Mir fehlten auch die Worte als ich gesehen habe, dass die FpÖ das Terrorregime der islamistischen Mullahs nicht verurteilt hat. Warum nur? Weisung aus Moskau?
Ein Angriff gegen ein Terrorregime stört also @SWagenknecht , den russischen Krieg gegen die Demokratie in der Ukraine findet sie gut. Alles klar
Helmut Brandstätter, am 1. März 2026 auf ebendieser Plattform.
Es war damals schon unfassbar: @AfD und @FPOE_TV, @PetraStegerFPOE etc. waren NICHT für die Verurteilung des islamistischen Mullah Terrorregimes. Eine Schande für Österreich. Oder @herbert_kickl ?
Helmut Brandstätter am 1. März 2026 auf ebendieser Konzernplattform X.
Da haben Sie nicht verstanden, dass es auch das Modell der konstitutionellen Monarchie gibt. Einige Vorbilder in Europa
Helmut Brandstätter am 1. März 2026 auf X. Seine Antwort an @TheFalsenine10: Antwort an @HBrandstaetterund@PahlaviReza Ein Demokrat der einen Monarchen unterstützt erzähl mal mehr Helmut
Helmut Brandstätter meint die Abstimmung von der Plenartagung 19. bis 22. Jänner 2026, deren Ergebnis er am 28. Februar 2026 selbst kommentierend verbreitete —
Die FpÖ ist klar auf der Seite der Mullahs und der anderen Verbrecher im Iran
Noch schreibt Helmut Brandstätter allgemein und doch schon positiv vom „Angriff gegen ein Terrorregime“ in Verrechnung mit dem „russischen Krieg gegen die Demokratie in der Ukraine„, und für ihn dabei „alles klar“ ist, was etwa Sahra Wagenknecht „stört“ und was „nicht“. Es scheint ihn doch noch ein gewisses Zögern zu hemmen,
(1) Die österreichische Schule hat die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach den sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken. Sie hat die Jugend mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zum selbsttätigen Bildungserwerb zu erziehen.
Die jungen Menschen sollen zu gesunden, arbeitstüchtigen, pflichttreuen und verantwortungsbewußten Gliedern der Gesellschaft und Bürgern der demokratischen und bundesstaatlichen Republik Österreich herangebildet werden.
Sie sollen zu selbständigem Urteil und sozialem Verständnis geführt, dem politischen und weltanschaulichen Denken anderer aufgeschlossen sowie befähigt werden, am Wirtschafts- und Kulturleben Österreichs, Europas und der Welt Anteil zu nehmen und in Freiheits- und Friedensliebe an den gemeinsamen Aufgaben der Menschheit mitzuwirken.
Das ist im Bundesgesetz über die Organisation der Schulverwaltung und Schulaufsicht des Bundes (Bundes-Schulaufsichtsgesetz) in Österreich seit Jahrzehnten zu lesen.
Was in Österreich noch zu lesen ist, also festgelegt, festgeschrieben, gesetzlich geregelt, und das lange bevor ein Mann wurde, was er meint zu sein: Bildungsminister:
Die Aufgabe der Mittelschule ist – wie für alle österreichischen Schulen – im § 2 des Schulorganisationsgesetzes definiert. Auch wenn die Begriffe, die im Bildungsauftrag der österreichischen Schule angeführt sind, zeitgebunden sind, entsprechen die Ziele dieses Bildungsauftrages den aktuellen Entwicklungen. Die Mittelschule soll die Individualität der Schülerinnen und Schüler nach ethisch gehaltvollen Werten fördern, sodass Schülerinnen und Schüler für das Leben und den zukünftigen Beruf vorbereitet sind und die Fähigkeiten zum selbsttätigen Bildungserwerb erlangen. Sie soll die jungen Menschen zu selbstständigem Urteil befähigen, soziales Verständnis vermitteln und eine sportlich aktive Lebensweise prägen. Schließlich soll die Mittelschule eine Offenheit dem politischen und weltanschaulichen Denken anderer gegenüber pflegen sowie die jungen Menschen zur Teilhabe am Wirtschafts- und Kulturleben Österreichs, Europas und der Welt befähigen.
Der Gesetzgeber hat für die Mittelschule einen breiten Bildungsauftrag gemäß § 21a des Schulorganisationsgesetzes erteilt, der sowohl kognitive als auch emotionale und soziale Aspekte beinhaltet. Gemäß § 21a des Schulorganisationsgesetzes hat die Mittelschule die Aufgabe, „[…] der Schülerin oder dem Schüler je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit eine grundlegende Allgemeinbildung und eine vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und sie oder ihn für den Übertritt in mittlere oder in höhere Schulen zu befähigen sowie auf die Polytechnische Schule oder das Berufsleben vorzubereiten.“
Der umfassende Bildungsauftrag der Mittelschule hat die individuelle Förderung jeder und jedes Jugendlichen zum Ziel. Damit verbunden ist auch ein erweitertes Rollenverständnis der Lehrenden. Sie sind zusehends gefragt, die jungen Menschen bei der Suche nach Antworten auf ihre Fragen moderierend zu unterstützen und bei der Entwicklung und Festigung von Kompetenzen lernbegleitend zu agieren. In diesem Zusammenhang spielt auch eine verstärkte Individualisierung des Lernprozesses eine wichtige Rolle. Ein individualisiertes Lerntempo, aber auch eine kontinuierliche Lernentwicklung sind jedenfalls anzustreben und Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen in den weiterführenden Schulen.
Leitvorstellungen
Der gesetzliche Bildungsauftrag, der sowohl kognitive als auch emotionale und soziale Aspekte beinhaltet, lässt sich auch durch das 4K-Modell abbilden, das Kompetenzen formuliert, die für die Lernenden im 21. Jahrhundert von herausragender Bedeutung sind: Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken. Dabei wird deutlich, dass Lernen mehr ist als die individuelle Aneignung und Reproduktion von kognitiven Lerninhalten. Es ist ein aktiver Prozess, bei dem junge Menschen in die Lage versetzt werden, ihr Wissen und Können in Gruppen zur Problemlösung anzuwenden. Teamfähigkeit ist genauso wichtig wie Kreativität, um zu neuen Lösungen zu kommen und Kritikfähigkeit, um die eigenen Problemlösungen distanziert zu betrachten. Es ist Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, durch einen kompetenzorientierten Unterricht sowie durch interessante, offene und somit auch schülerinnen- und schülergerechte Aufgaben, am Erreichen der übergeordneten Leitvorstellungen bzw. Ziele mitzuwirken. Schule und Unterricht tragen dazu bei, dass junge Menschen befähigt werden, bei der Bewältigung von gesellschaftlichen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Herausforderungen eine aktive Rolle einzunehmen. Dazu gehört, dass Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung angebahnt werden. Wesentliche pädagogische Bereiche, die diesen Kompetenzerwerb unterstützen, sind die Bildung für nachhaltige Entwicklung, Politische Bildung mit Global Citizenship Education, Friedenserziehung und Menschenrechtsbildung. Zusätzliche übergreifende Themen bereiten nachhaltige Entwicklung pädagogisch auf. Für das integrative Denken der ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension nachhaltiger Entwicklung sind sowohl fachspezifische als auch fächerübergreifende Bezüge von großer Bedeutung. Schülerinnen und Schüler und das gesamte Schulteam übernehmen gemeinsam Verantwortung, wodurch Schulen Modelle für eine zukunftsfähige Lebensgestaltung sind. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen geleistet. Schule ist damit nicht nur Lernort sowie ein Ort der Bildung für nachhaltige Entwicklung, sondern auch ein sozialer Raum, welcher es ermöglicht, sich zu erproben, die Wirkungen des eigenen Handelns zu erleben und diese kritisch zu reflektieren. Es gilt, gemeinsam Verantwortung für die Herausbildung einer zukunftsfähigen Lebensgestaltung der Einzelnen und der Gesellschaft auf globaler und lokaler Ebene zu entwickeln und zu übernehmen sowie ein ganzheitliches Menschenbild im Sinne einer inklusiven Gesellschaft zu fördern. Den Fragen und dem Verlangen nach einem sinnerfüllten Leben in einer menschenwürdigen Zukunft hat der Unterricht mit einer auf ausreichende Information und Wissen aufbauenden Auseinandersetzung mit ethischen und moralischen Werten und der religiösen Dimension des Lebens zu begegnen. Die jungen Menschen sind bei der Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten sowie in ihrer Sozialität zu fördern und in der Herausforderung, in ihrem Dasein einen Sinn zu finden, zu stützen. Bei der Suche nach Orientierung können Weltanschauungen und Religionen Antworten und Erklärungsmuster für eine eigenständige Auseinandersetzung anbieten.
Im Zentrum der pädagogischen Überlegungen dieses Lehrplans steht die Kompetenzorientierung. Gemäß § 8 lit. r des Schulorganisationsgesetzes sind unter Kompetenzen längerfristig verfügbare kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verstehen, die von Schülerinnen und Schülern entwickelt werden und die sie befähigen, Aufgaben in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsbewusst zu lösen und die damit verbundene motivationale und soziale Bereitschaft zu zeigen. Die Kompetenzorientierung wird durch das Konzept der reflexiven Grundbildung unterstützt. Ziel der reflexiven Grundbildung ist es, dass Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I befähigt sind, kritisch zu urteilen und selbstständig weiter zu lernen. Dieses spiegelt sich in der Struktur der Fachlehrpläne wider. In diesem Lehrplan wird zwischen fachlichen, überfachlichen und fächerübergreifenden Kompetenzen unterschieden. Die fachlichen Kompetenzen sind mit dem jeweiligen Unterrichtsgegenstand verbunden und werden explizit im achten Teil genannt. Zu den überfachlichen Kompetenzen gehören insbesondere Motivation, Selbstwahrnehmung und Vertrauen in die eigene Person, soziale Kompetenzen und lernmethodische Kompetenzen. Fächerübergreifende Kompetenzen sind jene Kompetenzen, die in der Auseinandersetzung mit den übergreifenden Themen erworben werden sollen. Die übergreifenden Themen werden im vierten Teil dargestellt. Dazu gehören: – Bildungs-, Berufs- und Lebensorientierung; – Entrepreneurship Education; – Gesundheitsförderung; – Informatische Bildung; – Interkulturelle Bildung; – Medienbildung; – Politische Bildung; – Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung; – Sexualpädagogik; – Sprachliche Bildung und Lesen; – Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung; – Verkehrs- und Mobilitätsbildung; – Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucher/innenbildung. Der Unterricht in der Mittelschule verbindet diese drei Dimensionen miteinander. Im Schulalltag erfordert dies eine wirksame Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse im Team, aber auch eine abgestimmte Planung über die Schulstufen hinweg.
