Forschungsbedarf

Am letzten Tag des Jahres 2025 wird im Morgenjournal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Österreichs über ein in spanischer Sprache geschriebenes Buch mit Erscheinungstermin 27. November 2025 informiert, von dem es derzeit noch keine deutschsprachige Ausgabe gibt; jedenfalls läßt sich mit heutigem Tag, 7. Jänner 2026 keine deutschsprachige Ausgabe finden.

Das ist noch nicht das Bemerkenswerte an dem Bericht im Morgenjournal, über ein Buch, das es bisher lediglich in spanischer Sprache scheinbar zu erwerben gibt. Es ist auch nicht das Bemerkenswerte an dem Buch, daß es wieder einmal um die madigen zwölf Jahre des Österreichers sich dreht.

Bemerkenswert an diesem Bericht ist die Information über einen Mann, der jüdischen Menschen half, ins Ausland zu flüchten. Wieder einmal also ein Bericht über einen Menschen, der jüdische Menschen vor der Ermordung durch das totalitäre Regime des Österreichers rettete. Es kann gar nicht aufgezählt werden, von wie vielen Menschen in den letzten Jahrzehnten gehört wurde, die jüdischen Menschen halfen, jüdische Menschen vor deren Verichtung im Holocaust bewahrten, durch Fluchthilfe, sie dabei unterstützten, aus dem Reich des Österreichers fliehen zu können.

Was aber nicht aufgezählt werden kann, denn kein einziger Bericht aus all den Jahrzehnten ist in Erinnerung, was aber nicht aufgezählt werden kann, sind Berichte von Menschen, die „Zigeunern“ zur Flucht verhalfen, sie vor deren Vernichtung im Holocaust retteten.

(„Zigeuner“ werden sie hier aus einem einzigen Grund genannt, weil die Operette „Der Zigeunerbaron“ nach wie vor eine recht beliebte Operette ist, und deren Schöpfer Strauss der Liebling der Nation, der im Bericht über das spanischsprachige Buch erwähnt wird.)

Das zu erforschen, wie viele Menschen und ob es überhaupt Menschen gab, die „Zigeunern“ halfen, sie unterstützten, aus dem Reich des Österreichers fliehen zu können, sie versteckten, um der Vernichtung im Holocaust zu entgehen, das wäre ein Forschungsgegenstand, und dies zu erforschen, ist das Bemerkenswerte, ist das Aufmerkenswerte, weshalb überhaupt dieser Bericht über ein spanischsprachiges Buch zu erwähnen ist.

Und wenn es die Menschen gab, die „Zigeunern“ Fluchthilfe leisteten, sie versteckten, so gehört es unbedingt auch zu diesem Forschungsdesiderat,

wie erging es den Menschen, die „Zigeunern“ halfen, unterstützten, versteckten, wurden sie nach den sieben madigen Jahren in Österreich des Österreichers dafür bedankt? wurden sie dafür geehrt?

Über das Buch von Martín Llade selbst kann nichts erzählt werden, nur das zitiert werden, was am letzten Tag des Jahres 2025 im Morgenjournal berichtet wurde, auch wenn es nicht das Aufmerkenswerte ist, das zu erwähnen, so hat dieser Bericht doch dazu geführt, anzuregen, zu erforschen, wie viele Menschen und ob es überhaupt Menschen gab, Menschen, die keine jüdischen Menschen waren, zu helfen, Menschen also zu helfen, die im Reich des Österreichers auf derselben Vernichtungsstufe

„Das letzte Konzert in Wien“ heißt das jüngste Werk des spanischen Musikexperten Martín Llade. Es geht dabei, richtig, um das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, dessen Live-Übertragung der Autor seit vielen Jahren in Radio und Fernsehen kommentiert. Llade gibt Einblicke in die Entstehung des weltberühmten Konzerts, spickt seine Erzählung aber auch mit zahlreichen Anekdoten. Josef Manola hat mit ihm gesprochen.

Schon und nicht nur für Abraham a Sancta Clara waren „Zigeuner“ auf derselben Stufe, predigte er doch sie seien „Judä Iscarioths nahe Brüder und Anverwandte“

Abraham a Sancta Clara, ein Augustiner wie der derzeitige Papst, das aber nur nebenher, zu dieser Abschweifung verleitet durch eine Reportage von Josef Manola über „Zigeuner“, gesendet im Oktober 2025.

Josef Manola: Musikexperte Martín Llade bezeichnet das Neujahrskonzert als größten Werbeträger für Österreichs Kultur.

Martín Llade: Österreich versteht es sehr gut, mit Hilfe des Neujahreskonzerts Werbung zu machen. Ich wünschte, Spanien hätte einen vergleichbaren Event.

Josef Manola: Neue Zeugnisse erlauben es ihm, die Rolle von Clemens Krauss beim ersten Neujahrskonzert darzustellen, wie der Staatsoperndirektor darauf kam, Strauss-Melodien zu dirigieren, erklärt Martín Llade so: Das letzte Mitglied der Strauss-Dynastie hatte das Strauss-Orchester ruiniert. In den 30er Jahren ging es auseinander. Instinktsicher setzte Krauss auf die Werke der Familie Strauss, es sei ein Fest der Musik.

Josef Manola: Das erste Konzert fand am 31. Dezember 1939 im großen Musikvereinssaal statt. Erst ab 1941 wechselte es auf den Neujahrstag. Der Erlös ging an das Kriegswinterhilfswerk der Nationalsozialisten. Das alles im Auftrag Hitlers, der vom Dirigenten erwartete, Wien als Stadt des Optimismus und der Geselligkeit zu etablieren.

Martín Llade: Es ist erstaunlich, daß eines der besten Orchester der Welt diese eher leichte Musik aufführte. Neben den Symphonien mußte sie als zweite Wahl erscheinen. Aber Clemens Krauss wertete sie auf und machte sie zu Gold.

Josef Manola: Der uneheliche Sohn der von Kaiser Franz-Joseph protegierten Hofoperntänzerin Clementine Krauss war als Freund der Nationalsozialisten abgestempelt, daß Krauss kein überzeugter Nazi war, sondern Karriere und Fortkommen im Blick hatte, steht für Martín Llade fest, er meint, die im Verborgenen geleistete Hilfe für jüdische Verfolgte habe sein Mitläufertum unter den Nationalsozialisten wettgemacht.

Martín Llade: Im Wikipedia ist die Rede von 29 ins Ausland gebrachte Menschen. Das stimmt nicht. Es waren 29 Aktionen, in denen zum Teil ganze Familien gerettet wurden.

Josef Manola: Llade erlaubt sich folgenden Kunstgriff. Wo die Biographie des charismatischen Digirenten Lücken aufweist, wird sie vom Autor mit fiktionalen Passagen geschlossen. Wie in einem Krimi beschreibt er die riskanten Unternehmen, um jüdische Familie die Flucht ins Ausland zu ermöglichen. Auch morgen wird Martín Llade wieder das Neujahrskonzert für ein Millionenpublikum in vielen Ländern kommentieren. Die bewegte Geschichte des Konzerts, die er in seinem Buch darstellt, beschäftigt ihn weiterhin.

Martín Llade: Aus dem Markenzeichen der österreichischen Identität innerhalb des deutschen reichs ist inzwischen ein TV-Event geworden, das Zuseher in 150 Ländern am Neujahrstag selig klatschend vereint.

Oh, Musikverein, der Tröstungen reich …

Oh, philharmonisches Orchester, der Klänge reich …

Oh, Staatsoper, der Bilder reich …

Und ein Sprößling des Philharmonischen spielt, kurz ist es her, zum Nikolo auf, nicht im Musikverein, nicht in der Staatsoper, aber in einem Schloß, an die Seite eines Mannes gestellt, dem ein mächtiges Amt gegeben ward …

Was es zu diesem Buch noch an Informationen gibt, ist menschgemäß die Beschreibung des Verlages für sein Produkt, in spanischer und in englischer Sprache — to whom it may concern:

Martín Llade, el carismático locutor del Concierto de Año Nuevo, nos descubre los oscuros orígenes de una de las citas musicales más famosas del mundo.

