die Burschenschaft Libertas, die untrennbar auch mit dem österreichischen Bundesheer sich verbunden fühlt und ihrer Verbundenheit nach handelt, wie auf ihrer Website am 17. Juni 2026 zu lesen ist:
Daß der politische Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts eher von Österreich her auf Norddeutschland einwirkte als umgekehrt, erwies ein britischer Historiker.
Der Oxforder Geschichtsforscher Peter G. J. Pulzer untersuchte in seinem neuen Werk zum erstenmal die Wechselbeziehungen zwischen judenfeindlichen Gruppen in Deutschland und Österreich*.
Im deutschen Kaiserreich hatte, so Pulzer, der politische Antisemitismus nur geringen Einfluß. Die 1878 von dem Berliner Hofprediger Stoecker gegründete antisemitische Christlich-Soziale Arbeiterpartei verkümmerte nach anfänglichen Erfolgen.
Demgegenüber stieg in Österreich zu etwa gleicher Zeit die dortige Christlich -Soziale Partei unter Führung des später von Hitler bewunderten Karl Lueger zur »staatstragenden« (Pulzer) Partei auf.
1897 wurde Lueger Bürgermeister von Wien. Aus den Wahlen für die österreichischen Reichsratssitze im Jahre 1907 gingen die Christlich-Sozialen sogar als stärkste Fraktion des österreichischen Abgeordnetenhauses hervor. Vorher schlossen sich ihnen Österreichs Altkonservative an und tolerierten damit auch Luegers judenfeindliche Demagogie.
Ein ähnlicher, wenn auch weniger langwieriger Vorgang spielte sich im »Deutsch-Österreichischen Alpenverein« ab. 1921 führte die österreichische Sektion den »Arierparagraphen« ein. Bereits drei Jahre später hatten die österreichischen Bergsteiger ihre arischen Freunde in Deutschland überzeugt. Die jüdische Sektion Donauland mußte aus dem Alpenverein ausscheiden.
Auch der 1896 gegründete österreichische Wandervogel hatte schon bis 1913 »Slawen, Juden und Welsche« exmittiert, während – so Pulzer – »der rassistische Flügel in Deutschland noch einen harten Kampf auszufechten hatte«. Erst nach dem Ersten Weltkrieg beherrschte der Antisemitismus auch die reichsdeutschen Wandervogel-Gruppen.
»In Deutschland«, betonte Pulzer, »wo der deutsch-jüdische Antagonismus nicht durch andere nationale Haßgefühle intensiviert wurde und wo die liberale Tradition stärker war, wurde der Antisemitismus nie allgemein.«
Zwar gründeten antisemitische Studenten des Reiches bereits 1881 den Kyffhäuser-Verband, doch erlangte dieser »Juden ‚raus!«-Verein erst nach 1918 Bedeutung.
Historiker Pulzer resümiert die ideologische »Gleichschaltung“: »Ernst Niekischs … geistvolles Wort, Hitler sei die Rache für Königgrätz … faßte vor allem den Sieg der süddeutschen völkischen Ideologie über den klassischen Nationalismus und Chauvinismus Preußens und des Nordens zusammen.«
Auf dem KL seit der zweiten Juni-Woche 2026 mit der Tafel ….
Der Bildhauer Josef Müllner gewann 1913 den Wettbewerb für das Lueger-Denkmal, das erst 1926 zur Zeit der sozialdemokratischen Alleinregierung aufgestellt wurde. Müllner, der viele Ziele des ehemaligen Bürgermeisters teilte, war Mitglied der antisemitischen und deutschnational ausgerichteten schlagenden Burschenschaft Athenaia und trat 1940 in die NSDAP ein.
Text: Univ.-Prof. i. R. DDr. Oliver Rathkolb
Wer dächte bei „Alleinregierung“ nicht sofort an die Bundesregierung Österreichs? Aber Oliver Rathkolb meint nicht die Bundesregierung, er meint den Stadtsenat respektive die Landesregierung Wiens. Die Bundesregierung Österreichs war zu dieser Zeit eine Koalitionsregierung der Christlichsozialen Partei (CSP) mit der Großdeutschen Volkspartei (GDVP) unter Rudolf Ramek. In Wien gab es 1926 eine sozialdemokratische Landesregierung, einen sozialdemokratischen Stadtsenat unter Bürgermeister Karl Seitz. Beschlossen, ein Denkmal für Karl Lueger zu errichten, aber unter dem christlichsozialen Bürgermeister Josef Neumayer bereits im März 1910 — Karl Lueger war gerade einmal eine Woche tot.
Damit es nicht allzu trocken wird, etwas Lustiges zwischendurch aus 1910, ehe von Richard Weiskirchner erzählt wird, der 1912 Josef Neumayer als Bürgermeister ablöste.
Mit Rücksicht auf die aus allen Bezirken geäußerten Wünsche nach Aufstellung des Lueger-Denkmals hat der Stadtrat beschlossen, ein transportables Lueger-Denkmal herstellen zu lassen, das sowohl den Sieg des christlichen Gedankens als auch die kommunalen Errungenschaften— Elektrische, Gas, Hochquellenleilung— darstellen wird. Das Denkmal wird mittels Lastenautomobils täglich durch alle 21 Bezirke Wiens geführt werden.
Glühlichter. 9. April 1910.
Über Richard Weiskirchner, der von Jänner 1913 bis Mai 1919 Bürgermeister von Wien war, ist zu erfahren:
Der Druck im sozialen und politischen Gefüge Wiens nahm sichtlich zu. Bürgermeister Weiskirchner verlangte am Deutschen Volkstag im Juni 1918 antislawische Maßnahmen und generell eine Politik, die einbekennt, dass „den Deutschen die führende Rolle im Reich gebührt“. Antisemitische Strömungen hatten Hochkonjunktur: Juden wurden für den Krieg, die Teuerung oder die Spanische Grippe verantwortlich gemacht, und es wurde administrativ viel getan, um ihnen das Leben in der Hauptstadt zu vergällen. Im Wiener Gemeinderat wurde gegen sie gehetzt, jüdische Flüchtlinge aus Galizien sollten zur baldigen Rückkehr in Ihre Heimat bewegt werden.
Es fehlte jegliches Verständnis für ihre Anwesenheit, da der Wiener Bevölkerung das militärische Debakel, die Zwangsevakuierungen und Zerstörungen im Frontgebiet verschwiegen worden waren. Die Flüchtlinge waren, außer den schlechten Ernährungs- und Wohnbedingungen sowohl in Wien als auch in den von der Außenwelt isolierten und bewachten »Flüchtlingslagern«, laufend Schikanen der Behörden ausgeliefert. Sie wurden mit dem Vorwurf konfrontiert, sich dem Militärdienst zu entziehen und, ohne zu arbeiten, Fürsorgeunterstützung zu erschleichen. Die perfide Logik rassistischer und fremdenfeindlicher Gesinnungen führte auch dazu, dass man ihnen die Schuld am eigenen Elend und an den hygienischen Verhältnissen, in denen Krankheit und Ungeziefer gediehen, zuschob. So verbot man jüdischen Flüchtlingen »aus hygienischen Gründen« die Benutzung von Straßenbahnen, den Besuch von Badeanstalten und das Verlassen ihrer Aufenthaltsorte. Bei der vorbeugenden Seuchenbekämpfung wurden unwürdige und die religiösen Gefühle verletzende Zwangsmaßnahmen ergriffen, und schon 1915 befürchtete man Pogrome, sollte bekannt werden, dass auch nur ein Flüchtling Träger epidemischer Krankheiten wäre. Als sich die soziale und ökonomische Lage im Hinterland verschlechterte, wurden die Juden nicht mehr nur als Schuldige an ihrer eigenen, sondern auch als Sündenböcke für die allgemeine Not diffamiert.