Kennzeichen kompetenzorientierten Unterrichts
Kompetenzorientierung verlangt ein besonderes Verständnis von Unterricht. Lernen wird als aktiver, selbstgesteuerter, reflexiver, situativer und konstruktiver Prozess verstanden, bei dem die Motivation und Willenskraft und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen, sowie Zielvorgaben zu übernehmen, eine wichtige Rolle spielen. Die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer ist es, einen Rahmen bzw. Lernumgebungen zu gestalten, die die zielorientierte Entwicklung von Kompetenzen ermöglichen. Die Evaluierung der Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler innerhalb dieses gesetzten Rahmens sowie das Vornehmen adäquater Anpassungen des Rahmens, sofern Lernergebnisse von Schülerinnen und Schülern ausbleiben, soll erfolgen. Ziel ist, dass Schülerinnen und Schüler Wissen und Fähigkeiten erwerben, die sie in unterschiedlichen Situationen anwenden und umsetzen können. Kompetenzorientierter Unterricht ist dadurch gekennzeichnet, dass – klar und deutlich erkennbar ist und kommuniziert wird, was gelernt werden soll; – Aufgabenstellungen im Lernprozess eingesetzt werden, die den Erfahrungen und der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler entsprechen; – die aktive Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem jeweiligen Thema angestrebt wird (kognitive Aktivierung); – handlungs- und anwendungsorientiert gelehrt wird, indem erworbenes Wissen zur Lösung von Problemen und zur Bewältigung von Anforderungssituationen genutzt wird; – die Lernangebote zu grundlegenden Einsichten bei den Schülerinnen und Schülern führen, was eine entsprechende Diagnose der Lernausgangslagen voraussetzt; – sich der Wissenszuwachs systematisch aufbaut, mit anderen Wissensgebieten und altersgerecht dargestellten wissenschaftlichen Erkenntnissen vernetzt und dadurch nachhaltig und anschlussfähig wird (kumulatives Lernen); – überfachliche Kompetenzen wie zB Methoden- und Sozialkompetenz implizit entwickelt werden; – es eine Kultur der Selbstreflexion gibt, die den Schülerinnen und Schülern ihre erworbenen Kompetenzen bewusstmacht und ihre Lernmotivation weiter fördert; – Schülerinnen und Schüler Lernerfahrungen machen, die über den Unterricht hinausreichen und für sie sinnstiftend sind; – Schülerinnen und Schüler zu kritischem Denken angeregt werden.
Soziale Kompetenz, Medien- und Demokratiebildung als eigene Fächer: Schule soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch kritisches Denken und demokratisches Miteinander.
Und am 29. Jänner 2026:
Als Bildungsminister ist es meine Aufgabe, mutige Reformen voranzubringen. Um Jugendliche gut auf das Leben vorzubereiten, möchte ich zwei neue Fächer im Gymnasium einführen: Informatik & KI sowie Medien & Demokratie —
Und lange bevor er wurde, was er meint zu sein, wurde schon und sofort schulisch auf Veränderungen und Entwicklungen reagiert, kaum daß diese —
Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz im Bildungssystem
Spätestens seit der Veröffentlichung der nutzer/innenfreundlichen Schnittstelle ChatGPT zum KI-Sprachmodell GPT3 am 30. November 2022 sind Potenziale und Gefahren von Künstlicher Intelligenz (KI), aber auch der Einfluss von KI auf unser Leben und vor allem die Bildung Gegenstand intensiver öffentlicher Diskussionen. Im Frühjahr 2023 wurde von Microsoft mit bing.com eine GPT4-Chatversion für eine breite Öffentlichkeit bereitgestellt und zahlreiche Anbieter haben eigene KI-Systeme angekündigt.
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat als Ergebnis interner Austauschprozesse und Feedbackrunden mit Expertinn und Experten eine Handreichung zusammengestellt. Diese soll einerseits Interessierte im Bildungssystem für die Thematik sensibilisieren. Andererseits soll sie der öffentlichen, mitunter medial geführten, Diskussion Grundlageninformationen zur Funktionsweise von KI-basierten Systemen und vor allem mögliche Potenziale und Einsatzszenarien in der Bildung zur Seite stellen, um dabei zu helfen, Ängsten und Befürchtungen sachlich entgegenzutreten und didaktische Potenziale auszuschöpfen.
Aktuelle, breit diskutierte Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wie das Sprachmodell ChatGPT, sind nur Schritte in einer kontinuierlichen Entwicklung. Wohin die Entwicklung geht und wo Grenzen sind, ist nicht immer leicht zu benennen. Daher sind auch aktuell verfügbare Handreichungen meist nur kurzfristig hilfreich. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung bringt sich mit großer Aufmerksamkeit in die Diskussion ein und ist selbst bemüht, neueste Entwicklungen einzuordnen. Das BMB verfolgt laufende und proaktive Kommunikation mit Lehrenden, der Bildungsverwaltung, Wissenschafter/inne/n und anderen Personen des Bildungssystems.
Diese Handreichung wird regelmäßig aktualisiert und angepasst. Achten Sie daher bitte immer auf das Ausgabedatum auf dem Dokument und überprüfen Sie auf dieser Website, ob neue Versionen vorliegen, wenn Sie aktuelle Entwicklungen verfolgen möchten.
Aufgaben sowie Unterrichtsmaterialien und Informationen finden Sie in der Eduthek unter dem Suchbegriff „Künstliche Intelligenz“.
Die folgenden Verlinkungen sollen als Ideengeber beispielhaft veranschaulichen, wie KI-Tools in verschiedenen Fächern bzw. Anwendungsbereichen nutzbar sein könnten. Bitte achten Sie im Unterrichtseinsatz auf eventuell bestehende Altersbeschränkungen der KI-Tools.
Alles, was hier zitiert wurde, ist nach wie auf den betreffenden Websites am 2. März 2026 zu lesen,
Die #KünstlicheIntelligenz wird unsere Welt auf den Kopf stellen. Wir sind kurz vor dem Eintritt der #AGI – Allgemeine Künstliche Intelligenz, die sämtliche geistigen Aufgaben erlernen, verstehen und flexibel anwenden kann. Schneller und präziser als der Mensch. Kognitiv werden wir zum ersten Mal outperformed. Agentische KI und AGI weren Lösungen erfinden, für die sie nicht explizit programmiert wurden. Sie werden eben agentisch sein – ihre Umgebung wahrnehmen, eigenständig Entscheidungen treffen und Handlungen ausführen. Es ist ein Oppenheimer Moment für den #HomoSapiens – mit offenem Ausgang. Mit riesigen Chancen, mit gewaltigen Risken. Es ist ein Quantensprung in unserer Entwicklung. Es ist eine brachiale Wegmarke der menschlichen Evolution, vergleichbar mit der Sesshaftwerdung unserer Spezies vor 12.000 Jahren. Es gibt eine Zeit davor und danach. Unser #Bildungssystem muss in den nächsten Jahren zügig umgebaut werden oder es wird durch die #KI implodieren. Die derzeitigen Prozesse der Wissensaufbereitung und -vermittlung werden nicht haltbar sein. Die #Schule, wie wir sie kennen, wird die nächsten zwanzig Jahre nicht überleben. Die Welt dreht sich schneller als unsere Schule. Die Diskrepanz wird immer größer.
dann rufen – von Nobelpreisträgern über Philosophen und Literaten bis hin zur FPÖ – den Untergang des Abendlandes aus. Was jetzt? Sollen wir die Käseglocke drübergeben und „Alles bleibt gut“ singen? Der Geist ist aus der Flasche. Wer das nicht erkennt, schaut nicht hin. Ich bin sehr für #Latein. Es ist wichtig für Sprach- und Kulturverständnis. Ich bin entschlossen dagegen, es von den Lehrplänen zu nehmen. Und Latein ist eine tote Sprache. Wir sprechen es nicht und müssen es auch nicht in dieser Flüssigkeit können. Sprach- und bildungsaffine Menschen sollen die Möglichkeit haben, die Sprache in der öffentlichen Schule zu lernen und zu begreifen. Dafür braucht es nicht sechs Jahre und 3 Stunden in der Woche, wie in meinem Fall (und flüssig sprechen konnte ich es dann immer noch nicht). KI wird uns alle betreffen. In einem Ausmaß, in dem wir es uns gar nicht vorstellen können. Es ist ein Quantensprung in der Entwicklung unserer Spezies. Wir müssen hinschauen, wir müssen den Umgang damit kultivieren. Social Media war ein Vorgeschmack. Wir haben uns in den Bildungssystemen nicht damit beschäftigt und der obsessive, uninformierte Gebrauch macht heute unsere #Kinder und Jugendlichen krank. Das ist harte wissenschaftliche Evidenz. Zehntausende junge Menschen mit Abhängigkeiten, Depressionen, Ernährungsstörungen, Angststörungen und suizidalen Tendenzen, die in den letzten Jahren über dem langjährigen Durchschnitt jährlich dazugekommen sind. Wir haben weggeschaut. Es ist passiert. Wir können wieder wegschauen. Diesmal wird noch viel mehr passieren. Ich bin heute dazu im „Talk im Hangar-7“ auf Servus TV. Mit Michael Fleischhacker diskutieren folgenden Gästen: Marlene Svazek, Landeshauptfrau-Stellvertreterin von Salzburg, FPÖ Konrad Paul Liessmann, Philosoph Alexandra Ebert, KI-Expertin Isabell Wöhrer, Lateinlehrerin an einer AHS in Wien-Landstraße Matthias Strolz, Impact Entrepreneur, NEOS-Mitbegründer und Bildungsexperte Heute, 26.02., ab 22:15 Uhr live bei ServusTV und im Stream bei ServusTV On.