«Gran comunicador, Martín Llade es también un gran escritor». –Zenda

Por el autor de El misterio Razumovski, galardonado en los XV Premios de Literatura Histórica Hislibris

Viena, finales de 1944. Atrapado entre dos frentes, el Tercer Reich ha iniciado el contraataque que decidirá el desenlace de la Segunda Guerra Mundial. Mientras prepara el Concierto de Año Nuevo, el director Clemens Krauss recibe la visita de un enigmático capitán de las SS que parece decidido a averiguar cuál es su relación con unos presuntos traidores al régimen nazi.

Aunque Krauss y su compañera, la cantante Viorica Ursuleac, son dos de los artistas favoritos de Adolf Hitler, el director de orquesta se verá obligado a afrontar un pasado repleto de oscuros secretos, dudas respecto a su lealtad al Reich y una revelación que podría poner en peligro el concierto más famoso del mundo. Un concierto que nació, precisamente, con el apogeo del nazismo.

Con una gran labor documental y fiel a su estilo literario, Martín Llade, el periodista de música clásica que pone voz al Concierto de Año Nuevo, nos acompaña en un viaje al corazón de la célebre gala de Viena.

Martín Llade, the charismatic announcer of the New Year’s Concert, reveals the dark origins of one of the most famous musical events in the world.

“Great communicator, Martín Llade is also a great writer.” -Zenda

By the author of The Razumovski Mystery, awarded at the XV Hislibris Historical Literature Awards

Vienna, late 1944. Trapped between two fronts, the Third Reich has initiated the counterattack that will decide the outcome of World War II. While preparing for the New Year’s Concert, conductor Clemens Krauss receives a visit from an enigmatic SS captain who seems determined to find out his relationship with alleged traitors to the Nazi regime.

Although Krauss and his partner, singer Viorica Ursuleac, are two of Adolf Hitler’s favorite artists, the conductor will be forced to face a past full of dark secrets, doubts about his loyalty to the Reich, and a revelation that could endanger the most famous concert in the world. A concert that was born precisely with the rise of Nazism.

With extensive documentary work and faithful to his literary style, Martín Llade, the classical music journalist who gives voice to the New Year’s Concert, takes us on a journey to the heart of the famous Vienna gala.

Was von diesem Kapitel aber einzig bleiben soll, ist der Forschungsbedarf, jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, an dem es umfassend erforscht ist, wie es den Menschen erging, ob ihnen dafür gedankt wurde, ob sie dafür geehrt wurden, daß sie Menschen halfen, die ebenso lebensdringliche Hilfe, lebensnotwendigen Schutz brauchten, ob sie, wenn sie Mitläuferinnen waren, mit ebenso großer Nachsicht ihres Mitläufertums wie Clemens Krauss bedacht wurden, wenn es denn Menschen und wie viele Menschen es denn gab, die im Verborgenen riskante Unternehmen wagten, aber nicht als Krimi soll es beschrieben werden, sondern als Bericht vorgelegt werden, wie es für eine Forschung angemessen und unabdingbar ist.

Entdemokratisierung

Mit „wir brauchen mehr“ schließt Conny Bischofberger am 27. Dezember 2025 „Entchristlichung“ in der tageszeitunglichen Krone des österreichischen Qualitätsjournalismus …

Wenn wir das eine nicht wollen, dann sollten wir das andere umso intensiver pflegen. Weihnachtsevangelium, Herbergsuche, das Kind in der Krippe, Christ sein. Wir brauchen nicht weniger Weihnachten, wir brauchen mehr.

Unter der Schlagzeile „Entchristlichung“ also die Fürsprache für eine Verchristlichung, unter der Schlagzeile „Wehrhaftes Christentum“ führt Andreas Mölzer in ebendieser Krone am 28. Dezember 2025 sein „Andererseits und Einerseits“ aus, in Glauben und Hoffnung „möglicherweise formiert sich aber damit doch wieder so etwas wie ein wehrhaftes Christentum“.

Was ein „wehrhaftes Christentum“, was eine Verchristlichung, was eine Christianisierung bedeutet, wohin ein Christsein-Mehrbrauchen führt, wohin ein wehrhaftes Christentum führt, belegen Jahrhunderte des Leidens der Menschen, die gestraft für die Schuld eines Menschen, der wie ein jeder Mensch unschuldig geboren ward, dessen Vergehen seit nahezu zwei Jahrtausenden gebraucht zur Propagandisierung der Christianisierung und der Wiederchristianisierung …

Es braucht die Vergangenheit nicht bemüht zu werden, um zu veranschaulichen, was mit Verchristlichung und wehrhaftem Christentum einhergeht, die Gegenwart veranschaulicht es allein überreich — derart überreich, daß eine Veranschaulichung nur unvollständig sein kann, stellvertretend, exemplarisch aber können für die vielen Gegenwartsbeispiele …

Womit beginnen, was Verchristlichung bedeutet, was es heißt, mehr wieder christlich sich zu betätigen. Vielleicht damit: Entdemokratisierung.

An die Spitze dieses Organisierten Glaubens wurde im Jahr 2025

von nicht ganz zwölf Dutzend Männern ein Augustiner gewählt, der bald nach seiner Wahl der christlichen Einsicht öffentlich Ausdruck verlieh:

„Demokratien seien nicht für alles die beste Lösung.“

Womit beginnen, was Verchristlichung bedeutet, was es heißt, wieder mehr christlich sich zu betätigen. Vielleicht damit: Entdemokratisierung. Die Entdemokratisierung, die Verhinderung von Demokratie ist wohl die Ikone von allen Organisierten Glauben, auch von diesem Organisierten Glauben, dessen Abwehr Andreas Mölzer durch ein wehrhaftes Christentum und

Conny Bischofberger in einer umso intensiveren Pflege des Christseins, „wenn wir das eine nicht wollen“, also diesen scheinbar so gegensätzlichen Organisierten Glauben zum christlich Organisierten Glauben „nicht wollen, dann sollten wir das andere umso intensiver“ …

Den Unterschied zwischen diesen Organisierten Glauben möchten wohl Conny Bischofberger und Andreas Mölzer Klavierspielen können, aber sie können noch

so die Unterschiede spielen, zu Pianistinnen wird es ihnen nicht …

Es könnten jetzt alle mit der Demokratie untrennbar verbundenen Werte, alle Werte, die der Demokratie wesenhaft sind, alle Rechte, die der Demokratie Fundament sind, angeführt werden, es sind Werte und Rechte, die jedweder Spielart Organisierten Glaubens zuwider sind, aber das ist nicht notwendig, denn die Rechte und Werte sind bekannt. Und alle diese Werte und alle diese Rechte werden in der Überzahl von Männern vom Tisch gewischt, wie, kurz ist her, von einem nunmehrigen Kardinalsrentner ein demokratischer Wert und ein demokratisches Recht vom Tisch, der ihm zum Altar bereitet,

wischte mit „ob das jetzt wirklich der Wille Gottes ist“ … Er verzichtete dabei darauf, all die schönen Namen des Herrn aufzuzählen, aber es sind dermaßen schöne, daß diese zur Erbauung einmal alle angeführt sein sollen:

Der Barmherzige Der König Der Heilige Der Frieden Der Wahrer der Sicherheit Der Beschützer Der Bewahrer Der Erhabene Der Ehrwürdige Der Unterwerfende Der Vornehme Der Stolze Der Schöpfer Der Erschaffer Der Gestalter Der stets Verzeihende Der Allbezwingende Der Geber Der Verleiher Der Versorgende Der Öffnende Der Allwissende Der Zurückhaltende Der Gewährende Der Erdniedrigende Der Erhöhende Der Verleiher von Ansehen Der Demütigende Der Allhörende Der Allsehende Der Richter Der Gerechte Der Feinfühlige Der Kundige Der Sanfte Der Nachsichtige Der Erhabene Der Großartige Der Allvergebende Der Dankbare Der Allerhöchste Der Große Der Bewahrer Der Erhalter Der Ernährende Der Berechnende Der Majestätische Der absolut Großzügige Der Beobachtende Der Wachsame Der Erhörer der Gebete Der Allumfassende Der Allweise Der Sich liebevoll Zuwendende Der Glorreiche Der Erwecker Der Zeuge Der Wahrhaftige Der Sachverwalter Der Starke Der Kraftvolle Der Standhafte Der Schutzherr Der Preiswürdige Der Lobenswerte Der alles Aufzeichnende Der Beginnende Der die Schöpfung Zurückbringende Der Lebensspendende Der das Sterben Bestimmende Der Lebendige Der Ewiglebende Der Beständige Der Findende Der Ruhmvolle Der Eine Der Einzige Der von allem und jedem Unabhängige Der Mächtige Der absolut Fähige Der Beförderer Der Aufschiebende Der Erste (ohne Beginn) Der Letzte (ohne Ende) Der Offenbare Der Verborgene Der absolute Herrscher Der Erhabene über jeglichen Mangel Der Gute der Rechtschaffene Der Reue Annehmende Der gerechte Vergelter Der Vergeber der Sünden Der Mitleidige Inhaber der (königlichen) Macht/Souveränität Derjenige dem Majestät und Ehre gebühren Der unparteiisch Richtende Der Versammelnde (am jüngsten Tag) Der Reiche Der Unabhängige Der Verleiher der Reichtümer Der Zurückhaltende Der Hindernde Der Schaden Zufügende Der Wohltäter Das Licht Der Führende Der Schöpfer des Neuen Der ewig Bleibende Der einzige Erbe Der Rechtleitende Der Geduldige