Nun trat Altbundeskanzler Dr. Seipel vor und wandte sich an die Versammelten: Wir gehen heute nicht von diesem Festplatze weg, ohne ein Wort des herzlichen Dankes unserem Freunde Kunschak gesagt zu haben.
Vielleicht kommt es eines Tages, ist es vorstellbar, es eines Tages noch dazu kommt, daß eine dritte Tafel auf dem KL aufgestellt wird, so wie jetzt die erste durch die zweite Tafel getauscht wurde, auf der dann auch etwas über Leopold Kunschak zu lesen sein wird, auch darüber, zu welchem einzigen Zweck das kunschaksche Standbild geschaffen ward: als Mittel der christlichsozialen Propaganda —
„Wien setzt ein klares Zeichen gegen Antisemitismus. Angesichts global steigenden Antisemitismus und der österreichischen Tätervergangenheit ist es alternativlos, entschieden gegen jede Form des Antisemitismus aufzutreten.“
Josef Müllner und seine Werke sind heute wegen seiner Unterstützung des Nationalsozialismus in den Jahren 1938 bis 1945 stark umstritten. Er selbst war aber kein Mitglied der NSDAP.
Damit gewußt wird, wer nun auf dem KL gesäubert und herausgeputzt erstrahlt, soll zitiert werden, was auf der Website der Universität Wien am 12. Juni 2026 zu lesen ist:
Nach dem „Anschluss“ fand die Präsentation der österreichischen Künstler auf der Kunst-Biennale in Venedig 1938 nicht mehr im österreichischen, sondern im deutschen Pavillon statt. Zu den Künstlern, die dem neuen NS-Kunstgeschmack entsprachen, gehörte Josef Müllner, der mit seinen neoklassizistischen Werken neben jenen seines Schülers Josef Thorak (einer von Hitlers Lieblingsbildhauern), Michael Drobils, Rudolf Hermann Eisenmengers, Switberg Lobissers u. a. auf dieser internationalen Bühne NS(-kompatible)-Kunst repräsentierte.
Josef Müllner und seine Werke sind heute wegen seiner Unterstützung des Nationalsozialismus in den Jahren 1938 bis 1945 stark umstritten. Er trat der NSDAP als Anwärter bei, schuf in der NS-Zeit wichtige und programmatische Werke. Seine Hitlerbüste, zentral in der Aula der Akademie der bildenden Künste platziert, wurde im Juli 1940 feierlich in Anwesenheit der Größen von NSDAP, Wehrmacht, Stadt, Staat und Hochschulen eröffnet. Der Völkische Beobachter vom 14. Juli 1940 berichtete: „Der Vertreter des Gauleiters SS-Oberführer Karl Scharitzer umriß die Bedeutung der Kunst in unseren Tagen […] und wies auf das hohe Vorbild des Führers hin, dessen schöpferischem Genius die Neugestaltung der Welt zu danken ist. SS-Oberführer Scharitzer nahm hieran die Enthüllung der Führerbüste vor und überreichte nach diesem feierlichen Akt den Professoren die vom Führer gezeichneten Auszeichnungen. Die Büste des Führers in der Akademie wurde auf Grund eines Staatsauftrages von Bildhauer Professor Josef Müllner aus Laaser Marmor geschaffen.“ Das Foto der Büste wurde prominent mit dem Hitlerzitat „Kunst ist eine erhabene und zum Fanatismus verpflichtende Mission“ als Frontispiz an den Beginn der Publikation Jahresbericht der Akademie 1940 gesetzt. Die Büste selbst wurde zu Kriegsende zerstört. Müllner führt die Plastik nach Kriegsende nicht mehr in seinem Werkkatalog und betont in einer biographischen Aufzeichnung, er hätte die Statue „nur mit Widerwillen“ geschaffen.
In der NS-Zeit erhielt er 1943 eine 4-Zimmer-„Reichsdienstwohnung“ auf Lebenszeit und mehrere wichtige Kunst-Preise. Trotz früherer Anträge wurde er erst 1947 entnazifiziert.
Ehrungen
Josef Müllner wurde in allen politischen Systemen mit Preisen ausgezeichnet, um nur einige zu nennen u.a.
Hofpreis mit Franz Josefs-Goldstipendium (1901) Reichelkünstlerpreis (1906) Großes silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich (1926) Staatspreis der Republik Österreich (1928) Ehrenkreuz der Republik Österreich (1930) Ehrenzeichen der Universität Wien (1936) Preis der Stadt Wien für die Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (1941), Silbernes Treuedienst-Ehrenzeichen der Akademie der bildenden Künste (1942) Raphael Donner-Preis der Stadt Wien (1943) Große goldene Medaille der Künstlergenossenschaft Künstlerhaus (1944) Ehrenmitglied der Wiener Akademie der bildenden Künste (1948, 2023 widerrufen) Ehrenbürger der Stadt Wien (1949) Ehrenbürger von Baden (1949) Straßenbenennung: Josef-Müllner-Straße in Baden bei Wien (1983) Verleihung des Ehrenzeichens der Universität Wien wurde vom Akademischen Senat am 27. Juni 1936 beschlossen für „seine Verdienste als Mitglied und Beirat des Kunstausschusses der Universität Wien“ wobei ihm explizit hoch angerechnet wurde, dass er als Schöpfer des Heldendenkmals in der Aula („Siegfriedskopf“) der Universität großzügig finanziell entgegengekommen sei – die Verleihung erfolgte am 10. Juli 1936. Die Akademie der Bildenden Künste aberkannte die ihm 1948 verliehene Ehrenmitgliedschaft aufgrund seiner NS-Belastung im Frühjahr 2023 wieder (die 1948 bei der Verleihung bereits bekannt war).
Und sogar auf „Wikipedia“ ist am 12. Juni 2026 eine Vorlage zu lesen, die ohne eigene Formulierungsbemühungen Oliver Rathkolb hätte übernehmen können:
Veronika Kaup-Hasler: Das ehemalige Denkmal Dr. Karl Lueger ist jetzt zu einem Mahnmal geworden, und das durch den Eingriff von Kunst. Ein langer demokratischer Prozeß hat jetzt eine weitere Etappe erreicht, nämlich in der Umsetzung dieser Schrägstellung von Klemens Wihlidal.
Klemens Wihlidal: Es geht darum, daß das Mahmanl um 3,5 Grad geneigt wurde. Ich habe mehrere Neigungswinkel ausprobiert und dann mich irgendwo da eingependelt, wo ich gemerkt habe, hier ist wirklich was ins Wanken geraten, mit 3,5 Grad, hier wird Lueger der Boden unter den Füßen weggezogen.
Veronika Kaup-Hasler: Dieser Mann hat doch auch etwas befeuert, was viel später dann natürlich auch den Boden bereitet hat für das Nazi-Regime, für die Verfolgung und Ermordung von Jüdinnen und Juden aus Wien. Diesen Mann ins Wanken zu bringen, bedeutet, daß wir das nicht aus dem Gesichtsfeld räumen, wir beschäftigen uns mit Geschichte, aber wir wollen uns kritisch auseinandersetzen, und das ist eigentlich, was wir immer anstreben.
Veronika Kaup-Hasler: Das Feiern eines Mahnmals, ich weiß es nicht, also ich muß ehrlich sagen, für mich ist hier das stille Nachdenken darüber und die Verstörung, die das auslöst, was soll man denn dann feiern? Also sie würden uns das wahrscheinlich furchtbar übelnehmen, wenn wir mit Blasmusikkapelle und Militärmarschmusik hier auftauchen, weil dann würden sie sagen, das ist, das wäre eine Verherrlichung des Denkmals. Insofern halte ich die Zurückhaltung für die adäquate und angemessene Reaktion auch auf das Kunstwerk, und jetzt lassen wir das mal wirken im öffentlichen Raum. Und schauen wir, was das mit uns macht.
