl“ aus. Vielleicht hat er, Hajek, auch schon das Bewerbungsvideo des derzeitigen Bundeskanzlers für die parteiliche Sommertour 2026 wissenschaftlich begleitet, so professionell dieses …

Michael Köhlmeier beweist ein weiteres Mal, wieviel er von jenen versteht, die Märchen erzählen, wie nah ihm Märchenfiguren …

Für den Pragmaticus zu schreiben, wie sehr kann Michael Köhlmeier verstanden werden, ist doch der Pragmaticus ein recht geschätzter Gesprächspartner, zu dem bedeutende Schreiber eigens anreisen, etwa aus Amsterdam …

Es hätte ohne Risiko gewettet werden können, daß auch Christian Ortner für den Pragmaticus schreibt, der in dieser Ausgabe vorgestellt als „Journalist und Publizist in Wien und gilt als neoliberaler Bösewicht“ … Eine der wenigen Edelfedern in diesem Land muß doch bis in den letzten Weiler auf dem Land verschickt werden … Seine Schlagzeile für diese Ausgabe „So viel ich, ich, ich, ich war noch nie“ —

ob es eine wiederverwerte Kapitelüberschrift aus seiner „Prolokratie“ ist?

Was der Ausgabe jedoch fehlt, ist das Gesicht vom Pragmaticus selbst, das doch vom Fernsehen her recht bekannt ist, der Anstaltspragmaticus eines Privatsenders kommt in dieser Ausgabe gar nicht vor und zu Wort, sein Gesicht ziert nicht einmal das Titelblatt der Ausgabe 6, auf dem ist ein gezeichneter Bauer mit einer Mistgabel abgebildet, wie viele mehr in diesem Dorf, in jedem Dorf in Österreich hätte es animiert, den Pragmaticus zu kaufen, wenn auf dem Titelblatt Roger Köppel mit Mistgabel und an seiner Seite resch im Dirndl die blonde Schildmaagd Eva Vlaardingerbroek

Porsche – Museum für NSDAP-Mitglied SS-Oberführer

Nach der Aussiedlung die Kriegswirren heil überdauern ist am 29. Juli 2026 auf der Website des Museums für Porsche zu lesen …

Zu Aussiedlung fällt, gerade in diesem historischen Kontext, nicht Unternehmensverlegung ein, sondern Zwangsumsiedlung, Deportation, Vertreibung. Im Fall von Ferdinand Porsche war es eine Firmenverlegung der Porsche-Konstruktions-Ges. m. b. H., wie zu lesen ist, Ferdinand Porsche habe im November 1944 den Sitz des Konstruktionsbüros von Stuttgart in das von Bombenangriffen weniger bedrohte Kärnten in Österreich verlegt, gesinnungsgemäß auf Anordnung von NS-Regierungsstellen. Ferdinand Porsche, für das Museum ein Aussiedler, ein Opfer der Kriegswirren, an denen er unbeteiligt, denen er ausgesetzt, die er nur überdauern, also erleiden konnte in Gmünd aber heil …

Wer das Museum jetzt im Juli 2026 besucht, bekommt einen Film vorgesetzt, der die Geschichte von Ferdinand Porsche erzählt, einen Film, in dem genau über seinen Aufenthalt in der Sowjetunion erzählt wird, wo er nicht geblieben ist, nicht aber wegen möglicher Bedenken bezüglich des ideologischen Regimes in der Sowjetunion, sondern allein nur wegen der Sprache, er, Ferdinand Porsche, befürchtete, in seinem Alter die russische Sprache nicht mehr derart ausreichend respektive perferkt erlernen zu können, um in der Sowjetunion zu wirken. Ein Bildhauer, das nur nebenher, fällt dazu sogleich ein, dem der Stalinismus gleichgültig, er wäre in die Sowjetunion, ihn hinderte jedoch nicht die Sprache, sondern sein Herzinfarkt.

Derart genau kommt in diesem Film seine NS-Zeit nicht vor. Um sich ein vollständiges Bild von Ferdinand Porsche machen zu können, ist zu empfehlen, nach dem Ansehen dieses Films zu recherchieren, besser, noch vor dem Besuch des Museums zu recherchieren. Ein Besuch des Museums ist nach einer Recherche zur Biographie von Ferdinand Porsche mit zu ihm umfangreich zu erhaltenen Informationen möglicherweise nicht mehr sehr wehit oben auf der Prioritätenliste der zu besuchenden Museen, außer vielleicht, Sie haben Kinder in der infantilen Phase der Autovernarrtheit, die irgendwie von diesem Museum erfahren haben, und sie auf einen Besuch bestehen …

Die Recherche wird Ihnen Informationen bringen, die im Museumsfilm nicht vorkommen. Sie werden durch Ihre Recherche es selbst erfahren, und deshalb braucht es hier nur stichwortartig wiedergegeben zu werden:

  • 1934 legte Ferdinand Porsche auf Drängen Hitlers die tschechoslowakische Staatsangehörigkeit ab und nahm die deutsche