das ein Bildungsminister oder ein durch diesen sich ebenfalls als Bildungsminister Verstehenden gebildeter Minister nur noch sofort weiterverbreiten kann, enthält dieses Geschreibe doch auch eine schriftlich positive Beurteilung des Mannes, der am 3. März 2025 in ein Amt gehoben wurde, und es ist verständlich, daß er zu seiner Funktionsverfestigung und -berechtigung nicht die Zeit aufwenden kann, sich zu informieren, sich unterrichten zu lassen, was bisher in seinem Amt bereits geschah, bereits geleistet, bereits geregelt wurde, was bereits in Schulen geschieht, bereits geleistet wird …
und so mutig wie er in seinem Traum ist jetzt sein Bildungsminister, mutig weit hinter dem zurückzubleiben, was bereits …
Das von Bildungsminister Martin Polaschek am 14.11.2023 vorgestellte Schulpaket KI führt anknüpfend an den wesentlichen Eckpfeilern des Bildungssystems eine umfangreiche Initiative ein, um das mit dem 8-Punkte-Plan gelegte Fundament der Digitalen Schule in Österreich um den Aspekt der Künstlichen Intelligenz zu erweitern. eEducation Austria fungiert bei der Umsetzung des Schulpakets als zentraler Dreh- und Angelpunkt, um die darin angeführten Zielsetzungen nachhaltig an den Schulen zu verankern: Neue (internationale) Perspektiven zum Einsatz von KI in der Schule: Bereits im Jahr 2023 stand das Thema „Künstliche Intelligenz“ im Rahmen der Praxistage und der Fachtagung von eEducation Austria im Mittelpunkt. Veranstaltungen wie diese unterstützen dabei, den Einsatz von KI im schulischen Kontext neu zu denken und internationale Perspektiven in den nationalen Diskurs miteinzubeziehen. Die Programmgestaltung der eEducation-Veranstaltungen richtet sich auch in den Folgejahren danach aus. KI als Beitrag zur Schulentwicklung: Mit der Implementierung eines neuen KI-Badges im Kontext der Schulentwicklung, der Aktivitäten mit KI-Bezug in sich vereint und im schulautonomen Entwicklungsprozess explizit abbildet, wird sichergestellt, dass ebendort wesentliche Aufmerksamkeit und Bewusstsein für das Thema KI geschaffen wird, wo diese letztlich notwendig sind: vor Ort an den Schulen.
KI-Schwerpunkt in der Lehrer:innenbildung: eEducation Austria unterstützt die entsprechende Aus-, Fort- und Weiterbildungsoffensive für Pädagog:innen und stellt eine umfangreiche Datenbank an Expert:innen und Referent:innen zur Verfügung, womit der Zugang zu SCHILF-Paketen für Schulen im gesamten österreichischen Schulsystem wesentlich erleichtert wird. Lehrer:innen erhalten dadurch fundierte und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die eigene Unterrichtsgestaltung, um das Thema KI interdisziplinär ins Klassenzimmer zu tragen und mit den Schüler:innen zielführend zu erarbeiten. Generative KI als Lehr- und Lern-Tool: Jedes KI-Tool ist nur so gut wie seine Nutzer:innen. Um generative Künstliche Intelligenzen wie ChatGPT im schulischen Kontext sinnvoll einsetzen zu können, ist ein reflektierter und zielgerichteter Umgang damit von essenziellem Wert. Nur mit treffsicheren Formulierungen bei den Eingabeaufforderungen und den Fragen, die an die KI gestellt werden – den sogenannten „Prompts“ – kann sichergestellt werden, dass qualitative und relevante Antworten den Lehr- und Lernerfolg positiv beeinflussen. Dazu braucht es Erfahrung: Schulen bekommen über eEducation Austria die Möglichkeit, Best-Practice-Beispiel für funktionierende Prompts einzureichen, die innovative und nachhaltige Lern-Chats zur Folge haben. Dieser Fundus fließt dann wiederum maßgeblich in die Gestaltung der Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote ein. Zudem werden die besten Einreichungen prämiert.
Pilotschul-Projekt – Evaluierung von KI-unterstützter Lernsoftware: Künstliche Intelligenzen bieten neben den vielen Herausforderungen wesentliche Chancen, um Lernprozesse zu optimieren und Lehrende in der Umsetzung ihres Unterrichts zu unterstützen. Das Feld der angebotenen Lernsoftware und generativen KI ist in den letzten Jahren maßgeblich gewachsen, womit sich die Notwendigkeit einer flächendeckenden Evaluierung ergibt, um Rückschlüsse auf die Wirksamkeit und die Potenziale von KI-Tools im schulischen Bereich zu ziehen. Als Resultat dessen tritt mit der Umsetzung des Schulpakets KI ein Pilotierungsprozess in Kraft, der es interessierten Expert- und Expert+Schulen ermöglicht, Pionierarbeit zu leisten, und KI-Lernsoftware, die individuelle Lernbedürfnisse und -stile berücksichtigt, zu bewerten.
Neben dem von Helmut Brandstätter am 27. Februar 2026 auf der Konzernplattform X
Das Erbe der FpÖ ist ein antiklerikales. Kann Ihnen Lothar Höbelt erklären, wenn Sie es im Geschichtsstudium nicht gelernt haben
Geschriebenenen ist unter „Was gibt’s Neues?“ aufgezählt: „Pokémon – Erbschaftssteuer – Expertise – Lachen“, und es ist nicht zu entscheiden, worunter die brandstätterische Aussage fällt, ebenso das von Herbert Kickl desselben Tages Geschriebene,
mit einer Vorhaltung, die nicht verstanden werden kann, hat doch Herbert Kickl nicht geschrieben, der Klerus gehöre zur österreichischen Identität, sondern der christliche Glaube gehöre zur österreichischen Identität — ein Unterschied, den wohl nicht wenige würden Klavier spielen können …
Auf dem Rechenberg zu Nürnberg steht heute wieder das schlichte Denkmal für den Philosophen, ein nach dem 1. Weltkrieg gestifteter Kenotaph („leeres Grab“) mit den Inschriften: DER MENSCH SCHUF GOTT NACH SEINEM BILDE 1804-1872 TUE DAS GUTE UM DES MENSCHEN WILLEN DEM FREIDENKER LUDWIG FEUERBACH ZUM GEDENKEN
Dieses Denkmal wurde gleich nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten auf Beschluß des Stadtrats vom 12.7.1933 entfernt und erst 1955 wieder aufgestellt. Auch diese Wiedererrichtung blieb in der damaligen Adenauerschen Restaurationszeit nicht ohne Widerspruch.
Die Wiedererrichtung löste auch in der Bevölkerung Nürnbergs eine heftige Kontroverse aus. Gegner versuchten, mit einer, letztlich erfolglosen, Verfassungsbeschwerde das Denkmal wieder zu beseitigen. Wegen Übergriffen musste das Denkmal zeitweise unter Polizeischutz gestellt werden. Es wurde immer wieder von christlich-fundamentalistisch oder rechtsextrem motivierten Tätern beschmiert.[91]
Wikipedia. Ludwig Feuerbach. Gelesen am 1. März 2026.
Der Klerus, für den nun Helmut Brandstätter Herbert Kickl vorhält, das Erbe der FPÖ sei ein antiklerikales, war in der Vergangenheit, einfach wie kurz gesagt, eines nicht: antifaschistisch, auch in Österreich eines Kurt Schuschnigg war der Klerus alles, nur eines nicht, antifaschistisch, sondern …
Es hat sich dafür u. a. ein Begriff herausgebildet: Klerikalfaschismus, unter dem in manchen Staaten Europas und auch Lateinamerikas —
das ist das vom Klerus uneingeschränkt angetretene Erbe, das kann aus der Gegenwart gelernt werden, wenn etwa an den
Die letzten Wochen in diesem Jahr 2026 haben immer wieder an eine Szene des Films „Die Kinder des Olymps“ denken lassen, in der ein krimineller Handlanger zu seinem kriminellen Boß, dem Dichter und mit 33 Jahren guillotinierten Mörder sagt:
Avril: Trotzdem, man muß schon sagen, es ist was Schönes —
Pierre-François Lacenaire: Was?
Avril: die Bildung. Es ist doch so, Monsieur Lacenaire, ich frage mich, wo haben Sie das alles her.
Lacenaire: Ach, Schluss mit den Dummheiten! Kommen wir zu ernsteren Dingen! Hast du die Bestecke?
Und an das darauf unmittelbar folgende Gespräch zwischen Garance und Lacenaire:
Lacenaire: Schon dem Brunnen entstiegen?
Garance: Dem Brunnen? Reden wir nicht mehr davon. Das ist vorbei, und die Wahrheit auch.
Lacenaire: Schon vorbei?
Garance: Ja, die Leute waren zu anspruchsvoll. Die Wahrheit nur bis zu den Schultern, da waren sie enttäuscht.