PS In der Rathauskorrespondenz vom 11. Juni 2026 ist bezüglich des finanzielllen Aufwandes zu lesen:
Die Gesamtkosten des Projekts „Schieflage (Karl Lueger 3,5°)“ belaufen sich im Zeitraum 2022 bis 2026 auf rund 776.000 Euro.
Es darf angenommen, in dieser Summe von 776.000 Euro sind nicht enthalten die wohl auch stattlichen Kosten für den „demokratischen Prozeß“ und die
einhunderttausend Euro für den für eine kurze Zeit auf dem KL gelagerten Bretterverhau. Vielleicht aber kommt es noch zu einer Offenlegung der Steuergeldgesamtkostenabrechnung für das auf dem KL, was jetzt mit einem aus dem Parlament eben erst bekanntgewordenen Spruch, der es noch zu einem geflügelten Wort bringen könnte, deren Saldo: Danke für Nichts.
die Macht der tiefsten Bewahrung seiner erd- und bluthaften Kräfte als Macht der innersten Erregung und weitesten Erschütterung seines Daseins.
Ich habe immer schon gewußt, daß ein böhmischer Schuster dem Sinn des Lebens näherkommt als ein neudeutscher Denker. Warum das Volk durch seine erd- und bluthaften Kräfte erregt und erschüttert sein muß und wie es dadurch auf einen grünen Zweig kommen könnte, das zu sehen ist natürlich mehr Sache des Glaubens als der Beweisführung; immerhin fühlt man sich an den Einwand bei Gogol erinnert, der gegen einen aufgeregten Schulmeister vorgebracht wird: Gewiß, Alexander der Große war ein großer Mann, aber warum gleich Sessel zertrümmern? Heidegger, der zeitgemäß »Wehrdienst des Geistes« traktiert, unterläßt ja keineswegs, zu sagen, wie man handeln soll:
Man muß handeln im Sinne des fragenden, ungedeckten Standhaltens inmitten der Ungewißheit des Seienden im Ganzen.
Zum Glück gibt die Zeitung, die es zitiert, auf der Stelle einen Anhaltspunkt:
Gleichwohl tappt man. Das Bekenntnis zu Blut- und Erdverbundenheit, mit dem sich jetzt diese abgründigen Worthelfer der Gewalt beeilen, könnte vielleicht an jene Gefahr der Verbindung denken lassen, die zwar nicht in der Philosophie, aber in der Medizin als Tetanus bekannt ist, und so wäre die Psychose auf einen nationalen Starrkrampfanfall zurückzuführen, dem alles ausgesetzt ist, was exerzieren und dozieren oder beides zugleich kann. Aber was nützte solche Erkenntnis, da die Bewegung nicht geheilt, sondern geheiligt sein will?
Von da ist im Musischen nur noch ein Schritt zu der Feststellung der sogenannten »Dötz«, das Publikum habe dem Komponisten einer Goethe-Symphonie, die dem Führer gewidmet ist, zugejubelt,
Ob nachgesehen werden soll, ob es die Gedenktafel für diesen Österreicher in der Hetzendorfer Straße noch gibt, über die „Das kleine Volksblatt“ am 22. Mai 1938 so heimelig schreibt, ein Herr Karl Borromä. Es ist immer heiter, die automatische Texterkennung von Digitalisaten zu lesen, so auch diese von diesem Artikel, und das will nicht ungeteilt sein:
Sonntag, 22. Müi 1938 Das Klri«e Bokksblatt Nr. 140— Seite.21 Kauüersiunde mtt tun Meister in seinem Ni euer iseim.
Von Len deutschösterretchlschen Heimkehrern aus dem Altreich sind wohl nicht viele in Wien so herzlich begrüßt worden wie der große Tondichter Josef Reiter. Der Meister des deutschen Männerchores wurde von den Chorvereinigungen, die in der Systemzeit über „höheren“ Befehl seine echt deutschen Lieder nicht singen dursten, dafür um so inniger willkommen geheißen.
Die Stadt Wie» verlieh ihm als ersten, unentwegten natio-nalsozialistischen Künstler den Ehrenring, und die Worte, die aus diesem festlichen Anlaß der Wiener Vizebürgermeister Ing. Blafchke an Joses Reiter richtete, zeichneten das Bild eines wahren deutschen Mannes und Künstlers. So liegt es eigentlich nahe, Josef Reiter zu besuche« und aus feinem Munde die Leide» der Vergangenheit und die Freude» der Gegenwart erzählen zu hören. Der Besucher findet den berühmten Tondichter nicht in einem vornehmen Großstadt-Hotel, wo sonst die Größen der Musil und Kunst abzusteigen pflegen. Auch nicht in einem luxuriös ausgestatteten Heim der lärmum-brausten Inneren Stadt. Nein, draußen, weit weg vom lauten Getriebe des Eroßstadtlebens, nahe dem Hetzendorfer Schlöffe, mitten im Grünen, ist unser Komponist bei seiner ihn gut betreuenden Tochter, Frau Oberlehrer Jngeborg Hollocher, abgestiegen «nb fühlt sich dort heimatlich wohl. In diesen Tage« war es nicht leicht, Josef Reiter .daheim“ anzutresfen. Empfänge und .Ehrungen, Besuche bei guten Freunden, die ihn jahrelang vermisse« mußten, liehen ihn vorerst nicht zur Ruhe kommen. Aber dank der fürsorglichen Einteilung feiner Frau Tochter war es schließlich doch möglich, «ine eindrucksvolle Plauderstunde mit Professor Joses Reiter zu verbringen.