Und so gibt es viele Rechte, die im Laufe der Demokratisierung errungen wurden, die zur Weiterentwicklung der Demokratie, die zur Verbesserung der Demokratie wesentlich beitrugen, Werte und Rechte, die von Organisierten Glauben sie peinigend empfunden werden, als Dornenkrone, die ihnen aufgesetzt, Dornenkronen über Dornenkronen, persönlich einem jedem Organisierten Glaubenskopf aufgesetzt, in den Glaubensschädel gerammt …

Gleich welchen Glauben sie spielen, für die Demokratie ist es stets verheerend, mögen sie beispielsweise dem Calvinismus anhängen, wie jener Mann aus dem Nachbarland, für leitende Angestellte der Kirche ist er der „Erlöser“, der „Erretter“ … Und

wohl auch, unausgesprochen, ungewürdigt: Beschützer christlich pädagogischer Betätigungen —

Der für Wiederverchristlichung stehende Magapatriot beweist einmal mehr, gerade wieder in den ersten Tagen des Jahres 2026,

wie Gott durch ihn wirke, um Pastor Paul Goodman zu zitieren, der bereits über die erste Amtszeit des Magapatrioten schrieb, damit Donald’s Bible anpreisend:

‚Donald Trump, amerikanischer Patriot‘ tut genau das und legt in Bildern und Worten dar, wie Gott durch diesen bemerkenswerten Mann gewirkt hat.“ sorgfältig ausgearbeitet, um die Aufmerksamkeit junger Denker zu fesseln

Es bedeutet nicht nur Entdemokratisierung, Verhinderung von Demokratie, sondern auch Zerstörung der Demokratie, Errichtung eines autoritären Regimes, es bedeutet Elend, Tod, Leid, massenweises Morden, wie beispielhaft ein weiterer gläubiger Patriot seit etlichen Jahren gesegnet von seiner Kirche

Nach der feierlichen Vereidigung zur fünften Amtszeit von Präsident Putin am 7. Mai gab es nun ein theologiepolitisch aufschlussreiches liturgisches Nachspiel. In der Mariä-Verkündigungs-Kathedrale hielt Patriarch Kyrill eine Dankandacht ab. Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche würdigte den russischen Präsidenten als von Gott erwählten politischen Führer. Wörtlich sagte er: „Gott helfe Ihnen, den Dienst, den Gott selbst Ihnen anvertraut hat, weiterhin mit Liebe zum Vaterland und mit Mut fortzusetzen.“ Diese theologische Legitimation der politischen Macht fand in einem Segen zeremoniellen Ausdruck. Sie wirft die Frage auf, ob die russisch-orthodoxe Kirche sich als Magd der Politik andient – oder ob sie vielleicht sogar die heimliche Herrin der politischen Agenda ist. Drei Wangenküsse zwischen dem Patriarchen und dem Präsidenten und die Übergabe einer Marien-Ikone an Putin waren das sichtbare Symbol der engen Symbiose von Kirche und Staat.

Das sperrige Motiv des „Katechon“ ist jüngst wieder aufgenommen worden. In einem Strategiepapier der russisch-orthodoxen Kirche kommt es vor, um der neoimperialen Kriegspolitik des Kreml theologische Weihen zu geben. Russland sei ein Bollwerk gegen die westliche Dekadenz. Schon der umstrittene Staatsrechtler Carl Schmitt hatte in der Weimarer Krisenzeit ein Interesse an politischen Ordnungsmächten entwickelt. Der autoritäre Staat könne als „Katechon“ fungieren und das Chaos aufhalten.

Unter Rückgriff auf Schmitt hat der politische Philosoph und neurechte Denker Alexander Dugin, Mitglied des Moskauer Thinktanks „Katehon“, Russland die Rolle des Aufhalters zugeschrieben und die geopolitische Expansion ausdrücklich begrüßt.

In einem Strategiepapier der russisch-orthodoxen Kirche wird das militärische Vorgehen Russlands in der Ukraine als „Heiliger Krieg“ gegen den satanischen Westen eingestuft.

Dem russischen Staat wird die Rolle des „Katechon“ zugeschrieben, der das Kommen des Antichrist aufhalte

Heiliger Krieg. Jan-Heiner Tück. Communio. Politik, Gesellschaft und Ethik, 20.5.2024

Ja, Gott Der Allah ist groß, arbeitssam, ständig eifrig, kein Land ist Gott zu gering, für jedes Land, mag es noch so klein und noch kleiner, das kleinste sein, erwählt Gott eine Führerin, vertraut ihr Gottes Dienst an, und so kam es, daß Gott auch nach Österreich eine sandte, und dies in Österreich verkünden ließ, durch einen Mann, der Gottes Sprache versteht, spricht …

„Ein Segensgebet beten dürfen. Würdet Ihre Eure Hände ausstrecken. Vater, wir danken dir so sehr. Für diesen Mann. Für die Weisheit, die du ihm gegeben hast. Für das Herz, das du ihm gegeben hast für dein Volk. Wir beten und danken, daß Gerechtigkeit in einer Nation eine Nation aufrichtet. Daß Sünde für alle furchtbar ist. Wir beten zu Gott, daß du ihm gerechte Führung gibst, riesige Weisheit und auch viel Schutz. Ist jeder damit einverstanden? Amen.“

Bei solch einem Wunder in Österreich, und es war ein Wunder, wenn auch Österreich einmal ein Führer herabgesandt ward, durfte einer nicht fehlen, der nunmehrige Kardinalsrentner, der sich vielleicht an dieses Wunder, dem er beiwohnen durfte, gar vielleicht von Gott heimlich auserkoren als Apostel des Wunders, mit Rührung und Gottesdankgebeten allenthalben erinnern wird, an dieses Wunder, das Österreich, was für eine Gottes Gnade, traf …

Lange ist das her, in Gottes Jahren gezählt freilich ist es kurz her, daß dieses Wunder geschah, und nun ist ein Mann gekommen, geschickt nach Österreich, es wird nicht gewußt, von wem gesandt, er allein wird die Namen von denen wissen, die ihm den Dienst anvertraut, es müssen mehrere sein, nicht nur Gott, sondern Götter, ließ er doch verkünden: „Euer Wille geschehe“ und

„Ihr seid der Chef – Ich Euer Werkzeug“ …

Darum, und eigentlich wollte nur dies festgehalten werden, ist diese Tageszeitung die Krone des Qualitätsjournalismus, die derart Anregendes zu veröffentlichen weiß, und mögen andere Medien Edelfedern beschäftigen, aber

nur diese Tageszeitung hat Kronenfedern in ihrer Schreibstaffel, mußte am 27. und am 28. Dezember 2025 gedacht werden, beim Lesen des kronengefederten Geschriebenen von Conny Bischofberger und Andreas Mölzer, das wieder so eindrücklich …

Patriotismus

Es gab in Österreich einen Bundespräsidenten, der, so verriet er es einmal,

alle seine Reden selbst schrieb.

Nun, am 1. Jänner 2026, hält einer eine Rede, die er vielleicht sich selber schrieb, vielleicht aber wurde diese, auch diese Rede ihm geschrieben, wobei, wenn diese ihm geschrieben wurde, nicht uninteressant wäre zu erfahren, wer seine Schreiberin …

So gesehen können die Staaten Europas ein Vorbild für alle Staaten der Erde sein. Ein Beispiel, dass man es schaffen kann, friedlich miteinander auszukommen. 