Lacenaire: Natürlich, die biederen Leute wollten mehr sehen, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
Lacenaire: Ich bin nicht grausam, ich bin nur logisch. Ich, Pierre-François Lacenaire, habe der Gesellschaft schon vor langer Zeit den Krieg erklärt. Aber seien Sie beruhigt, Garance, ich bereite etwas ganz Außergewöhnliches vor. Sie sollten nicht lächeln, Garance, ich versichere Sie, ich bin kein Mensch wie die anderen. Schon als Kind habe ich klarer gesehen, war ich intelligenter als die anderen. Das haben sie mir nicht verziehen. Ich sollte sein wie sie, dasselbe sagen wie sie. Heb deinen Kopf, Pierre-François, sieh mich an, schlag die Augen nieder. Gewaltsam haben sie mir den Kopf vollgepfropft mit Büchern, mit alten Büchern! Sie haben Staub in den Kopf eines Kindes gehäuft. Eine schöne Jugend, wirklich! Mein Beichtvater predigte immer wieder: Du bist viel zu stolz, Pierre-Francois, du musst in dich gehen! So bin ich in mich gegangen. Nur habe ich nie wieder aus mir herausgekonnt! Wie unvorsichtig! Mich mir selbst zu überlassen — obschon den schlechten Umgang hatten sie mir verboten. Welche Inkonsequenz! Aber was für ein wunderbares Schicksal!
Daß dies aus Children of Paradise auch in diesen Tagen des Jahres 2026 einfällt, wieder unweigerlich einfällt, vielleicht auch deshalb, weil wieder seit langer Zeit schon gar viel von Widerstandgesprochen und geschrieben wird,
und dieser Film in einer Zeit der Kollaboration und des Widerstands hergestellt wurde,
aber viele an der Herstellung des Films Beteiligte hatten nicht kollaboriert …
Aber auch zur Wahrheit fällt dies aus dem Film von Marcel Carné nach einem Drehbuch von Jacques Prévert mit der Musik von Joseph Kosmo, einem im damaligen österreichisch-ungarischen Budapest geborenen Komponisten jüdischer Herkunft, in einem Bühnenbild von Alexandre Trauner, einem im damaligen ungarisch-österreichischen Budapest geborenen Bühnenbildner jüdischer Herkunft, und Léon Barsacq, einem auf der damals vom russischen Kaiserreich annektierten Krim geborenen Filmarchitekten, ein, es ist nicht mehr ein Brunnen, in den geschaut wird, um die Wahrheit, die ganze Wahrheit —
bloß eines wünschen sie nicht, daß Ralph Schoellhammer
Nahezu jede extremistische Idee wurde in den „gebildeten“ Schichten geformt, und vor allem Universitäten waren federführend als Inkubatoren von Extremismus. Ein Bildungsminister ohne jegliches historisches Wissen. Eine Belastung für unser Land und seine Zukunft.
Ralph Schoellhammer, X. 24. Februar 2026.
Bleiben Sie in Ungarn und erzählen Sie, was sich Orban wünscht
Helmut Brandstätter. X. 24. Februar 2026.
in Ungarn bleibt, zu oft und zu viel tritt er, Ralph Schoellhammer, in Österreich auf, der dies über die gebildeten Schichten als Reaktion auf die wiederkehrische respektive neosische
Bildung ist unser stärkster Schutz gegen Extremismus. Darum stärken wir Demokratiebildung und Medienkompetenz an allen Schulen, damit junge Menschen lernen, kritisch zu denken und unsere Freiheit zu schützen.
Neos – Die Reformkraft. X. 24. Februar 2026.
schrieb.
Ralph Schoellhammer gehört zu jenen, auf die das gänzlich zutrifft, was er, Schoellhammer am 7. Februar 2026 repostete,
„was sie sagen ist so falsch, dass nicht einmal das Gegenteil stimmt“.
diese Anstalt kann gesinnungsgemäß auf Schoellhammer nicht verzichten: AUF1, aber auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreichs findet Schoellhammer seine Auftrittsmöglichkeiten, der selbst weiß,
welches Medium vorzustellen gilt, etwa am 14. Februar 2026: NIUS …
aber es gibt diesen Hinweis, so ist die bundesheerliche Welt nicht erschüttert …
Bei so viel idealistischem Engagement mit diesem recht hohen Vernetzungsgrad in Österreich wird es, darf angenommen werden, kaum der Wunsch von Orbán sein, daß er in Ungarn bleibt, sondern in Österreich bleibt, um hier seine Arbeit zu machen.
Es muß Helmut Brandstätter sauer aufgestoßen haben, daß Ralph Schoellhammer eine dermaßen ungehörige Aussage gegen den würdigen Dünkel tätigt, gebildete Schichten hätten nahezu jede extremistische Idee geformt, um ihn aufzufordern, er solle in Ungarn bleiben, auf einem Niveau, das sonst vor allem aus den Schaften bekannt ist, zu denen Schoellhammer selbst wohl gezählt werden darf …
Ist nicht gerade, um ein Beispiel zu nennen, Viktor Orbán selbst ein exemplarischer Vertreter der gebildeten Schicht, dessen Tun er nach, einfach wie kurz gesagt, extremistischen Ideen formt, nicht allein aufgrund seiner akademischen Ausbildung, dessen Bildung tief geht, wenn er beispielsweise die Europäische Union als „Bande der Rothemden“ bezeichnet und dafür seine literarische Bildung heranzieht, nämlich den Roman „Die Jungen von der Paulstraße“ von Ferenc (Franz) Molnár aus 1906.
Von diesen bis herauf in die Gegenwart, zu ihren gebildeten Nacheifernden, kann gesagt werden, es sind keine sogenannten Bildungsfernen, keine aus dem —
aber es ist keine „Blasphemie“, es könnte gesagt werden, es belegt, einfach wie kurz gesagt, daß Religionen sich durchaus weiterentwickeln können, den Zeitläuften sich anzupassen imstande sind, sie jede Generation für sich zu nutzen verstehen, jedwedes Zeitalter ihren
Jesus Christus sich erschafft, versehen bloß mit neuem Namen,
„Blasphemie“; Helmut Brandstätter leitet unter diesem einzigen Wort, das ihm dazu einfällt, das von Dr. Dr. Rainer Zitelmann am 24. Februar 2026 Geschriebene weiter, der das Bild mit dem heutigen Jesus Christus wie folgt kommentiert:
Die MAGA-Sekte. Man merkt auch hier auf X immer wieder, dass Trumpisten oft Sektenanhängern ähneln. So sehen ihn manche seiner Jünger.:
So kommentiert Rainer Zitelmann das von Nick Adams am 22. Februar 2026 ebenfalls auf der Konzernplattform X verbreitete Bild von seinem Jesus Christus.
Glaubensgemäß ist es nicht nur Nick Adams, der sein Gottesbild verbreitet, sondern auch andere, beispielsweise einer, der sich „USA-America-Patriot“ nennt, und das überrascht ganz und gar nicht, denn
Was hätte Helmut Brandstätter statt dem in keinem demokratischen Wörterbuch mehr aufzuscheinenden Wort und vor allem statt der für kein Strafgesetz mehr dürfende Grundlage am 24. Februar 2026 dazu schreiben können? Vielleicht etwas zu Nick Adams, er hätte über Nick Adams, dem, auch dem Donald Trump sein wiedergekommener Jesus Christus ist, informieren können, und weil es Helmut Brandstätter nicht tat, soll es hier getan werden, wofür einfach wie kurz zitiert werden soll,
was auf „Wikipedia“ am 25. Februar 2025 über Nick Adams zu lesen ist, über einen, der in die USA emigrierte, nicht der gesamte Eintrag soll zitiert werden, nur ein paar Stellen, die wieder einmal kenntlich, allzu kenntlich machen, um was für Personen es sich handelt, die gläubig anhängen …
Nick Adams (born Nicholas Adamopoulos;[2] 5 September 1984) is an Australian-American conservative political commentator and author, and was the United States Ambassador Nominee to Malaysia from July 2025 until early 2026 when he was dropped from the nomination.[3][4] Adams came to public attention on 3 March 2017, when Donald Trump made favourable comments and tweets about his work, notably a tweet promoting Adams‘ book Green Card Warrior and a second tweet on 25 August 2017, promoting his book Retaking America.[5][6][7]
He is best known for his messaging of promoting Donald Trump and describing himself as an „alpha male„.[8]
In October 2006, Adams was „formally condemned by fellow Councillors after racking up thousands of dollars worth of phone calls and Cabcharges for personal benefit“.[17] Mark Drury, a former member of the council, said that if Adams „didn’t have a stunt, he wouldn’t turn up to meetings“.[8]
In 2009, the Liberal Party of Australia threatened to suspend Adams from the party for six months for conduct deemed likely to „embarrass or cause damage to“ the party during an altercation with Brett Mason, a journalist for Channel Ten. Mason was filming a report on Adams‘ absences from the council due to overseas travel when Adams confronted him, stating, „I would just like to say that Brett Mason is a [expletive] good-for-nothing [expletive]. Thank you.“[11][18][19][7] However, Adams claims he resigned from the party before he could be suspended.[8] Adams resigned from Australian politics in 2012.[8]
President Donald Trump appointed Adams, in 2020, to the Board of the Woodrow Wilson International Center for Scholars.[20] Some members of the center’s staff have found Adams‘ presence on the board to be an „embarrassment“.[8] Adams traveled with the centre’s board to Israel in 2023.[8]
US Ambassador-designate to Malaysia
On 9 July 2025, Adams was nominated as US Ambassador to Malaysia by President Donald Trump.[21][22][23] Adams‘ nomination was questioned by international media, including the South China Morning Post, which described the appointment as having „raised questions about Washington’s commitment to continuity in its mission in Malaysia.“[24] The Post characterized US–Malaysia relations as in a challenging period amidst the Gaza War and trade tensions as a result of Trump’s tariffs.[24]
In 2010, Adams was the PR consultant for The Halloween Institute, a march to make Halloween a public holiday in Australia. It was later revealed that those who protested were paid actors.[18]
Adams migrated to the United States in 2012.[11] He said that he migrated to America because „I love guns, hot dogs, chicken fried steak, barbecue, cheerleaders, American football, small town parades, beauty pageants, pick-up trucks, muscle cars and 16-lane freeways lined with supersized American flags“. Adams works as a motivational speaker and conservative activist. He has said that his fascination with the American political system led him to promoting American ideals.[10] Then-Texas GovernorRick Perry crowned Adams an „honorary Texan“ prior to a speech in 2013.[18]
In 2016, Adams founded a non-profit Foundation for Liberty and American Greatness (FLAG) that promotes American exceptionalism in schools.[10] Adams, in conjunction with FLAG and former interns for Antonin Scalia, has produced and distributed kid-friendly versions of the American constitution that promote constitutional rights and originalism.[18]
Adams is known for his use of social media and has been described as a „Twitter troll“.[38]
Adams is prone to telling stories that are unlikely to be true, but present Trump in a positive light.[8] For instance, Adams posted a story on Twitter in 2024 about „two attractive college educated Latina career women“, who „disliked Biden’s [State of the Union] speech, and [stated] that they miss President Trump“. The women then went on to praise Adams‘ muscles and then a „crowd had gathered to cheer me on…the sound of my masculine grunts broken only by the two [women] counting my reps in unison“.[8] Adams has defended these posts saying that his „stories are true stories“.[8]
„Aber die Welt hat sich extrem schnell verändert, und wir müssen mit dem Schritt halten.“ Und da sich auch der Kanon der Allgemeinbildung verändert habe, müssten folglich die Schulen ebenso verändert werden. Er sehe es als seine Aufgabe an, Kinder und Jugendliche gut auf das Leben vorzubereiten, daher werde er an seinen Reformplänen festhalten.