Aeberrascht ist man zunächst, daß man statt eines ermüdeten, älteren, nervöse» Herrn sich einem überaus bewegliche«, munteren, weißhaarigen Künstlerkopf gegenübersieht, der trotz feiner 76 Lebensjahre michts greisenhaft Müdes, sondern beinahe jugendliche Frische zeigt. Herzlich erfreut nimmt er den Glückwunsch des Besuchers entgegen, und bei der Plauderstunde im trauten Salon erzählt der Meister von feinem dornenvollen Lebensweg… daheim in Araunau. Es ist sonderbar, aber wahr: Josef Reiters Geburtshaus steht nahe dem Haus im Braunau, wo der Führer «nd Reichskanzler das Licht der Welt erblickte. Ganz stolz ist Josef Reiter darüber und seine Heimatstadt ist «s auch: eine Gedenktafel bezeichnet heute das Haus. Die Musikalität verdankt er feinem Vater, der als Lehrer und Stadtorganist die holde Kunst liebevoll pflegte. Elf Kinder bevölkerten die Lehrerwohnung und das Singen nahm dort lei« Ende. Mit sechs Jahren singt der kleine Josef am Brauauer Kirchenchor und er« paar Jahre später fitzt er schon auf der Orgelbank und vertritt seinen Water bei den Segenmessen. Die Eltern hatten- oft viele Sorgen, am den Lebensunterhalt für die große Familie herbei-zuschaffen. Bester wurde es, als der Vater die Oberlehrerstelle in Linz-Urfahr bekam. Dort besuchte Josef Reiter das Eym-nastum. Nicht wett davon stand die Realschule, in die einige Jahrzehnte später Adolf Hitler ging. Wieder ein seltsames Zusammentreffen der zwei Lebenswege … Aeh er t en Lehrerberuf Zur Musik. Nach der Matura wird er über Drängen eines geistlichen Onkels nach Kremsmünfter geschickt; aber den jungen Novizen lockt die weltliche Musik. Er entschließt sich, den Lehrerberuf zu ergreifen. In Ober- und Nieder-Lsterreich, und endlich in Wien, pl,.gt er sich als Lehrer. Die Musik ist ihm aber die ganzen Jahre hindurch ob er st er Beruf geblieben und immer wieder klingt und singt seine schaffende Seele über dem Alltag. In Wien vollendet er seine Musikstudien und hier ist er in musikalischen Kreisen bald beheimatet. Dem glühenden Wagnerianer ist sein Kunstweg vorgezeichnet. Ueberaus vielseitig ist Reiters künstlerisches Schaffen die ganze« Jahre hindurch. Eine Menge Lieder, Chöre und Balladen, Kirchenmusik in Mosten und Kantaten, Kammermusik und Opern geben davon Zeugnis. Dian ist überrascht, denn bekannt geworden ist Reiter eigentlich nur als Männerchorkomponist, der über den Liedertafelstil hinausging und hochwertig Neues schuf. „Ja,“ meint der Meister lächelnd, als er über diesen Amstand befragt wird, „das war lange Jahre mein einziges Podium: die Gesangvereine! Wühl hatte ich auch auf der Bühne und im Opernhaus Eingang gefunden. Jch erinnere da nur an meinen ersten musik-dramatischen Erfolg im Linzer Stadttheater, wo das lyrische Spiel ,Klopstock in Zürich‘ von mir aufgeführt wurde. Groß war der künstlerische Erfolg, aber fragen Sie nicht nach dem materiellen! Viele Jahre mußte ich ein Defizit von 1060 Gulden als monatlichen Abzug meiner Pension tragen. Aber trotzdem war ich mit Leib und Seele dem dramatischen Fach verschrieben und t« der Folge schuf ich die Opern ,Tell‘, .Der Totentanz‘ und ,Der Bundschuh‘. Die beiden letzteren erlebten einige Tage vor dem errlichen Umbruch (5. März 1938) in Berlin glänzende Aufführungen. Rn» hat stch auch die Wiener Oper dafür interessiert“ Die Leone teo -Schaffens. „Und was schaffen Sie jetzt, verehrter Meistert“‚ erlaubt sich der Besucher schüchtern zu fragen. „Mit der großen Ev e th e- Symphonie, die ich im Beethoven-Eedächnisjahr 1927 als mein Bekenntnis zu Beethoven be-.- i.%i „- ■ E i.WiW.Sffi.1»-*-.^-.-.- -.I.M. gctttn und zum 100. Todestage Schuberts im Jahre 1828 vollendete. betrachte ich mein Schaffen beendet. Ich war so mit Leib und Seele bei dieser Komposition, daß mein ganzer Organismus nach der Vollendung zusammen-brach und ich von den Merzten bereits auf-gegeben wurde. Aber Gott fei Dank konnte ich wieder gesunde« und den großen Erfolg dieses dem Führer gewidmeten Werkes, das über zweieinhalb Stunden zur Aufführung benötigt, noch erleben.“ Josef Äel ers politischer Meg. Der Meister, dem man die Lebensfreude geradezu ansieht, erzählt nun von feinem politischen Weg und seiner Verbannung: „Ich war schon im Jahre 1929 Wahlkandidat der NSDAP, und machte aus meinem deutscher? Herzen keine Mördergrube. In meinem ständigen Wohnsitz in Eroß-Gmain war ich als Freund der.Illegale«‘ bekannt, und man sagte mir sogar nach, daß in meinem Hause die Flüchtlinge, bevor sie nach Bayrisch-Gmain Über die Grenze flohen, von mir .ausgerüstet‘ worden feien. Zu Ostern 1933 erlebte ich das Glück, bei unserem Führer in Berchtesgaden eingeladen zu werden. So ganz ohne Stolz sprach der Reichskanzler mit mir und war recht herzlich, als ich ihm sagte, daß ich sein -engerer Landsmann sei. Wissen Sie, sagte ich, in Braunau wurde ich wohl geboren, geimpft aber haben sie mich in Simbach. Da muß schon meine Liebe zum großen Deutschen Reich mitgeimpft worden sein!— Wenige Monate später übersiedelte ich nach meinem jetzigen Wohnort Bayrisch-Emain und war wieder ganz in der Nähe von Berchtesgaden bei meinem Führer. Lustig war es, als ich hörte, daß auf der Groß-Emainer und Salzburger Gemeindetasel meine Ausbürgerung stand. Unterschrieben war diese Kundmachung ausgerechnet von einem Bezirkshauptmann Reiter! Weniger lustig war es aller dings, daß ich seit diesem Zeitpunkt keinen Groschen meiner Pensionen erhielt. Obwohl ich Ehrenbürger von Braunau und sogar von Wien war, bürgerte man mich als lästige» Deutschen aus! Mit inniger Anteilnahme verfolgte ich die Entwicklung in Deutschösterreich und vft und oft blickte ich in die Berge meiner Heimat. Ich wußte, der Tag wirb kommen und er kam!“ Es ist inzwischen spät geworden und mit heißem Dank scheidet der Besucher von dem liebenswürdigen Tondichter. Vor dem Wohnhaus« hält er noch einmal inne und fein Blick schweift über die Hügelketten des Wiener Waldes, der sich hier frei bietet. Und dann schreitet er die Hetzendorferstraße entlang zur Stadt. Da fällt ihm vor dem Hause Nr. 89 dieser Straße eine Gedenktafel auf, fie bekundet: „In diesem Hanse schuf der Tonkünstler Josef Reiter tm Jahre 1883 fein« Oper .Klopftock in Zürich‘.“ In einige« Monaten wird dieses Werk in der Wiener Oper zu hören fein und dann werden vielleicht die Wiener zu diesem Hause pilgern und sich wundern, daß fie es nicht schon längst dankbar gefunden haben! Karl Vorromä.
Es will nicht nachgesehen werden, ob es die Gedenktafel in der Hetzendorfer Straße noch gibt oder seit wann nicht mehr, das ist einerlei. Vielleicht ist von dieser inzwischen auch nur ein Fleck zurückgeblieben, wie in der Kendlerstraße. Und sollte es diese noch geben, dann ist es ebenfalls bloß ein Fleck.
Von diesem Buch des Karl Kraus wird sehr vielleicht noch in einem weiteren Kapitel erzählt, dann aber auch unter Bekanntgabe des Buchtitels.
Vonseiten des Stiftungsrates Gregor Schütze wurden laut „Krone“-Informationen folgende Kandidatinnen und Kandidaten für das Hearing vorgeschlagen: Eva Schütz, Lisa Totzauer, Kathrin Zierhut-Kunz, Robert Altenburger, Clemens Pig, Markus Breitenecker und Johannes Larcher. Eine Findungskommission des ORF-Stiftungsrats ist am Montag zum Schluss gekommen, dass 13 der in Summe 75 Bewerberinnen und Bewerber die Ausschreibungskriterien für den Top-Job erfüllen.
Die Herausgeberin dieser Website bewirbt sich als ORF-Generaldirektorin.Wenn das irgendwer ernst nehmen sollte, fällt mich echt nix mehr ein.
Armin Wolf. Bluesky. Vor 14 Tagen.
Selbstverständlich, genau und redlich wie er ist, fügt er seinem Kommentar einen Screenshot von den Kommentaren an. Und vor drei Tagen:
Der stv. Vorsitzende des Stiftungsrats ist offenbar der Meinung, dass die Herausgeberin einer rechten, rassistischen Fake News-Schleuder (die praktisch täglich den ORF diffamiert und Millionenverluste produziert) als ORF-Generaldirektorin geeignet ist. Es macht mich ratlos
Armin Wolf. Bluesky. Vor drei Tagen.
Herr Westenthaler und die FPÖ sind sehr entrüstet, dass ich Frau Schütz als Herausgeberin einer „rassistischen“ Website bezeichnet habe.. Offensichtlich haben sie nicht bis zum angehängten Screenshot der groß auf ihrer Website präsentierten „Top Kommentare der letzten Woche“ gelesen.