Was schrieb er sich? Oder, vielleicht: Was ließ er sich schreiben? Selbstverständlich bleibt in dieser Rede nicht unerwähnt, daß im „Osten Europas Krieg herrscht“. Es ist Krieg zwischen zwei Staaten Europas. Was schrieb er sich also? Oder vielleicht: Was ließ er sich also schreiben? Wenn es in dieser Rede heißt, die Staaten Europas würden ein Vorbild für alle Staaten der Erde sein, ein Beispiel, daß es geschafft werden könne, friedlich miteinander auszukommen. Und die Kriege auf dem Gebiet des nicht mehr existierenden Staates Jugoslawien, auch mit Massenmord — Waren die daran beteiligten Staaten keine Staaten Europas?

Drohnen unbestimmter Herkunft werden immer wieder über europäischen Großstädten gesichtet. Wir sind gesteuerter Desinformation ausgesetzt, digitalen Sabotageakten und dem permanenten Versuch, Europa zu spalten. Und wir hören Aussagen, die als Drohung verstanden werden können: Wenn Europa Krieg möchte, könne Europa Krieg haben. 

Es ist eine Rede der Ungenauigkeit, eine Rede, die auf Ungenauigkeit mit Ungenauigkeit antwortet. Von einem Kriegsverbrecher in der im europäischen Teil seines von ihm autoritär beherrschten Staates liegenden Hauptstadt ist nichts anderes zu erwarten, als Ungenauigkeit, wenn er droht, sollte „Europa“ einen Krieg wollen, dann sei er für einen Krieg bereit, er sagt „Europa“ und meint die „Europäische Union“, und in dieser Neujahrsansprache wird von „Europa“ gesprochen, ebenso ungenau,

dabei hätte in dieser Rede, um durchgängig und tatsächlich genau zu sein, ausschließlich von der Europäischen Union, von den Staaten der Europäischen Union gesprochen werden müssen.

Es ist wichtig, dass wir weiter an die europäische Idee glauben. Es ist wichtig, dass wir zusammenhalten und für unser Europa einstehen. 

Ja, es ist wichtig, dass wir einen Europa-Patriotismus entwickeln. 

Man will uns von außen teilen, um wirtschaftlich und politisch über uns zu herrschen. Ganz nach imperialer Manier. 

Es ist nun einmal einfacher, einzelne kleine Staaten zu dominieren als einen Staatenbund wie die EU mit über 450 Millionen Menschen. 

Aber wir Europäer wollen selber bestimmen, wohin wir gehen. 

Wir können vorangehen und der Welt zeigen, dass es zwischen dem Recht des Stärkeren und rein kapitalistischen Interessen einen anderen Weg gibt. 

Einen Weg, der den Rechtsstaat, die Freiheit des Menschen zur Selbstentfaltung und die Gleichberechtigung von Mann und Frau ernst nimmt. 

Der zwischen Interessen ausgleicht, und niemand dem Hunger oder der Obdachlosigkeit preisgibt. Einen Weg, der Heimat für viele ermöglicht, nicht nur für einige willkürlich Auserwählte. 

Einen europäischen Weg. Unseren europäischen Weg. 

Lassen Sie uns stolz sein auf unser Europa und seine Menschen. 

Die größten und wichtigsten Erfindungen haben hier ihren Ursprung: 

Die liberale Demokratie. Der Buchdruck, die Dampfmaschine, Penicillin, das Internet und und und. Sogar Fußball ist eine europäische Erfindung! 

Wunderbare, große Leistungen in Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur. 

Es sei wichtig, heißt es in dieser Rede, einen „Europa-Patriotismus zu entwickeln“. Ungenauigkeit, aber auch Gedankenlosigkeit zeichnet diese Rede aus. Es muß nicht auf die Vergangenheit verwiesen werden, was „Patriotismus“ bedeutet, wohin „Patriotismus“ führt, vor 112 Jahren etwa in den Weltkrieg von 1914 bis 1918, etwa nur zwei Jahrzehnte später gleich wieder in den nächsten Weltkrieg, mit Holocaust, es ist mehr als ausreichend der Blick in die Gegenwart, in der Patriotinnen auf europäischen Boden einen Krieg führen, es reicht der Magapatriot mit seinen libertär kriegerischen Begierden, es reichen die patriotischen Parteien etwa in Österreich, in Deutschland, und in anderen — der Gegenwart, in dieser Gegenwart einem Patriotismus das Wort zu reden, ist eine Verharmlosung des Patriotismus, mag dieser auch in einer kontinentalen oder übernationalen Spielart … Und wohin werden die Menschen sich wenden, wenn sie Patriotismus hören, die dem ständigen patriotischen Gerede ausgesetzt sind und sich aussetzen? An die, die so lange schon Patriotismus trommeln, und wer trommelt, hat nichts Heilvolles im Sinn, denn es widerspricht der Gesinnung zum eigenen Heil … Und sie wenden sich bereits dieser Patriotismusgesinnung zu,

wenn etwa allein an die Umfragen in Österreich, in Deutschland

Wie schön in dieser Ansprache von hehren Werten geredet wird, aber wie viele Staaten der Europäischen Union selbst halten noch sehr viel von diesem „europäischen Weg“? Es müssen diese Staaten nicht namentlich erwähnt werden, diese sind bekannt, und ein jeder Mensch kann diese, ohne nachzudenken, augenblicklich aufzählen. Und schimmert nicht in dieser Beschwörung eines Patriotismus bereits durch, was sonst als Nationalismus, Chauvenismus beschrieben ist, wenn in dieser Ansprache patriotisch davon geredet wird, „die größten und wichtigsten Erfindungen haben hier ihren Ursprung [Europa]“? „Fußball“ gab es schon lange davor, außerhalb von Europa, der „europäische“ Anteil am Fußball ein erstes Regelwerk, erstellt in einem europäischen Staat, der heute nicht mehr zur Europäischen Union gehört; „Buchdruck“: diesen gab es auch schon lange davor, außerhalb von Europa; der Ursprung des „Internets“ war nicht Europa, freilich gab es beim Internet eine bedeutende Weiterentwicklung in einem Forschungszentrum in Europa, dessen Mitglieder aber nicht nur Staaten der Europäischen Union sind; zum World-Wide-Web. Die entscheidenden Entwicklungen und Verbesserungen der „Dampfmaschine“ wurden durch Erfinder in einem europäischen Staat geleistet, der mittlerweile nicht mehr zur Europäischen Union gehört

Es gibt nicht nur diese Rede, zu der die Frage angebracht ist, ob die Reden selbst geschrieben oder geschrieben werden, es gibt auch eine einzelne Formulierung, bei der es interessant wäre zu erfahren, ob diese selbst oder ihm geschrieben wurde. Eine Formulierung, die oft verwendet, ist die von der eleganten Verfassung

Eine Person, die auszuschließen ist, daß sie Dritten Reden schreibt, wird es wohl dauern, nicht selbst auf die Formulierung von der schönen, von der eleganten Verfassung gekommen zu sein, müßte dieser doch

gesinnungsgemäß die elegante Verfassung gefallen wie keiner zweiten parteianführenden in Österreich

Rudolf Bayr

Gerade rechtzeitig, einen Tag vor dem Tag der Tage reich an Geschenken, ist ein Buch erschienen, das in der morgigen Nacht der Wunder vortrefflich als Gabe sich eignete:

Rudolf Bayr
A Winter Carol
Of Friendship
by K. I. — AI Press

Es wurden in der Eile, um das Buch, das sich nahtlos an die Erzählungen der fernen Nacht in einem Stall, die den Geschenketag begründete, noch rechtzeitig fertigzubringen, nicht mehr alle Kapitel, die bereits in den letzten Wochen von K. I. veröffentlicht wurden, in das Buch aufgenommen, dafür kann es aber mit neuen Kapiteln aufwarten, ebenso überraschend, glaubhaft und wirklich wie die Stallnacht vor Jahrtausenden …

Nicht nur wegen der Druckeile wurden die Kapitel nicht aufgenommen, sondern auch deswegen, denn es sind Kapitel darunter, die am Tage der Wunder in einem Buch nicht gelesen würden werden wollen, trübten diese doch nur das Fest der Wahrhaftigkeit