Ö1-Interviewreihe „Im Journal zu Gast“. 21. Februar 2026.
Es könnte etwa im Deutschunterricht doch einmal von Thomas Bernhard gesprochen werden, und was unwahrscheinlich ist, sogar von Rudolf Bayr. Das Wissen über Thomas Bernhard in Verbindung mit Rudolf Bayr vermittelt durch KI der string pullers, in diesem Fall von Chatgpt, am 24. Februar 2026 geliefert:
Beide Autoren wirkten im österreichischen Literaturbetrieb nach 1945:
– Bayr gehörte zur älteren Generation und war vor allem als Lyriker und Dramatiker bekannt. – Bernhard trat ab den 1960er-Jahren als radikal eigenständige Stimme hervor.
Sie bewegten sich im selben kulturen Umfeld (Salzburg/Wien), allerdings mit deutlich unterschiedlichen Programmen.
2. Lehrer-Schüler-Verhältnis
Rudolf Bayr war zeitweise als Lehrer am Mozarteum tätig. Thomas Bernhard studierte dort Gesang und Schauspiel (1950er Jahre).
In diesem Zusammenhang kam es zu einer persönlichen Begegnung – Bayr war einer der Lehrenden während Bernhards Ausbldung. Ein enges literarisches Bündnis entstand jedoch nicht.
3. Ästhetische Unterschiede
– Bayr: eher traditionsverbunden, formal orientiert, teilweise mit kulturkonservativer Prägung. – Bernhard: radikale Sprachkrtik, Monologstruktur, obsessive Wiederholungen, fundamentale Österreich-Kritik.
Bernhard distanzierte sich später stark von institutionellen und konservativen Strukturen – was implizit auch eine Abgrenzung von älteren Literaten wie Bayr bedeutete.
4. Fazit
Die Verbindung lässt sich so zusammenfassen:
Aspekt Verbindung Persönlich Begegnung am Mozarteum Generation Bayr = ältere Generation Literarisch Unterschiedliche Programme Einfluss Kein prägender Einfluss Bayrs auf Bernhards Werk
und auch ältere Generation klingt nicht danach, es könnte sich um eine anrüchige —
Es wird aber eine Allgemeinbildung sein, die nicht mehr tauglich sein wird, einzelne Begriffe zu hinterfragen, was mit diesen durch KI der string pullers, in diesem Fall Chatgpt, vermitteln werden will, zu welchem Zweck, zu wessen Vorteil …
Seit 1. März 2024 leitet er das Institut für Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie. In dieser Funktion ist er gleichzeitig Leiter des FH-Ba-Studiengangs „Militärische Führung“ und somit verantwortlich für die Grundausbildung der österreichischen Offiziere.
Website Bundesministerium Landesverteidigung, gelesen am 23. Februar 2026
in der Sendung „Links. Rechts. Mitte“ der mateschitzens Fernsehanstalt mit dem Titel „Vier Jahre Krieg: Zu viel Geschäft mit dem Gefecht?“ am 22. Februar 2026 Antonio Gramsci zitiert,
Die Zeit der Monster, Gramsci hat das gesagt, die alte Ordnung ist noch nicht gestorben, die neue noch nicht geboren, das ist die Zeit der Monster.
Unterwandert würden es aber nur jene bezeichnen, die überall eine Unterwanderung zu erkennen glauben meinen, die mit ihrer Gesinnung die größte Unterwanderung der Gesellschaft im allgemeinen und der Armee im besonderen zu unternehmen versuchen.
Wie könnte die Funktion von Markus Reisner verstanden werden? Dazu gibt es eine Überlegung, als welche Antonio Gramsci sie verstanden hätte, er hätte, so die Überlegung, Markus Reisner als einen „organischen Intellektuellen“ …
Organische Intellektuelle sind all jene Akteure, die innerhalb der Zivilgesellschaft führende Rollen in der Konsensbildung und damit in der Herrschaftsstabilisierung einnehmen. Damit verbindet man klassischerweise „Meinungsmacher“, die in der breiten Bevölkerung hohes Ansehen und Respekt genießen, und als inoffizielle Sprachrohre der bürgerlichen Ordnung fungieren. Organisch deswegen, weil sich diese Rolle des Sprachrohrs aus den zivilgesellschaftlichen Umständen ableitet, in denen diese Personen sozialisiert sind. Sie sind es, die bürgerliche Ideen und Interessen in der Öffentlichkeit immer wieder auf ein Neues äußern und schließlich verbreiten, ohne dass sie dies mit irgendeiner bösen Absicht tun. Sie äußern diese Ideen und Interessen, weil sie ihnen als natürlich erscheinen. Doch das ist nur die halbe Miete. Damit daraus auch wirklich Hegemonie entstehen kann, braucht es die ständige Verbreitung und Festigung dieser Ideen und Interessen in allen anderen Sphären der Zivilgesellschaft. Wenn ich also das Interview in der Zeit im Bild am nächsten Tag im Gespräch mit meinen Freunden erwähne, und die Sichtweisen Reisners nüchtern darstelle, und diese Freunde dasselbe bei ihren Bekannten im Sportverein oder in der Bar, oder vielleicht beim Wanderausflug mit den Eltern tun, so sind auch wir zu organischen Intellektuellen geworden. Wir füttern den Senso Communo, ohne es zu wollen oder zu wissen. In dieser Funktion sind wir alle Teil des integralen Staates.
Linkswende. Johannes Litschauer. Hegemonie: Warum wir immer noch im Kapitalismus leben. 2. Februar 2026
NS Am 23. Jänner 2026 ist von der Rüge zu lesen, berichtet der ORF auf seiner Website:
Der Presserat rügt die „Kronen Zeitung“ für eine im Juni 2025 erschienene Kolumne von Heinz Sichrovsky. In dem mit „350 Experten“ betitelten Beitrag bezeichnete der Journalist den Militärexperten Markus Reisner als […].
Ein Bild, das ein oder eine „Donald Trump Jr Commentary Q“ auf der Konzernplattform X am 20. Februar 2026 verbreitet, zeigt u. a. Elon Musk, der mit das Plakat „Do you want Donald Trump to stay President? Be honest“ hält,
Wie schön das klingt, schulpflichtigen Menschen Demokratie und KI lehren zu wollen, wie zusammengehörig das klingt: Demokratie und KI. Wie das nach Wein und nicht nach Wasser schmeckt: Demokratie und KI. Doch ein Blick auf die string pullers behind AI genügt, um sofort zu wissen, daß es nicht schön klingt, daß es nicht zusammengehört, daß es nicht Wein ist, Demokratie und KI einander vollkommen ausschließen.
Im „Ö1-Mittagsjournal“ an diesem Samstag, 21. Februar 2026, bekräftigt Christoph Wiederkehr es wieder, und wieder bringt er das Beispiel mit dem Wasserglas, wie oft hat er in den letzten Wochen schon das Wasserglasbeispiel …
Man kann nicht wie bei einem Wasserglas mehr und mehr dazugeben, irgendwann geht es über.