Armin Wolf hat die Exxpress-Herausgeberin und ORF-Bewerberin Eva Schütz (nicht zum ersten Mal) als „rassistische Fake-News-Schleuder“ beschimpft.
Herr Wolf stellt sich auf eine Stufe mit irgendwelchen kleinen Postern im Internet (die er allerdings staatlich verfolgt sehen will, wenn sie ähnlich über ihn reden wie er über Frau Schütz).
Wäre er einer von ihnen, wäre ich absolut gegen eine Ahndung seiner Äußerungen gegen Frau Schütz. Er ist aber nun einmal kein einfacher kleiner Internet-Poster, sondern der von der Allgemeinheit bezahlte und gesetzlich zur Ausgewogenheit verpflichtete Anchorman des ORF. Verzichtet er auf seinen ORF-Posten, kann er gerne posten, was er will. Im Gegensatz zu Herrn Wolf bin ich für Meinungsfreiheit im Internet.
fisch+fleisch. Aron Sperber. ORF-Posten oder Posten wichtiger? #orf#Politik. 8. Juni 2026.
ob es ihm ein vordringliches Anliegen war, endlich diese Asymmetrie zwischen Mal und Zierbrunnen im KL-Grätzel einer — wie er und mit ihm die Vertretung der Stadt Wien es wohl selbst beloben würden und vielleicht erneut im Festakt verstärkt werden — geglückten Gestaltung …
Was allerdings seit zweitausend Jahren und wohl noch mehr Jahrtausenden wahr ist, steht in einem der vor zweitausend Jahren verbreiteten Briefe, die Bedienungsanleitung zur Verführung, und an dieser Bedienungsanleitung hat sich seither nichts geändert:
Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise.
Aber nicht nur im Verführungsbrief nach Thessaloniki vor rund zweitausend Jahren die geschickte Ablenkung des Verführers, sondern auch im Epheserverführungsbrief
Lasst euch von niemandem verführen, der euch durch sein leeres Geschwätz einreden will, dass dies alles harmlos sei. Darum macht mit solchen Leuten nicht gemeinsame Sache!
Let no one deceive you with empty words.Therefore do not be partners with them!
In „Katechon – Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart“ von Volker Weiss kommen sie ohnehin auch und wieder vor, die, von denen in einem Kapitel geschrieben wird, es werde von ihnen in einem weiteren Kapitel … aber von ihnen ist nichts mehr zu erzählen, was relevant wäre, von ihnen ist nichts mehr zu erzählen, geradeso, als wären sie relevant, die nicht relevant sind, die auf einen Gemeinschaftsnamen beispielsweise
Es wäre zu viel Anerkennung, sie nach irgendeinem Strippennamen zu benennen, sie würden es wohl zu ihrer Ehre stolz recht mißverstehen, für all diese Strippen gibt es aber durchaus einen einfachen wie kurzen Gesinnungsnamen, der später im Kapitel …
Das Einzige, was noch zu ihnen einfällt, ist ein Titel eines italienischen Films, der sofort dazu einfällt, wenn Volker Weiss einen italienischen Philosophen erwähnt,
Giorgio Agamben hat in seiner Deutung des Katechon darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem „eschatologischen Drama“ nicht um einem Kampf zweier Akteure handelt, sondern dass bei Paulus eigentlich eine Auseinandersetzung zwischen drei Kontrahenten stattfindet, dem „Katechon“, dem „Messias“ und dem „Gesetzlosen“.1 Gerade letztere Position ließe sich heute besser auf die allgegenwärtigen Disrupteure anwenden als die des Aufhalters.
dazu fällt sofort der Titel des Films von Ettore Scola ein:
Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen — Brutti, sporchi e cattivi — Ugly, dirty and bad
Bereits mit dem Luxusort wäre also diesem Gesinnungsmenschen in die Falle gegangen worden. In die — es kommt dabei darauf an, was zuerst ausverhandelt ward: der Luxusveranstaltungsort oder das Ballsaalthema — erste oder in die zweite Falle wäre ebenfalls mit dem Veranstaltungsluxusthema „Armageddon und Antichrist?“ gegangen.
Ob es eine Bedingung des Libertären war, es unter sein Leibmotto zu stellen, damit er auch in Wien ganz daheim, oder ob es von den Verantwortlichen der Wiener Festwochen eine ihm von seinen Augen ablesende Wunscherfüllung war? Es könnte auch sein, daß sie selbst von diesem Luxusleibthema derart ergriffen sind, um darüber unbedingt sprechen zu müssen, selbstverständlich ausschließlich und exklusiv mit dem von ihnen auserkorenen Höchsten. Und ein Theologe ist dafür schnell rekrutiert, immer willig zur Stelle, wenn es um fleischgewordenes Brot und blutgewordenen Wein geht, und welche Theologin würde nicht jede Gelegenheit ergreifen, im Angesichte des Höchsten über ihr Christileibthema zu sprechen, vom Höchsten direkt, persönlich, ohne Umwege alles über Armageddon und Antichrist gütig zu erfahren. Wolfgang Palaver ist nun wohl einmal und das erste Mal zu seinem Leidwesen um diese Gnade gebracht, wie hätte er doch von dem Höchsten nun in Wien wieder die Prüfung abgenommen bekommen haben können, was er schon alles und jetzt mehr noch weiß, wie viele Exerzitien über Armageddon und Antichrist — und nun alles umsonst …
Einer wird wohl vergeblich auf eine vorauseilende Einladung von den Verantwortlichen der Wiener Festwochen gewartet haben, dabei weiß auch dieser so viel über Armageddon und Antichrist, darin Peter Thiel sinnbürtig, und auch er kennt Wien recht gut, das Palais Liechtenstein sogar länger schon als Peter Thiel.
Was hätte das doch für eine Veranstaltung werden können — in einem Fußballstadion, wenn Alexander Dugin und Peter Thiel mit einem Milo Rau, der davor von einer Theologin dafür theologisch eingeschult, als sie bewirtender Meßdiener über Katehon — Der Titel für das Palavermatch zwischen den erschauten zwei Höchsten hätte womöglich geändert werden müssen, vielleicht auf:
Und nun? Nun gibt es nichts, doch etwas, am 7. Juni 2026 einen leeren Ballsaal, falls nicht doch bis dahin eine Ersatzveranstaltung vielleicht von einem Briefmarkenverein gefunden wird, um den wirtschaftlichen Schaden für das Luxushotel …
Ein Zugeständnis der Verantwortlichen der Wiener Festwochen an einen der Massas of that mindset, die durchdrungen von ihrer sich selbst eingeflüsterten Wichtigkeit ihrer eigengesalbten Sendung erlegen auch durch solche Einladungen darin weiter ermuntert werden, ihre Gesinnung weiter und weiter zu senden, sie davon profitieren, mit Willfährigen immer und überall rechnen zu können, die ohne Not das Geschäft der Massas besorgen.
Was wäre geblieben, wenn am 7. Juni 2026 dieser Massa im Luxusballsaal seinen Gesinnungstanz aufgeführt hätte? Für einen der Verantwortlichen der Wiener Festwochen wohl die satte Zufriedenheit, wenn er ruft, kommen alle, sogar nach Wien … Eitelkeit läßt menschgemäß nicht erkennen, nicht selbst zu rufen, sondern in das Luxusrevier solcher Massas gelockt zu werden, um zu bestätigen, auch zu bestätigen, daß es nur auf die Massas ankomme, daß nur mit den Massas zu sprechen sei, und wenn mit den Massas gesprochen werde, einmal ein, zwei oder drei Stunden lang so richtig in einem ihrem luxuriösen Ambiente, als wären sie bei sich daheim, gesprochen werde, werde alles, alles — ja, was?