Und wer prüfen möchte, ob es denn ein Geschenk sein könnte, kann es hier zur werten Prüfung öffnen und dann entscheiden, ob es ein noch zu besorgendes Geschenk …

Two piggeries

Es ist eine Gepflogenheit, auch eine mediale, a former president zu Auftritten zu verhelfen, ihn lange, lange, recht lange nach seiner Amtszeit noch zu befragen, und was er je zu sagen imstande, gleich zu welcher Frage, worüber er je zum Sprechen zu kriegen ist, ist über Schweine, von denen er am meisten versteht, dieser eine ehemalige Präsident, der nach seiner Amtszeit (four-year-term) wieder wurde, was er war: a full-time hog farmer (Vollzeitschweinebauer),

und im Falle eines weiteren Mannes, der als Nebenerwerbspräsident (spare-time president) seinen Schweinestall genauso (administer his piggery just like the former president) noch bewirtschaftet wie der full-time hog farmer seinen Schweinehof, sind es ebenfalls hogs, zu denen er etwas zu sagen hat, die er am meisten versteht …

Höhepunkte eines zurzeitigen Nationalratspräsidenten in Österreich im Rückblick ’25

Wie in jedem Jahr ist nun wieder im besinnlichen Advent die Zeit der Jahresrückblicke ausgebrochen, und wie stets geht es auch darum, was seien die Höhepunkte des Jahres gewesen, welche Begebenheiten führten zu Höhepunkten im Jahr 2025, und ein jeder Mensch hat schon, wird er so kurz vor Weihnachten danach gefragt, seine Sicht auf die Geschehnisse, im Land, in der Welt, auf die Höhepunkte im eigenen Leben.

Und wenn die Zeit gar recht besinnlich und zugleich — zu keiner Zeit sonst im Jahr werden Geschenke in diesem Ausmaß besorgt — verschwenderisch, stellen sich Fragen ein, sogar Fragen, die Dritte betreffen, etwa die Frage danach, wie würde ein zurzeitiger Nationalratspräsident antworten, wenn er gefragt würde werden, was seine persönlichen Höhepunkte in den letzten elf oder gar zwölf Monaten — wird ein jedes Jahr vor seinem Ende gar gerne schon als beendet angesehen, wie jedes Jahr vor seinem Ende abgeschlossen — gewesen seien, welche persönlichen Höhepunkte würden wohl in seine Antwort einfließen …

Würde er als einen seiner persönlichen Höhepunkte meinen,

Spannende Referate von NAbg. Dr. Kolm, Nationalratspräsident Dr. Walter Rosenkranz und Gerald Grosz prägen unsere Klausur – sie steht ganz im Zeichen von Freiheit, Verantwortung und Klartext!

Maximilian Krauss. 12. November 2025. X

diese Klausur in Langenlois mit seinem Referat — für Maximilian Krauss wird es wohl ein persönlicher Höhepunkt gewesen sein, wenn er verzückt schreiben kann: Spannende Referate von Kolm, Grosz und Rosenkranz prägen

Ein musischer Mensch, und der zurzeitige Nationalratspräsident ist ein musischer Mensch, würde die Lektüre zu seinen persönlichen Höhepunkten in jedem Jahr zählen, denn Lesen bildet und prägt. Ob er zu seinen Lesehöhepunkten aus ’25 das Buch seines Klausurreferatskompagnons

Auch Nationalratspräsident Walter Rosenkranz ließ sich mein neues Buch nicht entgehen. Ein Bestseller, der bewegt, provoziert und die Augen öffnet – weil Wahrheit nicht bequem ist.

Danke an alle, die den Mut haben, selbst zu denken und zu lesen, was andere lieber verschweigen würden

G. G. 12. November 2025. Facebook.

zählen würde?

Wieder einmal selbst zur Gitarre zu greifen, gerade im Advent, in einem Schloß, das gar frei auch vom Parteipolitischen, zum Nikolo, würde er meinen, das sei als persönlicher Höhepunkt ’25 zu werten?

Nur Gitarre und Geige — beurlaubt von Amtslast, Politik, Parteipolitik, hingegeben und verpflichtet bloß der musischen Tradition

Könnte er als persönlichen Höhepunkt ’25 unerwähnt lassen, die von ihm ins Parlament zum Symposium Geladenen mit den Verleihungen an die edelste Elite des Landes?

Welche immer der zurzeitige Nationalratspräsident als seine persönlichen Höhepunkte ’25 selbst in einer Antwort, früge ihn wer nach diesen, aufzählte, in der verschwenderisch besinnlichen Adventzeit, und es werden nicht wenige sein, darf angenommen werden, ihm ein Jahr reicher Höhepunkte gewesen sein, und vielleicht wird er sich auch an diese für ihn hier kursorisch aufgezählten Höhepunkte ’25 einst, wenn auch noch nicht in diesem Jahr, erinnern, wenn er von der Last seines Amtes befreit, sich ganz dem Musischen hingeben wird können, mit seiner Gitarre von Schloß zu Schloß

Siebenjähriger November, Gezeiten in Österreich, der direkte Weg von Freiheitlich (FPÖ) zu Freilich – Werbung für „Shop der Patrioten“, Björn Höcke und eine Sache zum Verkauf

Es wurde darauf vergessen, zu erzählen, das noch zu erzählen, von der Verlinkung auf der Website der „FPÖ“ zum grazerischen Magazin „Freilich“, also von der direkten freiheitlichen Übernahme des Berichteten von „Freilich“, von der freiheitlichen Aufforderung zum „Weiterlesen“ auf Freilich, also, was die FPÖ, im konkreten Fall ihren Nationalratspräsidenten, betrifft, ist nicht von der FPÖ selbst zu erfahren, sondern von Freilich.

Es darf angenommen werden, daß das Vergessen darauf geschuldet ist den österreichischen Gezeiten: für ein paar Tage Flut der Aufregung, dann Ebbe der Aufregung für lange, lange, sehr, sehr lange. Dieser Aufregungsflut mit sofort nach wenigen Tagen einsetzender Aufregungsebbe durfte im November 2025 wieder einmal zugesehen werden, als der ehrenwerte Nationalratspräsident der FPÖ zum Franz-Dinghofer-Symposium ins österreichische Parlament

Der Grund, um es nicht wieder zu vergessen, für die Aufregungsflut war die Erinnerung an die „November-Pogrome“, die jedoch nicht im November 1938 endeten, sondern bis zum Paroxysmus massenmörderisch gesteigert wurden — zum sieben Jahre dauernden November des Österreichers…

Die Aufregungsflut im November 2025 dauerte aber nicht einmal einen Monat, alles in allem wohl gerade einmal eine kurze Woche.

Und gleich setzte ein das gesinnungsgefällige Berichten aus ehrenreichen Reihen

Freilich, was wäre das gesinnungsgefällige Berichten zur Entlastung am Tag der Abhaltung des Symposiums ohne Freilich

Der November ist vorbei. Von der FPÖ also zum Freilich-Lesen geführt, fällt jetzt im Dezember wieder ein, wovon noch erzählt werden wollte, dafür ist die heimatdienstliche Resolution vom März 2025

Der Heimatdienst als Wahrer und Hüter […]
Der Heimatdienst als patriotisches Gewissen […]
Der Heimatdienst als patriotische „NGO“
[…]

verantwortlich, diese erinnerte daran, daß etwas zum Patriotischen noch erzählt werden wollte.