Nur wer die Kulturtechnik des Füllens eines Wasserglases nicht gelernt hat, wird ein Wasserglas so lange füllen, bis es überläuft, oder nur wer so unaufmerksam ist, nicht zu sehen, nicht darauf zu achten, wann das Wasserglas bis zum Rand gefüllt ist, wird es zum Überlaufen bringen …
Was Christoph Wiederkehr in die Schule bringen will, ist nicht Demokratie und KI, sondern KI statt Demokratie, oder die mittels KI für die string pullers zugerichtete und hergerichtete Demokratie, die aber mit der Demokratie, wie sie auch in Österreich noch gekannt und immer weniger auch verstanden wird, nichts mehr gemein hat — AI instead of Democracy … Oder wie string pullers Demokratie verstehen: I’m democracy oder einfach wie kurz schnoddrig: I democracy —
Hat es in Österreich je eine Bildungsministerin gegeben, die sich derart stark dafür einsetzte, daß Jugendliche in der Schule endlich lernen, was die „Kosten für Mensch und Umwelt“ sind, wie in diesem Fall: was die „KI Kosten für Mensch und Umwelt“ …
Mit diesem Bildungsminister werden Jugendliche nun endlich über die „KI-Kosten für Mensch und Umwelt“ unterrichtet werden. Christoph Wiederkehr wird in seinen „Plan Z“ vielleicht schon aufgenommen haben, daß beispielsweise die Dokumentation „KI – Kosten für Mensch und Umwelt“ („Weltjournal+“ vom 4. Februar 2026 des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von Österreich) in allen Schulen den Jugendlichen zur Auseinandersetzung, zum Hinterfragen gezeigt werden wird, das ist eine Reportage, die auch in der Erwachsenenbildung mehr als berechtigt wäre. Jugendliche und auch Erwachsene könnten bereits aus dieser Sendung sehr viel lernen, und diese Sendung ist nur ein Beispiel aus den vielen für den wiederkehrisch geplanten Unterricht einsetzbaren vorhandenen Materalien zu dem Fall der KI-Kosten für Menschen und Umwelt. Christoph Wiederkehr selbst wird wohl aus diesen bereits sehr viel gelernt haben, wenn er nun darangehen will, die „Mechanismen“, die „Grundlagen“ …
So werden in den Schulen die Jugendlichen bald lernen, was Christoph Wiederkehr bereits wohl gelernt hat, vielleicht auch anhand dieser Sendung „KI – Kosten für Mensch und Umwelt“. Um es etwas konkreter zu veranschaulichen, ein paar Zitate aus dieser Sendung:
Es gibt einen Hype rund um künstliche Intelligenz und ihr Potential, unsere Welt zu verbessern. Statt zu untersuchen, was diese Technologie für unsere Gesellschaft leisten kann, stellen wir in diesem Film die Frage, was eigentlich nötig ist, um sie zu generieren. Zum Beispiel die Milliarden von Daten, die für das Funktionieren der sogenannten künstlichen Intelligenz notwendig sind. Wer erzeugt sie? Wer bereitet sie auf? Und unter welchen Bedingungen? Sind Systeme der künstlichen Intelligenz wirklich künstlich? Oder steckt doch viel harte menschliche Arbeit dahinter? Hinter den Kulissen braucht es tatsächlich Millionen sogenannter Dataworker, also Datenarbeiter, die die KI-Systeme mit Daten versorgen.
„Was ist künstliche Intelligenz? Das ist eine knifflige Frage und auch ein kniffliges Konzept. Allgemein versteht man unter KI intelligente Systeme, die Aufgaben selbständig ohne menschliche Hilfe erledigen sollten. Doch das ist nicht ganz korrekt. Wenn wir über KI und sogenannte intelligente autonome Systeme sprechen, sprechen wir auch über Menschen, die hinter den Kulissen arbeiten. Die meisten Menschen wissen nicht, daß künstliche Intelligenz viel menschliche Arbeit und Ressourcen benötigt, und Energie, um das zu erzielen. Es ist wahrscheinlich Absicht, daß die meisten das nicht wissen, so wird ein bestimmtes Narrativ, ein Mythos um dieses System erschaffen. Ich denke, es ist eine bewußte Entscheidung, die benötigte Arbeit und die Ressourcen vor den Augen der Öffentlichkeit zu verbergen.“
Auch Insassinnen dieses Frauengefängnisses in Finnland gehören zu den Menschen, die KI-Systeme trainieren. Ein Bauunternehmen hat ein KI-Modul entwickelt und sie als Dataworkerin engagiert. Zu ihren Aufgaben gehört es, Feedback zu den Antworten des Systems zu geben. „Ein Text erscheint und wir müssen bestimmen, ob er korrekt ist oder nicht, indem wir auf Ja oder Nein klicken. Dann erklären wir, was sich am Inhalt ändern sollte. Wenn wir anfangen, bekommen wir drei Euro, nach zwei Monaten Arbeit im Gefängnis bekommen wir 4,62 Euro.“ Für einen Tag Arbeit? „Ja.“
Offen über ihre KI-Jobs zu sprechen, birgt Risiken. Während der Dreharbeiten in Kenia hat ein KI-Gigant mit Sitz in Kalifornien viele unserer Interview-Partner unter Druck gesetzt, kein Interview zu geben. Um sie zu schützen, mußten wir neue Datenarbeiter finden, und in einigen Fällen ihre Identitäten anonymisieren. „Unsere wurde gesagt, daß wir nichts von unserer Arbeit in den sozialen Medien veröffenltichen dürfen. Wir dürfen auch unseren Verwandten nichts über unsere Arbeit erzählen. Dort, wo wir arbeiteten, wurden wir völlig abgeschirmt und durften niemanden sehen, der nicht an Projekten beteiligt war. Ich würde sagen, es war sehr abgeschottet, sehr verschwiegen. Die Daten, die wir verarbeitet haben, stammten größtenteils aus dem Internet, andere kamen aus dem dark web, mindestens neunzig Prozent der Daten. Der Prozentsatz der verstörenden Inhalte in den Datensätzen, die von Open AI übermittelt wurden, lag tatsächlich bei fast einhundert Prozent. Die Daten waren tatsächlich sehr verstörend und sehr toxisch.“ In Kenia wurde erst durch Klagen von Betroffenen das volle Ausmaß der Folgen dieser Arbeit bekannt. Im Zug der Gerichtsverfahren wurde öffentlich gemacht, daß bei vielen kenianischen Datenarbeitern schwerwiegende posttraumatische Belastungsstörungen diagnostiziert wurden. Aber warum? Warum beschäftigen die großen Tech-Konzerne Arbeitskräfte in Kenia, um für einen Hungerlohn Inhalte zu prüfen, die fast ausschließlich toxisch sind? Ziel dieser Arbeit ist es, KI-Systeme beizubringen, bestimmte menschliche Verhaltensweisen nicht nachzuahmen, dazu gehören verbale und physische Gewalt, Vergewaltigung, Mord. Um diese Verhaltensmuster zu erkennen, brauchen KI-Modelle Daten, je feiner und präzischer Menschen diese Daten kategorisieren, desto effektiver kann die KI lernen. Daß diese Arbeit vor allem in den Ländern des globalen Südens erledigt wird, bestimmt der Markt. Dort wird die Datenarbeit gemacht, die sonst niemand übernehmen möchte.
„Ich habe entschieden, aus dieser KI-Firma auszusteigen. Die Arbeit hat mich sehr mitgenommen. Ich hatte fast alle meine Team-Mitglieder verloren, an meinem letzten Arbeitstag war aus meinem Team niemand mehr da. Ich war die einzige Person, die zu diesem Zeitpunkt noch gearbeitet hat. Es ging mir nicht gut. Es hat mich psychisch sehr belastet, also habe ich beschlossen, bei dieser KI-Firma zu kündigen. Diese großen Firmen wissen, welche Art von Daten sie uns geben, aber sie ignorieren es, sie wissen, wenn sie uns zwanzig Euro, zwanzig oder zehn Dollar oder wie viel auch immer geben, werden wir die Arbeit annehmen, weil wir keine andere Wahl haben. Wir müssen es tun, weil wir kein Geld haben. Ich denke, sie verstehen und wissen sehr gut, was wir tun und welche Auswirkungen die Inhalte auf uns haben, die sie uns geben. Sie wissen, welche Art von Inhalten wir bekommen, sogar die mächtigen Leute, die Manager wissen es. Ich denke, es ist eine Art Opfer, wir werden geopfert, weil wir ihnen die Software bringen. Aber wir sehen im Fernsehen, daß sie Gewinn machen, es ist ein Milliarden-Dollar-Unternehmen, eine milliardenschwere Software, und was ist mit uns? Was haben wir von dieser Software? Das ist sehr unfair. Wir als Afrikaner werden geopfert, um das zu ermöglichen.“
Die Drecksarbeit hinter den Kulissen der KI wird bewußt in Ländern mit schwachen Arbeitsrechten und wenig Alternativen ausgelagert, um Kosten zu minimieren. Und die schockierenden Arbeitsbedingungen zu verschleiern. Es ist ähnlich wie mit dem Plastikmüll aus westlichen Ländern, der nach Kenia exportiert wird, weil die Entsorgung dort günstig möglich ist.
„Es wird Arbeit nach Kenia gebracht, toxische Arbeit. Große KI-Firmen in den westlichen Ländern werden ihnen sagen, daß sie Supersysteme haben, um Ihnen das Gefühl zu geben, daß KI gut und nicht toxisch ist. Aber ich kann sagen, daß ein Großteil der schmutzigen Arbeit hier in Kenia erledigt wird. Unsere Aufgabe ist es, diese Arbeit möglichst im Verborgenen zu erledigen, damit sie in den westlichen Ländern die Vorteile der KI genießen können. Der Datenmüll, der aus den USA nach Kenia gebracht wird, soll in Kenia gereinigt und sortiert werden. Erst wenn er beschlagwortet und bereit ist für die Verwendung in den USA ist, wird er zurückgebracht.“
„Open AI ist sich bewußt, welche Auswirkung diese Arbeit auf die psychische Gesundheit der Dataworker in Kenia hat. Wir haben die Probleme, mit denen wir zu kämpfen hatten, angesprochen. Es lag an ihnen, die nötigen Maßnahmen zu ergreifen, aber sie haben nichts getan.“
„Die Problematik der Dataworker und der KI-Arbeit in Afrika, nicht nur in Kenia, ist eigentlich eine Fortsetzung der Apartheid oder des Kolonialismus in Afrika. Es ist etwas das zur Rechenschaft gezogen und gestoppt werden muß. Und das eher früher als später.“
Um die Arbeitsbedingungen der Dataworker zu verbessern, wurden mittlerweile erste Gewerkschaften gegründet. „Es wurde uns nicht erlaubt, Teil einer Gewerkschaft zu sein. Die KI-Firma, für die ich gearbeitet habe, sanktionierte jeden Versuch, den jemand machte, einer Gewerkschaft beizutreten. Machte man es trotzdem, wurde man umgehend gekündigt.“
„Es ist nicht legal, Arbeitnehmern zu verbieten, sich gewerkschaftich zu organisieren. Eines der wichtigsten Übereinkommen der internationalen Arbeitsorganisation ist die Freiheit, eine Gewerkschaft zu gründen und im Kollektiv zu verhandeln. Es ist nicht legal, wenn Unternehmen etwas verbieten. Und das beobachten wir nicht nur in Kenia, sondern in vielen anderen Ländern. Arbeitern wird verboten, sich zu organisieren. Zum Teil wurde ihnen nicht gestattet oder sogar verboten, sich über die Art ihrer Aufgaben miteinander auszutauschen. Was versuchen sie zu verbergen? Daß ihre angeblich bahnbrechenden Algorithmen doch nicht so bahnbrechend sind? Oder verstecken sie die Tatsache, daß ihre Technologien auf Ausbeutung basieren? Ich werde jetzt etwas Gewagtes sagen: Ich glaube nicht, daß es einen Weg gibt, neue Technologien zu entwickeln, ohne der Natur und dem Menschen zu schaden. Technologien basieren auf der Ausbeutung von natürlichen Ressourcen und menschlicher Arbeit. So ist es nun mal. Die entscheidende Frage ist, wie viel sind wir bereit, der Erde zu schaden. Wenn man an die Umweltkosten einer einzigen Chatgpt-Anfrage denkt, sollte man sich fragen, ob das wirklich so wichtig war oder hätte man einfach selber denken können.“
Auch die Umwelt zahlt einen hohen Preis, damit KI-Systeme möglich sind. Die Rechenzentren verschlingen gigantische Mengen an Metallen aus den Tiefen der Erde, Kupfer, Gold, Kobalt, Nickel, Lithium, Wolfram, aber auch eine ganze Liste von seltenen Erden.