Allein sie erobern, sie kochen Den Siegesschmaus allein, Sie bezahlen die Spesen, sie Allein bauen alles so viele Male auf, den Leuten allein Paläste und Triumphbögen, Wohnen allein im gold- Strahlenden Tegucigalpa
Vielleicht hätte dieser eine von den Massas für sein Ballsaalevangelium gar eine Medaille zur recht guten Erinnerung an Wien, an eine Stadt, in der er vielen teuer, bekommen, und
Die „Kölnische Rundschau“ berichtet am 24. Februar 2024 über einen Prozeß in Deutschland:
Im Haus eines Offiziers wurden Nebelgranaten entdeckt. Die Bundeswehr hat bisher nicht geklärt, wie sie aus ihren Beständen verschwanden.
Vier Nebelgranaten und ein Scheidungsfall – dies sind Zutaten eines Prozesses, der am Euskirchener Amtsgericht begonnen hat. Auf der Anklagebank sitzt der 41 Jahre alte Oberleutnant Rico M. (Namen geändert), der im Kreis Euskirchen lebt. Seine Noch-Ehefrau Vanessa, auch sie Soldatin, sagte am ersten Verhandlungstag als Zeugin aus.
Nach Angaben der Verteidigung führt die Bundeswehr gegen Rico M. ein Disziplinarverfahren. Er selbst sagte, wegen des Fundes sei gegen ihn eine Beförderungssperre verhängt worden. „Ich hätte sonst schon Hauptmann sein können.“
Ein Gutachten soll klären, ob Nebelgranaten unter das Sprengstoffgesetz fallen Von Interesse ist die Frage, wie Nebelgranaten rechtlich einzustufen sind.
Wer heutigentags in der Garage oder im Wohnzimmer oder wo immer sitzt oder noch stehen kann, hat ebenfalls Nebelgranaten im Schrank, die stets gezündet werden, wenn etwas gewußt werden will, beispielsweise, wer schrieb: „der könnte jetzt bald ein hauptmann sein/schade um sein bein“.
Und irgendwer trägt dieses Zitat in der festen Überzeugung, wie am Vortag gelesen, es sei von Georg Büchner, gleich weiter, in eine nächste Runde, schon am 1. Juni 2026. Zweifel kommen doch auf in dieser Runde, daß es von Georg Büchner stammen soll, so tippen auch alle in dieser Runde das Zitat ein, und wieder lesen alle ihre Antworten vor:
Dieses Zitat stammt von der Figur Marie aus Georg Büchners berühmten Dramenfragment „Woyzeck“ (entstanden um 1836/37). Marie bewundert darin den stolzen und attaktiven Tambourmajor, der an ihr vorbeimarschiert, und vergleicht ihn insgeheim mit dem körperlich und psychisch geschundenen Soldaten Franz Woyzeck.
Das ist ein markantes und empathisches Zitat, das direkt aus Bertolt Brechts berühmtem Drama „Mutter Courage und ihre Kinder“ stammt. [1] Der Kontext des Zitats Wer sagt es? Der Satz wird von der Köchin (oder je nach Inszenierung von der Courage selbst) über den ältesten Sohn Eilif gesagt. Die Bedeutung: Eilif zeichnet sich im Krieg durch besondere Skrupellosigkeit und „Mut“ aus. Er erringt schnell die Gunst der militärischen Führung und steht kurz vor einer Beförderung zum Hauptmann. Die Tragik: Das „Bein“, um das es schade ist, steht hier metaphorisch für seine Verwundung, seine Verstümmelung oder letztendlich sein bitteres Schicksal. Im Stück zeigt Brecht genau an Eilifs Figur, wie die vermeintlichen „Kriegstugenden“ (wie Aggressivität und Raub) im Krieg belohnt, im kurzen Frieden daneben aber als Verbrechen hingerichtet werden. [1] Der Satz fängt die bittere Ironie des gesamten Stücks perfekt ein: Der Krieg verspricht Karriere und Ruhm, fordert dafür aber immer die körperliche und moralische Unversehrtheit des Menschen.
Dieses Zitat stammt von Götz von Berlichingen aus Johann Wolfgang von Goethes gleichnamigem Drama „Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand“. [1, 2] Er sagt dies im ersten Akt über seinen treuen Knecht Georg, der leidenschaftlich gerne ein Reiter und Soldat werden möchte, dem Götz jedoch scherzhaft prophezeit, er werde wohl eher ein Hauptmann der Infanterie – weil er sich zuvor den Fuß bzw. das Bein verletzt hat und humpelt.
Das ist ein berühmtes Filmzitat! Es stammt aus der legendären deutschen Komödie „Die Feuerzangenbowle“ von 1944. [1, 2] Der genaue Wortlaut des Lehrers Dr. Brett (genannt „Schnauz“) lautet dort: „Der könnte jetzt bald ein Hauptmann sein, schade um sein Bein!“ Die Szene spielt im berühmten Göttinger Klassenzimmer (oft als Kulisse für Studenten- und Schülerstreiche bekannt), in dem der Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer (gespielt von Heinz Rühmann) als Schüler verkleidet seine Lehrer mit allerlei Schabernack in den Wahnsinn treibt. Falls Sie diesen Klassiker oder die Drehorte in der Universitätsstadt einmal selbst besuchen möchten, finden Sie weitere Details zur Filmgeschichte direkt im Göttingen Tourismus Portal.
Das Zitat „Der könnte jetzt bald ein Hauptmann sein, schade um sein Bein“ ist eine berühmte Textstelle aus Carl Zuckmayers Drama Der Hauptmann von Köpenick. Sie bezieht sich auf die tragische Perspektive der Figuren bezüglich des Lebenslaufes. [1, 2, 3] Hintergründe dazu: Die Szene: Der Ausspruch fällt häufig im Kontext der Militärvergangenheit der Hauptfigur oder anderer Soldaten. Er drückt das preußische Ideal aus, dass im alten Kaiserreich ein „gesunder“ Körper die Grundvoraussetzung für eine militärische Karriere war. Das Werk: Carl Zuckmayers berühmte Komödie basiert auf der wahren Geschichte des Schusters Wilhelm Voigt, der sich 1906 als Hauptmann verkleidete, um das Köpenicker Rathaus zu besetzen. [1, 2, 3, 4, 5, 6] Reale Bezüge: Das Stück ist eine bissige Satire auf den Militarismus und Kadavergehorsam der wilhelminischen Ära. [1] Weitere Details und die Möglichkeit, das Stück als Zusammenfassung oder Buch zu entdecken, finden sich bei Goodreads – Der Hauptmann von Köpenick oder im entsprechenden Eintrag auf Wikipedia – Der Hauptmann von Köpenick.
Das ist ein bekanntes Zitat aus der Tragikomödie „Der Hauptmann von Köpenick“ (1831 erschienen, uraufgeführt im selben Jahr) von Carl Zuckmayer.
Dieses Zitat stammt aus Johann Wolfgang von Goethes berühmtem Drama Götz von Berlichingen (später auch oft adaptiert, etwa in der berühmten Verfilmung von 1979). [1, 2, 3] Dort lautet der volle, berühmte Ausruf von Götz an den Kaiser: „Erkühnt euch, mein Hauptmann vor die Füße zu treten! … Vor Ihro Kaiserliche Majestät hab ich, wie immer, den schuldigen Respekt. Er aber, sag ihm, er kann mich im Arsch lecken!“ [1, 2] Die Phrase in Ihrer Variante („Der könnte jetzt bald ein Hauptmann sein, schade um sein Bein.“) ist eine umgangssprachliche Abwandlung, die im Volksmund oft verwendet wird, um den Verlust einer vielversprechenden Karriere oder Chance zu bedauern.