(Es ist nicht zu vergleichen, es ist keine Parallele zum siebenjährigen November des totalitären Regimes von dem massenverbrecherischen und massenmörderischen Österreicher, aber das sollte nicht vergessen werden, im Österreich des 21. Jahrhunderts kann etwas schon mal sieben Jahre dauern, von der Anzeige bis zum Gerichtsverfahren, zur Verurteilung …)

Das Patriotische, von dem noch erzählt werden wollte, ist die zur von der Freiheitlich direkt hingeführten Reklame für das Patriotische auf der Freilich … Bevor auf die Reklame für den „Shop für Patrioten“ einzugehen ist, für den am 9. Dezember 2025 ebenfalls wieder und weiter reklamiert wird, sticht am 9. Dezember 2025 die Reklame für den „Essay – Wettbewerb Was ist ein Europäer?“ der „ESN Party“ hervor …

Wenn Du Antworten auf diese Frage hast und Student oder Promovend bist, dann schreib einen Essay zur Frage „Was ist ein Europäer? Die besten 10 Autoren bekommen ein Honorar in Höhe von 5.000 Euro und stellen ihren Essay auf einer Konferenz vor. Reiche Deinen Essay in einer Länge von 15.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) bei esn.partei@gmail.com als Word-Dokument ein. Bitte füge Deiner Nachricht einen kurzen Lebenslauf und eine Immatrikulationsbescheinigung bei. Einsendeschluß ist der 31.12.2025

5. Informationen über die Herkunft der Beträge:
Öffentliche Mittel aus dem EU-Haushalt.
Keine privaten oder Drittlandsquellen

Für diese Party „Verantwortlich im Sinne des Presserechts“ ist Dr. Alexander Sell. Was für eine schreiender Name! Sell! Eingedeutscht wäre ihm sein Name aber vielleicht allzu kenntlich: Verkauf — aber warum nicht? Wenn schon „Partei“ ausgedeutscht zu „Party“ wird …

Diese Party-Reklame sticht hervor wegen der „Herkunft der Beträge“: „Öffentliche Mittel aus dem EU-Haushalt“. Womit die Frage verbunden werden kann, ob sich dieser Party-Verein selbst als NGO versteht, im Gesinnungssinne ihrer Partei in Deutschland, die eine Tochter respektive eine Enkelin von einer Partei in Österreich, da diese selbst eine Tochter von einer Tatepartei und also in bezug auf die Partei in Deutschland eine Großtatapartei, die selbst eintritt für „Schluss von Förderungen ohne Nutzen“?

Diese Party-Reklame sticht weiter hervor wegen ihrer Zielgruppe „Student oder Promovend“, und von dieser muß es mittels „Immatrikulationsbescheinigung“ bewiesen werden, daß sie nicht „Wir sind das Volk“, sondern, wie sie es wohl selbst parolieren würde:

Wir sind die Akademiker

Denn angesprochen ist die Zielgruppe Männer, aufgefordert ist der Mann zuerst: „Student oder Promovend“ …

Ja, was hätte das Volk, was hätte die Frau zu dieser akademischen Frage auch zu sagen, wird doch das Volk und die Frau schon an dem Wort Essay scheitern, nicht verstehen, was sie abliefern sollen, geradezu verzweifeln daran, wie das gehen soll, in ein „Word-Dokument“ Schrot zu füllen …

Es ist aber auch ein hervorstechender Party-Bericht …

Der Tag der Deutschen Einheit ist […] die ESN-Europapartei am 3. Oktober 2025 zum Familienfest auf dem Theaterplatz in Erfurt eingeladen. Mit dabei: Harald Vilimsky (MdEP) aus Österreich, Björn Höcke (MdL), Dr. Alexander Sell (MdEP), René Aust (MdEP) und andere.

Ein Party-Bericht, der an den Besuch dieser sehenswerten Stadt im August 2025 erinnert, als auf dem Theaterplatz erlebt werden durfte, wie der „Tag der Deutschen Einheit“ wohl vorgefeiert wurde, in einer Limousine, aus der mit dröhnendem Lautsprecher „Das ist unser Deutschland“ möglicherweise auf diese family party schon eingestimmt wurde. Das soll die Redewendung wieder populär gemacht haben: Erfurt, eine sehenswerte, aber nicht hörenswerte Stadt

Und das Foto zu diesem Party-Bericht erinnert an ein Foto, an ein Foto aus Moskau, das ebenfalls Harald Vilimsky zeigt, in Erfurt wie in Moskau ist Harald Vilimsky der Fotograf, das scheint seine Berufung zu sein, der Leibfotograf der leader

Es wurde oben gesagt, bevor vom Patriotischen erzählt wird, soll noch — aber das ist ein Irrtum, denn es wird bereits durchgängig vom Patriotischen erzählt, von der Party über Erfurt bis Moskau zum Leibfotografen

Wieder darauf vergessen, zu erzählen, für Tage, aber jetzt, als wäre ein Knoten in das Schneuztuch gemacht worden, wieder erinnert daran, es zu erzählen, fertig zu erzählen, endlich, am 16. Dezember 2025, erinnert durch Heinrich Sickl, genauer, durch „Stoppt die Rechten“: „Franz M.s. Follower“ … Die Gesellschaft Freilich ist,

Das kommt überraschend. Oder auch nicht: Die 2018 in „Freilich Medien GmbH“ umbenannte „Aula-Verlag Gesellschaft m.b.H.“ wurde vor wenigen Tagen aufgelöst. Nun darf spekuliert werden, warum. Feststeht: Die Anklage gegen den Ex-Aula-Chef ist heftig. Aus der „Aula” wurde „Freilich”

Der Aula-Skandal rund um den Hetzartikel gegen KZ-Befreite führte 2018 zum Ende des burschenschaftlich orientierten Magazins „Die Aula“ – selbst die damals im Bund mitregierende FPÖ konnte der Rechtsaußen-Postille nicht mehr die Stange halten und trennte sich mit mehr oder weniger großen Amputationsschmerzen vom einstigen „publizistischen Flaggschiff des Dritten Lagers“ (Selbstbezeichnung). Die „Aula-Verlag Gesellschaft m.b.H.“ wurde mit leichten Änderungen der Gesellschafter zur „Freilich Medien GmbH“, Heinrich Sickl, damals FPÖ-Gemeinderat in Graz, ersetzte den bisherigen Geschäftsführer Martin Pfeiffer, bis FPÖ-Bezirksrat und stellvertretender Bezirksparteobmann in Graz-St. Leonhard, und aus der ständig am Rand des Neonazismus wandelnden „Aula“ wurde das stark neurechts orientierte „Freilich“-Magazin. Mit notarieller Bescheinigung vom 1.9.25 wurde nun die „Freilich Medien GmbH“ aufgelöst. Eingeleitet hatte Heinrich Sickl als Liquidator die Löschung Ende Mai 2025, als die Anklage seines Vorgängers bereits klar war.

berichtet „Stoppt die Rechten“ am 6. September 2025, aufgelöst worden. Freilich, eingestellt wurde Freilich deshalb nicht, freilich auch, daß sich die Einstellung der Freilich nicht änderte. Nun gibt es eine Nachfolgegesellschaft: Edition Kontext

Kontext … Wem fiele nicht sogleich Ludwig Wittgenstein ein, nein, menschgemäß nicht, aber Konrad Paul Liessmann, der am 13. Dezember 2025 schreibt: „In einer medial aufgeheizten Stimmung fehlt jedes Gespür für den Kontext von Sätzen […]“.

Wahrlich, ein philosophisch verbliebenes Land — von Wittgenstein zu …

Über das „Urteil in Graz“ schreibt Freilich am 4. Dezember 2025, erwähnenswert davon ist besonders die eine Passage, daß der „Verfassungsschutz seit 2005 über ein Abonnement der Zeitschrift verfügt habe, ein ehemaliger Staatsschützer hatte im Laufe des Prozesses bestätigt, dass die Zeitschrift von der Behörde abonniert worden war“ …

Nach dem Urteil erbat Pfeiffers Verteidiger Bernhard Lehofer Bedenkzeit. Beobachter gehen allerdings davon aus, dass er das Urteil beeinspruchen wird. In seiner Ablehnung dürfte er sich demnach auf eine angebliche Befangenheit der Historiker-Gutachter aus Deutschland sowie auf die Hauptargumentation seines Schlussplädoyers, einen „Rechtsirrtum“, stützen. Wie schon während des Gerichtsverfahrens argumentierte Lehofer in seinem Schlussplädoyer, dass sämtliche Publikationen der Aula strafrechtlich nicht relevant seien, da der Verfassungsschutz seit 2005 über ein Abonnement der Zeitschrift verfügt habe und Pfeiffer somit davon ausgehen konnte, dass der Staatsschutz sämtliche Ausgaben ständig mitgelesen habe.