„Die meisten Menschen verbinden KI nicht mit dem Abbau seltener Erden, da die Infrastruktur der KI im letzten Jahrzehnt unsichtbar gemacht wurde. Ein gutes Beispiel ist die Cloud. Während wir dieses Wolkensymbol auf unserem Laptop sehen, denken wir nicht darüber, daß es eigentlich keine Wolke am Himmel ist, sondern ein Lager mit einer Menge von Servern. Es ist schwer vorstellbar, daß die Cloud einfach ein riesiges Gebäude mit einer Menge von Computern ist. Ich denke, es war Absicht, daß die Infrastruktur, die hinter der künstlichen Intelligenz steckt, zu verbergen. Gäbe es mehr Transparenz in der KI-Lieferkette könnten wir die Umweltauswirkungen dieser Technologie besser berücksichtigen. Wenn wir volle Transparenz darüber haben, wie viele Wasser für den Abbau von Mineralien für die Herstellung von KI-Chips verwendet wird und wie viel Wasser die Stromversorgung der Rechenzentren verbraucht, wüßten wir, wie die KI und ihre Infrastruktur zum Klimawandel beitragen. Dabei geht es nicht nur um Wasser, sondern auch um Strom und Land. Dann könnten wir besser entscheiden, ob wir diese Technologie angesichts der Klimakrise wirklich brauchen. Wird das unsere gesellschaftlichen Probleme im nächsten Jahrzehnt lösen?“
Die großen Unternehmen der KI-Branche denken tatsächlich, daß die künstliche Intelligenz in der Lage sein wird, die Klimakrise und viele andere zukünftige Bedrohungen zu bewältigen. Der Entwicklung dieser Technologie wird alles untergeordnet. Auch die Kosten für Mensch und Umwelt.
„Manchmal muß man ein paar Eier aufschlagen, um ein Omelett zu machen. Das Leid der Menschen im globalen Süden ist schlimm, aber relativ gesehen sind ihre Opfer nur ein Molekül, ein Tropfen im Ozean. Sie sind sehr, sehr unbedeutend, wenn man sie mit den gewaltigen unergründlichen Wohlstand der Zukunft vergleicht. Mit diesem utopischen Aspekt des langfristigen Denkens wird die Ausbeutung der Menschen im globalen Süden moralisch gerechtfertigt. Das ist ein Grund, warum diese sehr langfristig orientierte Ideologie meiner Meinung nach sehr gefährlich ist. TESCREAL steht für eine Gruppe von Ideologien, die in Silicon Valley in den vergangenen zehn Jahren erheblichen Einfluß gewonnen haben. Das T steht für Transhumanismus. Diese Idee besagt, daß wir modernste Technologien einsetzen sollten, um den menschlichen Körper radikal zu verändern, und ein neues menschliches Wesen zu erschaffen, die superintelligent und unsterblich sind und so weiter. Das ist ein zentraler Gedanke des Transhumanismus und des Langfristdenkens oder Longtermismus, also das L in TESCREAL. Es steht für eine Ideologie, die um eine technofuturistische Zukunftsvision herum aufgebaut ist. In dieser Vision kolonisieren wir so viel Zugängliches vom Universum wie möglich. Und erschaffen die größte multigalaktische Zivilisation, die möglich ist.“
Den Begriff TESCREAL hat Emil P. Torres gemeinsam mit der ehemaligen Google-Mitarbeiterin Timnit Gebru geprägt. Damit wird eine Reihe von Ideologien zusammengefaßt, die die Entwicklung von KI vorantreiben. Das Ziel hinter dieser Ideologien hört sich an wie ein Science-Fiction-Projekt. Technologisch verbesserte unsterbliche Postmenschen sollen das bekannte Universum kolonisieren. Diese postmenschliche Zukunft liegt noch in weiter Ferne, aber die Vertreter der KI-Entwicklung denken in Jahrtausenden. Sie halten ihre Zukunftsvision für so verlockend, daß sie alle Schäden für Mensch und Umwelt rechtfertigt. Die Überzeugung, daß technologischer Fortschritt alle Herausforderungen der Menschheit lösen wird, hält Emil P. Torres für gefährlich.
„Die Technologie wird uns nicht vor den Gefahren retten, die durch vorherige Technologien entstanden sind. Tatsächlich hat das Streben nach künstlicher Intelligenz bereits weltweit Schäden verursacht, wie erhebliche Umweltauswirkungen, die Ausbeutung von Arbeitern im globalen Süden und so weiter. Es gibt keinen Grund zu glauben, daß noch leistungsfähigere Systeme als die derzeitigen KI-Modelle plötzlich alles verbessern und die Menschen von diesen Technologien profitieren, anstatt Schaden zu erleiden. Mehr Technologie bedeutet auch mehr Risiko. Die Vorstellung, daß alle Probleme durch noch fortschrittlichere Technologien gelöst werden, basiert meiner Meinung nach nicht auf historischen Fakten und hat keine Grundlage in der Realität.“
„Das Langfristdenken oder Longtermismus ist eine der einflußreichsten Ideologien unserer Zeit, von denen die meisten Menschen noch nichts gehört haben. Der Ansatz vertritt eine elitäre Zukunftsvision. Und der Drang, diese Vision zu verwirklichen, ist ein zutiefst antidemokratisch. Diese Sichtweise beeinflußt die Handlungen und die Entscheidungen der Menschen in Silicon Valley. Diese Entscheidungen gestalten nicht nur unsere aktuelle Welt, sondern auch die Zukunft unserer Kinder und wahrscheinlich unserer Enkelkinder. Das ist mein Argument, warum es so wichtig ist, dieses Thema zu verstehen.“
Nach diesem Einblick hinter die Kulissen der künstlichen Intelligenz kehren wir zu den Aussagen der großen Tech-Bosse zu Beginn des Films zurück. Haben wir ihre Worte immer noch die gleiche Wirkung?
„Es ist tatsächlich ein Kontinent mit Hundertmilliarden kostenlosen Arbeitskräften entdeckt, für uns.“ Nat Friedman, KI-Labor Meta Superintelligence Labs
„Es ist nicht trivial. KI hat das Potential, unsere Zivilisation zu zerstören. Aber es würde nicht wie in dem Film Terminator ablaufen, weil die Intelligenz in Rechenzentren sitzt, Roboter sind nur Mittel zum Zweck. Elon Musk
Diese Unternehmen propagieren eine unglaublich positive Zukunftsvision für die Menschheit dank künstlicher Intelligenz. Doch dieses technologische Paradies basiert auf Leid und Ausbeutung. Alles dreht sich um Optimierung. Optimierung von Prozessen, Optimierung von Dividenden, Ressourcen und die Optimierung von Menschen. Nach den ausgebeuteten Arbeitern im globalen Süden, nach den ausgetrockneten Flüssen, der aufgeheizten Atmosphäre stellt sich die Frage, wer werden die nächsten Opfer im Namen der künstlichen Intelligenz sein.
Das, was oben beispielhaft aus vorhandenen Materialien über KI zitiert wurde, wird wohl nicht auf dem wiederkehrischen Lehrplan zu finden sein, so kann die Ansicht, Christoph Wiederkehr sei ein Kollaborateur der Aufklärung wieder verworfen werden, ihn einen Kollaborateur der string pullers behind AI zu nennen, käme wohl einer Überbewertung seiner Bedeutung in diesem Fall gleich, er ist wohl, einfach wie kurz gesagt, eine kostenlose Arbeitskraft, wie Nat Friedman sie nennt, die „für uns“ kostenlos arbeitet, also für Friedman und für alle anderen bros dieser kolonialistischen Branche. Es sind noch nicht „Hundertmilliarden kostenlose Arbeitskräfte“, aber wenn bedacht wird, wie viele, wie viele, gar viele kostenlos für KI werbend arbeiten, sind es weltweit wohl doch schon Millionen von Menschen, die kostenlos das Geschäft durch positive, allzu positive Darstellungen der KI der techbros betreiben, und Christoph Wiederkehr ist eben eine der kostenlosen Arbeitskräfte, freiwillig und unentlohnt freudig tätig im KI-Heer der broligarchs zum unerschöpflichen Füllen von deren Kassen, das menschgemäß kein demokratisches Heer ist, weil Heer und Demokratie einander ausschließen.