Mit dem Begriff „War cripple 1955“ (Kriegskrüppel 1955) ist höchstwahrscheinlich ein historisches internationales Abkommen gemeint: Das „Agreement on the Exchange of War Cripples between Member Countries of the Council of Europe with a view to Medical Treatment“ (Abkommen über den Austausch von Kriegsinvaliden zwischen den Mitgliedsländern des Europarates im Hinblick auf eine ärztliche Behandlung). [1] Dieses Abkommen wurde am 13. Dezember 1955 in Paris unterzeichnet. [1] Das Abkommen von 1955 im Überblick Nach dem Zweiten Weltkrieg standen viele europäische Länder vor der Herausforderung, Hunderttausende schwerverletzte Soldaten und Zivilisten medizinisch zu versorgen. Der Europarat verabschiedete dieses Abkommen, um die länderübergreifende Hilfe zu koordinieren. [1, 2] Ziel: Mitgliedstaaten verpflichteten sich, verletzte Staatsbürger anderer Vertragsparteien aufzunehmen, wenn diese eine spezielle medizinische Behandlung benötigten, die im eigenen Heimatland nicht verfügbar war. [1] Definition: Als „Kriegskrüppel“ (bzw. Kriegsinvalide) wurden im Vertragstext alle Militär- und Zivilpersonen definiert, die infolge von Kriegseinwirkungen eine Amputation oder eine dauerhafte Einschränkung des Bewegungsapparates erlitten hatten. [1] Erstunterzeichner: Zu den ersten Ländern gehörten unter anderem Belgien, Dänemark, Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland und Griechenland. [1]
Mögliche Verwechslung: Das Kunstwerk von Otto Dix (1920) [1, 2] Falls Sie nach einem berühmten Kunstwerk gesucht haben, liegt möglicherweise ein Zahlendreher vor. Der deutsche Maler Otto Dix schuf im Jahr 1920 (nicht 1955) eines der weltweit bekanntesten Anti-Kriegs-Bilder mit diesem Titel: „Die Kriegskrüppel“ (War Cripples). [1, 2, 3] Inhalt: Das Gemälde zeigt vier schwer verstümmelte Veteranen des Ersten Weltkriegs, die mit Prothesen und Rollstühlen mechanisch eine Straße herabmarschieren. [1, 2] Schicksal des Bildes: Es wurde 1937 von den Nationalsozialisten in der Ausstellung „Entartete Kunst“ vorgeführt und gilt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs als zerstört oder verbrannt. Es existieren heute nur noch zeitgenössische Drucke (Kaltnadelradierungen) und Schwarz-Weiß-Fotografien. [1, 2, 3, 4] Suchen Sie nach bestimmten Details zu dem völkerrechtlichen Abkommen von 1955, oder ging es Ihnen primär um das antimilitaristische Kunstwerk von Otto Dix? Teilen Sie mir gerne mit, welchen Aspekt Sie vertiefen möchten.
Das ist ein berühmtes Zitat aus dem Roman „Die Schatzinsel“ (Treasure Island) von Robert Louis Stevenson. Es bezieht sich auf die Figur Long John Silver, den einbeinigen Schiffskoch und späteren Anführer der Piraten. [1] Der Kontext des Zitats Die Täuschung: Silver verlor sein Bein angeblich im Dienst für sein Land. Trelawney hält ihn deshalb für einen bemitleidenswerten, ehrlichen Seemann. Er ahnt nicht, dass Silver in Wahrheit ein gefährlicher Pirat unter dem berüchtigten Captain Flint war Wer sagt es? Squire Trelawney sagt diesen Satz in einem Brief an Dr. Livesey. Worüber? Er beschreibt seine erste Begegnung mit Long John Silver in Bristol.
Sowohl in der Runde vom 31. Mai 2026 als auch in der vom 1. Juni 2026 kommen welche auf die Idee, nicht ganz von den Antworten überzeugt, es mit englischen Übersetzungen zu versuchen, so tippen sie ihre englischen Übersetzungen ein, und sie lesen auch diese Antworten vor:
Dieser Satz stammt aus dem berühmten Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ (1929) von Erich Maria Remarque. Kontext und Bedeutung Die Szene: Die Worte beschreiben das tragische Schicksal eines Soldaten, der im Ersten Weltkrieg schwer verwundet wurde und ein Bein verloren hat. Die gesellschaftliche Realität: Der Begriff „Kriegskrüppel“ war in der Weimarer Republik die gängige, wenn auch heute anstößige Bezeichnung für schwerbeschädigte Veteranen. Das Zitat bringt die bittere Ironie und die zerstörten Lebensentwürfe einer ganzen Generation auf den Punkt: Ein junger Mann, der wegen seiner Fähigkeiten kurz vor einer Beförderung zum Offizier (Hauptmann) stand, wird durch die Verstümmelung jäh aus dem Leben gerissen und bleibt als Invalide zurück. [1, 2] Das zentrale Thema: Remarque zeigt damit, wie der Krieg die Zukunft, die Hoffnungen und die Körper junger Menschen irreparabel zerstört. [1]
Das von Ihnen zitierte Fragment stammt aus dem berühmten Drama „Draußen vor der Tür“ von Wolfgang Borchert, das 1947 uraufgeführt wurde. In dieser Szene unterhalten sich der Bestatter (der den Tod symbolisiert) und der Straßenfeger (der Gott symbolisiert) auf dem Friedhof über die unzähligen Kriegsopfer und die unbarmherzige Gleichgültigkeit der Welt gegenüber den Kriegsheimkehrern. Der genaue Kontext im Drama Die Figur: Der Satz bezieht sich auf die Hauptfigur Beckmann, einen traumatisierten Soldaten, der mit einer Gasmaskenbrille und einem steifen Bein aus dem Zweiten Weltkrieg nach Hause kommt. Die gesellschaftliche Kritik: Borchert kritisiert mit diesen Zeilen die zynische Denkweise der damaligen Gesellschaft. Ein junger Mann opfert seine Gesundheit im Krieg. Statt Mitgefühl oder echter Hilfe erhält er nach dem Zusammenbruch des Regimes nur oberflächliches Bedauern („schade um sein bein“) oder zynische Kommentare über verpasste Karrierechancen im Militär („könnte jetzt bald hauptmann sein“). Das zentrale Thema: Das Stück ist das Paradebeispiel der deutschen Trümmerliteratur. Es verdeutlicht die absolute Isoliertheit, die physischen sowie psychischen Wunden der Heimkehrer und das Verdrängen der Schuld durch die Zivilbevölkerung.
Das Zitat „Kriegskrüppel der könnte jetzt bald ein hauptmann sein schade um sein bein“ stammt aus dem Roman „Die Rebellion“ (1914) des österreichischen Schriftstellers Joseph Roth. [1, 2] Die Figur Andreas Pum, ein Kriegsveteran, verliert im Krieg ein Bein. Trotz der Auszeichnung für seine Tapferkeit, die ihm unter normalen Umständen eine Beförderung zum Hauptmann ermöglicht hätte, wird er durch seine Behinderung aus der Gesellschaft gedrängt. Der Satz bringt die Tragik des militärischen und gesellschaftlichen Abstiegs durch eine Kriegsverletzung zum Ausdruck. [1, 2]
This quote refers to Johnny Boyle, a character from Seán O’Casey’s famous 1924 Irish play Juno and the Paycock. [1] Context of the Quote The line is spoken by a neighbor in the tenement, commenting on Johnny Boyle’s tragic circumstances. Johnny is a young Irish republican who was severely injured during the turbulent years of the Irish revolutionary period: He lost an arm in the 1916 Easter Rising. He was subsequently shot in the hip/leg during the Irish War of Independence, leaving him with a severe limp and deep psychological trauma. [1] The phrase captures the tragic irony of his life—a young man who showed immense promise and was highly regarded enough to be promoted to captain in the Irish Republican Army (IRA), but whose life and body were completely shattered by the realities of war.