Ein ehemaliger Staatsschützer hatte im Laufe des Prozesses bestätigt, dass die Zeitschrift von der Behörde abonniert worden war. De facto habe aber kaum jemand reingelesen. Nur er habe sich, wenn es die Zeit erlaubte, hin und wieder darum gekümmert. Laut Lehofer habe sein Mandant gewusst, „alles was veröffentlicht wurde, landet zur Überprüfung bei den Rechtsextremismusexperten des Verfassungsschutzes. Und auch bei der Staatsanwaltschaft“. Wer „das Unrecht der Tat wegen eines Rechtsirrtums nicht erkennt, handelt nicht schuldhaft, wenn ihm der Irrtum nicht vorzuwerfen ist“, so Lehofer mit dem Verweis auf die entsprechende Gesetzesstelle.

Darüber, da es durchaus im Kontext zu sehen ist, was zum Patriotischen noch erzählt werden wollte, ist am 16. Dezember 2025 die Reklame „#Kein Millimeter nach Brüssel! – ESN – Dr. Marc Jongen“ zu sehen; Jongen, inhaltlich verknüpft, eingeflochten in das patriotische Gewebe …

Am 5. Dezember 2025 berichtet Freilich vom bevorstehenden Auftritt des zurzeitigen Nationalratspräsidenten mit Gitarre am Nikolaustag im Schloß Albeck; so einnehmend wie Freilich am 11. November 2025 über das Symposium im Parlament, zu dem der zurzeitige Nationalratspräsident lud, gesinnungsgemäß schrieb, da kann es sich doch der zurzeitige Nationalratspräsident nicht nehmen lassen, im Schloß Albeck zum

Nikolo wieder einmal zur Gitarre zu greifen, in diesem besonderen Schloß, in das besondere Menschen zu Vortragsarien vor gehobenen Publikum geladen werden,

wie etwa der junggesunde Erzbischof zum Symposium zu Beginn des Jahres 2025, der forsch von

einem zum anderen Symposium durch die Jahre unterwegs,

Für das Konzert in Albeck hat er sich erneut mit Dominik Hellsberg zusammengetan. Dieser stammt aus einer renommierten Wiener Musikerfamilie und steht seit vielen Jahren auf nationalen und internationalen Bühnen.

Paganini im historischen Ambiente

Das Konzert trägt den Titel „Nikolo mit Niccolò“ und spielt damit sowohl auf das Datum als auch auf einen der großen Namen des Abends an: Niccolò Paganini. Die beiden Musiker werden Originalwerke des italienischen Virtuosen interpretieren und diese durch weitere Stücke aus unterschiedlichen Epochen ergänzen. Dass Rosenkranz gerne und regelmäßig musiziert, ist kein Geheimnis – so entstand auch die Idee, ihn nach Albeck einzuladen. Hausherr und FREILICH-Geschäftsführer Heinrich Sickl betont die besondere Stimmung des bevorstehenden Auftritts: „Den zweithöchsten Mann im Staat als Künstler im Haus zu haben, ist etwas ganz besonders. Das sollte niemand versäumen“, so Sickl gegenüber FREILICH.

Dem Veranstalter ist es wichtig, dass der Rahmen des Konzerts ganz ohne politische Botschaften gestaltet wird. „Bewusst unpolitisch“ solle der Abend sein, erklärte Sickl zuvor schon gegenüber der Kleinen Zeitung. Rund 150 Gäste finden im Saal Platz, besondere Sicherheitsmaßnahmen sind nicht vorgesehen. Das liegt auch daran, dass Schloss Albeck seit vielen Jahren als Kulturstätte etabliert ist: Etwa 100 Veranstaltungen pro Jahr – von Jazz bis Lesungen, von Theater bis Kammermusik – machen das Haus zu einem Fixpunkt im regionalen Kulturkalender.

und so schließt das Jahr 2025 mit dem letzten Höhepunkt: der zurzeitige Nationalratspräsident an der Gitarre mit an seiner treuen Seite wieder sein Geiger Dominik Hellsberg

Und wenn es nicht das Vergessen ist, wird am 18. Dezember 2025 gedacht, daß es kein Fertigwerden mit dem Patriotischen gibt, mit dem Erzählen vom Patriotischen, sondern das Aufhören, aufhören zu wollen, vom Patriotischen zu erzählen, endlich aufhören, denn schon zu viel, viel zu viel vom Patriotischen

Enden, ja, es muß beendet werden, was begonnen wurde, zu erzählen, das noch fertig erzählen, und dann aufhören, endlich enden mit dem Patriotischen, nur noch das: von der Verlinkung auf der Website der FPÖ zum grazerischen Magazin Freilich, also von der direkten freiheitlichen Übernahme des Berichteten von Freilich, von der freiheitlichen Aufforderung zum Weiterlesen auf Freilich, also, was die FPÖ, im konkreten Fall ihren Nationalratspräsidenten, betrifft, ist nicht von der FPÖ selbst zu erfahren, sondern von Freilich.

Die FPÖ macht gesinnungsgemäß auf ihrer Website mit „FPÖ-Nationalratspräsident Rosenkranz verbietet Gendern im Parlament“ Gusto zum Weiterlesen auf Freilich, was FPÖ lediglich werbend ankündigt, führt Freilich vollständig aus, wie auch an diesem 18. Dezember 2025 weiterhin zu lesen ist, aber mit einer neuen Reklame, und

woanders als auf Freilich könnte einer aus der FPÖ eine „Besinnliche Adventzeit“ reklamieren?

Ja, so ganz recht nach dem burschenkecken Motto der Reklame von Olympia auf Freilich: „Nur keine halben Sachen“

Und das wäre — solch ein Vorwurf der saucy boys will wohl nicht riskiert werden — doch nur eine halbe Sache, eine Freilich ohne Reklame, ohne für Spenden zu reklamieren mit Björn Höcke, die wohl ein Barometer für den „Rückhalt aus dem Volk“

Aber der „Rückhalt aus dem Volk“ ist nie eine ganze Sache, zu oft nicht einmal eine halbe Sache, und eine halbe Sache ist eine null Sache,

eine Sache mit halber Kraft angehen, das wußte schon ein Dramatiker,

ist eine mit null Kraft

Und da es auf den Spendenrückhalt aus dem Volk nicht so recht Verlaß ist, braucht es offensichtlich weitere Einnahmenquellen, einen „Shop“ eben, einen Shop von Patriotinnen, die diesen, wie der Reklame auf Freilich zu entnehmen ist, mit „Der Shop für Patrioten“ reklamieren, der „Patria“-Shop mit einem reichlichen … oh, was kann von „Patria“ alles für den „Rückhalt“ bezogen werden, gesinnungsgemäß etwa Shirts — Shirts sind immer ein Renner,

gerade solche, wird wohl von ihnen hoffnungsreich gemeint werden, mit derart bruststarken Slogans wie „Volkskanzler – White Girl Summer – Waldgang“, und wenn schon auf Freilich Reklame für Patria, dann kann Patria doch nicht anders, als auch Freilich im shop shelf zum Verkauf …

Und wer könnte für solch ein Unternehmen das Anforderungsprofil für dessen Geschäftsführer besser erfüllen, als eben Torsten Goerke, alles Erforderliche bringt er mit, einschließlich seine reichen Erfahrungen, dieses Geschäft „Patria-Laden“ zu führen, wie dieser Stellenbeschreibung entnommen werden darf:

Der online Shop „Patria Laden“ bietet beispielsweise vieles für den rechtsextremen Lifestyle an: Von Büchern wie „Demokratie ist das Problem“ oder „Kulturrevolution von rechts“, bis hin zu T-Shirts mit rechtsextremen und rassistischen Aufschriften wie „Volkskanzler“ oder „Abschieben rettet Leben“. Laut Impressum gehört der Shop derUudet Brandshipping UG und wird durch den Aktivisten der Identitären Bewegung Torsten Görke vertreten.

Görke: Zwischen rechtsextremem Aktivismus und Unternehmertum
Als ehemaliger Stützpunktleiter der Jugendorganisation der rechtsextremen und in Teilen neonazistischen Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) im Salzlandkreis und als aktives Mitglied der Identitären Bewegung ist Torsten Görke schon lange in der rechten Szene aktiv. Die Identitäre Bewegung wird vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft. Sie ist dabei gut vernetzt in der deutschsprachigen rechten Szene – es gibt viele Querverbindungen, darunter zur AfD und FPÖ.