Christoph Wiederkehr kann nicht stolz auf seine unentlohnte Freiwiligenarbeit sein, denn er weiß nicht, daß er diese Arbeit leistet, oder, er ist überzeugt davon, eine ganz andere Arbeit zu leisten, Arbeit etwa für Demokratie, Bildung, während er im Fall KI tatsächlich seine kostenlose Arbeitskraft zur Verfügung stellt, in den Dienst von boy gangsters, die ihn mit höchster Wahrscheinlichkeit gar nicht kennen und soher gar nicht zu schätzen wissen werden, was er für sie und ihre KI-Ideologie in Österreich leistet, für sie wird er, einfach wie kurz gesagt, einer der vielen, vielen, vielen namenlosen und ihnen unbekannten menschlichen Arbeitskräfte sein, die ihnen nicht einmal einen Cent kosten, die sie nicht einmal anheuern müssen, denn diese vielen, vielen unentlohnten namenlosen menschlichen Arbeitskräfte heuern sich selbst an, ungefragt, lechzen danach, für die boy bros laufen zu dürfen, um deren Macht- und Geldmaschine KI in der Gesellschaft breitest zu implementieren, für diese kostenlosen Arbeitskräfte brauchen die cons nicht einmal Nummern zu vergeben, nicht einmal als Nummern sind die kostenlosen Arbeitskräfte den tech cons bekannt, und die kostenlosen Arbeitskräfte selbst meinen dabei, keine Nummern zu sein, sondern Menschen mit Namen und gar bedeutenden Aufgaben, wie sie beispielsweise eine Bildungsministerin zu erfüllen hätte, wenn sie nicht gerade ihre ganze Arbeitskraft zum Wohle der KI, genauer, zum Macht- und Geldwohl der string pullers …
Jedes Wort, das Christoph Wiederkehr für sich am 3. Februar 2026 in der Tageszeitung „Der Standard“ veröffentlichen ließ, würden die string pullers, würde es ihnen je vorgelesen werden, gerührt sich anhören und vorbehaltlos unterschreiben, sähen es ebenso und säten es zur KI-Preisung selbst ebenso aus, sehen sie sich doch selbst ebenso als Humanistinnen wie sich Christoph Wiederkehr als „Humanist“ sieht …
Der Vorschlag, die Lateinstunden im Gymnasium zu reduzieren, um Platz für Informatik, künstliche Intelligenz, Demokratie- und Medienbildung zu machen, hat zu viel Diskussion geführt. Kritisiert wurde dieser Vorschlag insbesondere von Personen, die Sorge um die humanistische Bildung haben. Doch als Humanist, der selbst eine humanistische Bildung genießen durfte, bin ich der festen Überzeugung, dass genau diese Änderungen notwendig sind, um den Humanismus zu retten.
Humanistische Bildung wird in Österreich leider häufig verkürzt mit einer starken Fixierung auf Latein im Gymnasium gleichgesetzt. Im Mittelpunkt des Humanismus steht allerdings die Idee der Humanitas – also die Bildung des Menschen zu einem freien, selbstbestimmten Individuum, das in der Lage ist, seine Welt zu verstehen und vernunftgeleitet zu gestalten. Heutzutage sind die Anforderungen, dieses Ideal zu erfüllen, andere als bei der Gründung des Gymnasiums in seiner jetzigen Form vor über 170 Jahren. Wir müssen die humanistische Bildung und damit auch das Gymnasium an die Anforderungen unserer Zeit anpassen, denn: Tempora mutantur, nos et mutamur in illis – die Zeiten ändern sich, und wir uns in ihnen.
Ein wichtiger Pfeiler humanistischer Bildung ist die Kritikfähigkeit. Früher lernte man vor allem an lateinischen Texten, den eigenen Geist zu schulen. Das ist aus meiner Sicht noch immer wertvoll, aber längst nicht mehr ausreichend. Heute findet der Kampf um die Wahrheit nämlich im digitalen Raum statt. Medienbildung und Informatik-Kompetenz sind daher die logische Fortsetzung der klassischen Philologie. Angesichts von Desinformation, Filterblasen und KI-generierten Inhalten ist die Fähigkeit, Quellen zu prüfen und Informationen einzuordnen, die wichtigste Voraussetzung für eine freie Meinungsbildung. Wer Medienkompetenz lehrt, schützt die Würde des Individuums im 21. Jahrhundert.
Zudem ist der Humanismus untrennbar mit der Idee des Bürgers verbunden, der Verantwortung für das Gemeinwesen übernimmt. Die antiken Ideale von Rhetorik und politischer Partizipation sind bis heute aktuell. Doch angesichts globaler Krisen und populistischer Tendenzen reicht es nicht mehr aus, über die römische Republik zu lesen; man muss die Mechanismen der eigenen Demokratie verstehen und praktizieren. Demokratiebildung befähigt zum Diskurs und zur aktiven Rolle in einer Gesellschaft, deren Zusammenhalt fragil geworden ist.
Die Feinde der Freiheit und des Humanismus kommen nicht nur von außen, sie sind vermehrt mitten unter uns. Wir müssen auf der Hut sein, um unsere humanistische Lebensweise zu verteidigen. Die Anpassung der Lehrpläne im Gymnasium ist ein Beitrag zu dieser kulturellen Selbstverteidigung. Wenn wir den Humanismus stärken wollen, müssen wir ihn an die Fragen der Gegenwart heranführen und die Jugendlichen in der Schule auf ein Leben in einer immer komplexeren und unsicheren Welt vorbereiten.
Isabelle Daniel, das Interview mit der politischen Chefredakteurin. Künstliche Intelligenz statt Latein, das ist unter anderem der Plan Z von Bildungsminister Christoph Wiederkehr und warum die NEOS gar nicht erfreut waren über den, wie Sie es nennen, unabgesprochenen Plan von Andreas Babler, dem roten Vizekanzler, ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige zu machen. Überhaupt die Stimmung so in der Koalition ist. Das möchte ich jetzt den Neosbildungsminister Christoph Wiederkehr fragen. Schönen guten Abend.
Christoph Wiederkehr: Schönen guten Abend. Äh fangen wir damit an. Ich glaube, es gibt wenige Schüler, die wahrscheinlich jetzt bittere Tränen weinen, weil sie nicht mehr Latein lernen müssen, sondern stattdessen äh künstliche Intelligenz. Aber was heißt das konkret eigentlich? Wie lernt man künstliche Intelligenz?
Das stimmt. Und drum ist es auch nicht mehr sinnvoll, eine Programmiersprache zu lernen. Noch vor 5 Jahren hätte man gesagt, Programmiersprachen lernen ist sinnvoll, braucht man mittlerweile nicht mehr, aber die Grundzusammenhänge. Und wir leben in einer informatischen Gesellschaft, das Internet ist überall. Die künstliche Intelligenz wird noch viel wichtiger auch im Berufsleben und es ist wichtig, daß die Jugendlichen qualifiziert lernen, damit umzugehen und auch die Mechanismen der Informatik verstehen, weil nur das, was man versteht, kann man auch hinterfragen und dann anwenden.
Ja, das ist ein guter Punkt. Sie sprechen jetzt auch quasi die kritischen Punkte vielleicht der KI ein bißchen an und die Medienkompetenz, die man aber auch in dem Bereich an Schüler weitergeben muß Jetzt sehe ich das fast tagtäglich, daß selbst Erwachsene sich sehr schwer tun mittlerweile auf Instagram oder TikTok oder ich weiß nicht wo, äh den Unterschied zwischen KI generierten Content und echten Content zu erkennen und wir wissen, daß die KI rasante Fortschritte machen wird. Wie wollen Sie das denn in den Schülern äh in den Schulen wirklich kompetent rüberbringen? Weil sind Sie sicher, dass die Lehrer Experten sind?
Sie sprechen einen sehr wichtigen Punkt an. Es wird immer schwieriger auch wahr von falsch zu unterscheiden. Geht mir manchmal so auf manchen Social-Media-Plattformen, wo nicht gekennzeichnet ist, daß es KI generiert ist und es unglaublich gefährlich ist für unsere Demokratie und deshalb müssen wir genau diesen kritischen Umgang mit Medien, mit Social Media beispielsweise, mit der KI in der Schule viel mehr etablieren.
Sind jetzt schon alle Lehrpersonen dafür super geschult? Sicher nicht, weil sich auch alles so schnell verändert. Es gibt aber eine große Bereitschaft auch des Lehrpersonals sich hier vorzubilden, weiterzubilden und es geht auch um einen gemeinsamen Austausch in der Klasse. Man kann sich z. B. Interviewsendung, man kann sich unsere Sendung anschauen und kritisch hinterfragen, wie wurden die Fragen gestellt, wie hat der Politiker geantwortet. Das soll auch in der Schule vorkommen und dafür werden wir in Zukunft ein Raum schaffen.
Mhm. Äh jetzt haben Sie ja haben wir schon über die Social Media geredet und wie heikel das ist. Jetzt ist in Frankreich ein Gesetz beschlossen worden schon, also und da gibt es nicht einmal eine Regierungsmehrheit für den Präsidenten Emmanuel Macron, äh ein Social Media Verbot unter 15.Das ist auch das, was schon Australien gemacht hat, sehr viele andere andenken. Jetzt ist der Medienminister, sagen wir mal so, und der rote Vizekanzler rausgegangen vor wenigen Tagen und hat gesagt, er bereitet jetzt auch einen Gesetzesentwurf für ein Socia-Media-Verbot für unter 14-Jährige vor. Das ist auch etwas, das zu Digitalisierungsminister Alexander Pröll z. B. Interviews bei mir wiederholt gesagt hat, ähm sie scheinen davon mäßig erfreut zu sein, auch weil es nicht abgesprochen war. Was heißt das?
Es gibt die gleiche Problemanalyse, nämlich daß wir bei unter 14-Jährigen zu wenig Kinderschutz im Netz haben. Da sehen Kinder auf Social Media brutalste Kriegsverbrechen oder pornografischen Inhalt. Vor dem müssen wir Kinder schützen. So oder extremistischen auch das ja massiv. Extremistische Influencer sind ganz stark und es gibt einen Jugendschutz im öffentlichen Raum, nämlich wie lange dürfen Kinder ausgehen und sowas braucht man auch im digitalen Raum.
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