„He might be a captain by now. Shame about his leg.“ You are quoting the iconic classic comedy movie Airplane! (1980). [1]
This specific line is delivered by Elaine Dickinson (played by Julie Hagerty) as she remembers her former lover, the traumatized ex-fighter pilot Ted Striker (played by Robert Hays). It perfectly highlights the film’s signature deadpan, nonsensical humor—worrying about his leg when Ted’s actual problem is severe, paralyzing psychological trauma from the war. [1, 2, 3, 4]
This is a famous line spoken by Captain Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) to his old Starfleet Academy classmate, Paul Rice, in the Star Trek: The Next Generation reunion episode (Season 3, Episode 15). [1, 2, 3] When Picard expresses surprise that Rice never advanced beyond the rank of Commander, Rice sadly attributes his stalled career to a severe leg injury.
That sounds exactly like a line from Star Trek (2009). When Captain Christopher Pike is discussing James T. Kirk’s potential with Spock, he remarks: [1] „He could already be a captain. Shame about his leg.“ He was referring to Kirk’s impressive academic scores and potential, while humorously noting the (fictional) injury he sustained during the [Kobayashi Maru test] at Starfleet Academy. [1]
This line is a famously dry, memorable exchange from the film Being Charlie Kaufman (an unproduced script by Kaufman). It perfectly captures that signature blend of dark humor and mundane tragicomedy as two roommates discuss an upstairs neighbor. [1]
This quote is spoken by Robert Gilbert about Abe in the movie The Menu (2022). [1] Context of the Quote The Meaning: Robert says this mockingly during the dinner as a fake-sympathetic joke about Abe’s career progression, despite both of them being wealthy tech executives. The Speaker: Robert (played by John Fields) is one of the three „tech bros“ dining at Hawthorne. The Subject: He is referring to his friend and colleague Abe (played by Mark St. Cyr).
The „war cripple soon to become a captain“ refers to the iconic character Captain Hook (originally James Hook) from J.M. Barrie’s classic tale Peter Pan.
That line calls back to Captain Lawrence Oates, the legendary Antarctic explorer who famously walked to his death in a blizzard so his team could survive. He did make it to captain in the 6th Inniskilling Dragoons, but a severe Boer War bullet wound left his leg shattered and in constant pain, making the grueling trek to the South Pole even more agonizing. [1, 2] A fascinating piece of history, especially given the harsh toll of the Antarctic
It sounds like you are referencing the iconic scene from the 1994 film Forrest Gump, where Forrest speaks with Lieutenant Dan after the war. [1, 2] The exact exchange from the movie perfectly matches your sentiment: Lieutenant Daniel Taylor: „I’m here to try out my sea legs.“ Forrest Gump: „But you ain’t got no legs, Lieutenant Dan.“ [1] Later, after Forrest becomes a successful shrimp boat captain, Lieutenant Dan returns to serve as his first mate, having famously overcome his devastating war injury by getting „magic legs“ made of titanium. [1, 2, 3] For tips on how to build upper body strength and maintain endurance like Lieutenant Dan or other resilient pop culture captains
Von Bruno Kreisky wird auch das nicht wenigen noch in Erinnerung sein, daß seine Telefonnummer im Telefonbuch stand, um mit ihm sprechen zu können, ohne Umwege, direkt, persönlich, ohne vorheriges Ausfüllen eines um teures Steuergeld erstellten Fragebogens, der dann noch wieder um teures Steuergeld geprüft, ausgewertet werden mußte, um dann Ausgewählte auf Steuergeldtelefonkosten anzurufen oder auf Steuergeldportokosten brieflich zu kontaktieren, daß sie ausgewählt, mit dem Bundeskanzler zu telefonieren. Sie konnten ihn einfach direkt, persönlich, ohne Umwege und auf eigene Telefonkosten anrufen, und dabei erfuhr der Bundeskanzler, von dem ein halbes Jahrhundert später ein im Bundeskanzleramt Herumgehender meint, es in Konferenzräumen und in Sitzungen nicht zu erfahren, direkt, persönlich, ohne Umwege, was die Menschen wirklich beschäftigt, was sie bewegt …
Freilich war es ein PR-Gag, aber ein PR-Gag, aus dem etwas entstand, das bis heute in Österreich einen wichtigen Bestand hat: die Volksanwaltschaft.
Das Bundeskanzleramt hat einen YouTube-Kanal, und auf diesem bewirbt es seit dem 14. Mai 2026 die Sommer-Tour „Österreich im Gespräch“ der Ex-Wetteransagerin mit Christian Stocker — wie viele wohl von den 57 Menschen, die das Video bis heute, 30. Mai 2026, auf YouTube gesehen haben, werden dazu animiert worden sein, den um teures Steuergeld erstellten und um teures Steuergeld noch zu prüfenden Fragebogen zu ihrer vollständigen Durchleuchtung auszufüllen, um direkt, persönlich, ohne Umwege für die Sommertour 2026 der Ex-Wetteransagerin mit Christian Stocker ausgewählt und also zu dieser auf Steuergeldkosten eingeladen zu werden?
Zum Bewerbungsvideo des Christian Stocker auf YouTube sind „Kommentare deaktiviert“. Das dürfte vielleicht dem Steuergeldsparwillen geschuldet sind, denn auch und noch einen Fragebogen zu erstellen zu dem Zweck der Prüfung, wer könnte ausgewählt werden, einen Kommentar zu schreiben, wem könnte die Kommentarfunktion aktiviert werden, dürfte doch in Zeiten der Sparnotwendigkeiten als eine nicht zu verantwortende Ausgabe …
Dem Bewerbungsvideo von Christian Stocker für die Sommertour 2026 der Ex-Wetteransagerin fällt das Verdienst zu, Bruno Kreisky indirekt in Erinnerung gebracht zu haben, und zwar dadurch, daß im Video aus dem Bundeskanzleramt Österreichs ein Bild von einem Bundeskanzler zu sehen ist, in dessen Amtszeiten war Bruno Kreisky Staatssekretär, Außenminister …
Ach, Erinnerungen, es fällt noch eine ein, von einem Mann, der aber nicht auf den Sommer wartete, sondern schon im Mai vor sechs Jahren auch in Österreich unterwegs war, direkt, persönlich, ohne Umwege und ohne teuren Steuergeldfragebogen, allerdings nicht ohne von den Menschen etwas zu erbitten, um mit ihm direkt, persönlich, ohne Umwege — die Wege zu beflaggen, auf eigene und nicht Steuergeldkosten …
Das Bewerbungsvideo für die Sommertour 2026 mit der Ex-Wetteransagerin des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Republik Österreich ruft weiter in Erinnerung,
Da gibt es aber auch eine Behörde, die im fashionablen Palais Rottal (Singerstraße) residiert. Haben Sie es schon erraten? Und das kam so: Als Bruno Kreisky 1970 Kanzler wurde, ließ er als PR-Gag verkünden, dass er im Wiener Telefonbuch stehe: „Kreisky, Dr. Bruno, Wien XIX, Armbrustergasse 15, 37 51 18“ (später übrigens 37 12 36). Mit der Zeit wurde das aber denn doch äußerst lästig. Die Leute probierten einfach aus, ob „der Alte“ wirklich abhob. Ehekräche sollte er schlichten, Beschimpfungen wegstecken, Lob einheimsen, Bitten um Beförderungen etc. Seine Mitarbeiter erinnern sich an eine Regennacht, in der sie mit ihm an einer Rede gearbeitet hatten. Um Mitternacht rief eine alte Dame an, weil der Regen durchs schadhafte Dach in ihr Haus drang. Kreisky mobilisierte die Döblinger Feuerwehr. Schließlich wurde es dem Geplagten zu bunt. Er entrierte im Parlament die Installierung eines „Ombudsmans“ nach skandinavischem Muster. Daraus wurde letztlich die Volksanwaltschaft. Mit drei Personen. Von jeder Partei einer, wie das halt so üblich ist in Österreich.
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