Görke scheint ein wichtiger Bestandteil der Szene zu sein, auch weil seine Machenschaften über Aktivismus hinausgehen: Er ist nicht nur der Geschäftsführer der Uudet Brandshipping UG, sondern auch verantwortlich für weitere Unternehmen. Görke ist Teil des Gründungsvorstands des Filmkunstkollektiv-Vereins. Der Verein hat sich darauf spezialisiert, Proteste, Demonstrationen und Aktionen der rechten Szene zu begleiten. Ziel sei, „die Schönheit des Protests“ zu dokumentieren. Das Filmkunstkollektivhat bereits für die Junge Alternative, Identitäre Bewegung oder für das rechtsextreme Magazin Compact gedreht, außerdem setzen sie immer wieder den AfD-Faschisten Björn Höcke in Szene.

Zudem gründete Görke gemeinsam mit IB-Aktivist D. Sebbin „Schanze Eins“, ein Unternehmen, das als Finanzdienstleister der IB dient.  Das Hauptziel dieser Firma bestehe darin, Investoren für Immobilienprojekte zu gewinnen. Die Immobilien sollen dann als feste Anlaufstellen und Veranstaltungsorte der Identitären Bewegung dienen, um von da aus Aktionen zu koordinieren. Zuletzt ist die Schanze Eins UG & Co. als Mieterin einer 2020 erworbenen Villa in Schkopau in Erscheinung getreten. Auch für weitere Unternehmen taucht Görke als Geschäftsführer im Handelsregister auf: Darunter für die Kontur & Farbe Görke UG, die Weking Verlag UG und die Grauzone Medien GmbH. Während Grauzone Medien unter dem Motto „keine Zeit für Hässlichkeit“ digitalen Content produziert, sind die anderen Firmen und deren Geschäftstätigkeiten nicht weiter öffentlich dokumentiert.

Weitere Unternehmensgeflechte: Kohorte UG und Phalanx Europa
Auf der Seite „Patria Laden“ findet sich neben dem Impressum außerdem ein Verweis auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kohorte UG. Die Kohorte UG ist auch verantwortlich für den IB-Shop „Phalanx Europa“. Ähnlich wie auf Patria Laden, werden dort zahlreiche Merchandise-Artikel der Identitären Bewegung verkauft. Geschäftsführer der Kohorte UG ist D. Sebbin, ebenfalls Mitbegründer der Schanze Eins. Ähnlich wie Görke scheint auch Sebbin ein umtriebiger Geschäftsmann zu sein. Neben der Kohorte UG ist Sebbin Geschäftsführer des Unternehmens Okzident Media, einem Unternehmen, das verschiedene Mediendienstleistungen anbietet und verantwortlich für das Design des Merchandising-Shops „Phalanx Europa“ ist. Vertreten wird die Okzident Media UG durch den IB-Aktivisten Daniel Fiß. Fiß engagierte sich in seiner Jugend für die NPD-Jugendorganisation Junge Nationalisten und war von 2016 bis 2019 stellvertretender Vorsitzende der Identitären Bewegung Deutschlands. Seit Dezember des vergangenen Jahres arbeitet er als persönlicher Referent für den Landtags-Abgeordneten der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, Nikolaus Kramer.

Belltower News. 12. März 2025. Felix Michaelis.

NS Eine halbe Sache, um auf die Reklame der saucy boys zurückzukommen, bloß wäre es, könnten die boys selbst wohl meinen, gewesen, hätte es nicht eine so recht feine anzumutende Abstimmung über das November-Symposium und den Verleihungen im österreichischen Parlament gegeben …

Keine halben Sachen gesinnungsgemäß ebenso beim Wettbewerb der Party, auch was die Finanzierung betrifft: „Öffentliche Mittel aus dem EU-Haushalt.
Keine privaten oder Drittlandsquellen.“ Und kein „Volk“, denn nur „Akademiker“ sind die Gewähr, daß der Wettbewerb eine gesinnungsgemäß recht volle Sache wird, wird doch nach einem „Was“, also nach einer Sache gefragt, es wird nicht nach einem „Wer“, also nach Menschen gefragt, nicht wer sei, sondern was sei — für die Party eine Sache, eine Sache zum Verkauf

Umfassende Durchleuchtung

Wie. Beginnen. Wieder beginnen. Mit. Beginnen. Wieder beginnen, sagen, das gesagt, wieder sagen: Umfassende Durchleuchtung der österreichischen Landesverteidigung ist überfällig.

Mit dem Erzbischof? Nein. Von dem später, erst am Schluß, wenn er, auch er, wieder einmal zum österreichischen Bundesheer, also zur dringend notwendigen umfassenden Landesverteidigungsdurchleuchtung, führt, geradeso, als führte in Österreich jeder Weg in die Kaserne.

Wie beginnen. Wieder beginnen. Mit wem beginnen. Mit Konrad Paul Liessmann beginnen, wieder beginnen, diesmal mit seinem Zuruf am 13. Dezember 2025 an die „zahlreichen Schnüffler, Eiferer, selbstgerechten Moralapostel und übermotivierten Staatsanwälte“: „Mäßigen Sie sich!“

Und er, Liessmann, schreibt in seinen Zuruf hinein:

Bei jedem Verständnis für den Kampf gegen Extremismus und NS-Wiederbetätigung: Hier sind die Maßstäbe mittlerweile völlig verrutscht. In einer medial aufgeheizten Stimmung fehlt jedes Gespür für den Kontext von Sätzen, Äußerungen und Handlungen, und es fehlt genauso jedes Gespür für angemessene Reaktionen. Auch wenn solche Anklagen häufig fallen gelassen werden oder mit einem Freispruch enden, bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Man gewinnt den Eindruck, dass eine Atmosphäre der Einschüchterung geschaffen werden soll. Für Betroffene sind Stress und Anwaltskosten eine empfindliche Belastung. Die Konsequenz liegt nahe sich lieber wegducken und schweigen. Ein politisches Klima, in dem harmlose Bemerkungen und unverfängliche Tätigkeiten in ein schiefes Licht und vor Gericht geraten können, ist Gift für die Demokratie. Und nebenbei verliert man den Sinn für die wirklichen Bedrohungen, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist.

„Gespür“ und „Gefühl“ fehlen Konrad Paul Liessmann freilich nicht, im Gegensatz zu Berichtenden der Tageszeitung „Kurier“, die am 10. März 2025 über den Freispruch eines pensionierten Polizisten informieren, der wegen NS-Wiederbetägigung angeklagt war, ohne seinen Namen zu nennen, Konrad Paul Liessmann hingegen nennt den Namen des Herrn, der ihm als ein der zwei Fälle für seinen Zuruf tauglich erscheint, für Konrad Paul Liessmann ist der von ihm mit vollem Namen „wegen Wiederbetätigung“ genannte Angeklagte am 13. Dezember 2025 nach wie vor ein Angeklagter, obgleich dieser bereits am 11. Dezember 2025 freigesprochen wurde.

Am 10. März 2025 berichtet der „Kurier“ über den Freispruch, und nennt nicht den vollen Namen, nennt den Namen des pensionierten Polizisten nicht einmal in einer auf die Anfangsbuchstaben abgekürzten und also anonymisierten Form:

Im Grazer Straflandesgericht ist am Montag ein pensionierter Polizist wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung vor einem Geschworenengericht gestanden. Er soll über einen Zeitraum von acht Jahren auf sozialen Medien Inhalte geteilt haben, die den Holocaust leugneten und Adolf Hitler verherrlichten. Der mittlerweile pensionierte Polizist hatte ab 2015 – also noch in seiner aktiven Zeit – laut Anklägerin „gezielt Nazi-Propaganda betrieben, den Holocaust geleugnet und Adolf Hitler verherrlicht“. Er teilte Artikel in denen die Meinung vertreten wurde, in Auschwitz hätten gute Bedingungen für die Gefangenen geherrscht und der Massenmord an Juden sei eine Lüge. „Die Holocaust-Leugnung ist keine historische Debatte, sondern eine Straftat“, stellte die Anklägerin in aller Deutlichkeit klar. Einer der geposteten Artikel beschäftigte sich mit den Rheinwiesenlagern, in denen Amerikaner deutsche Wehrmachtsoldaten gefangen hielten. Darin ist die Rede davon, dass „deutsche Leichen als jüdische ausgegeben wurden“. Ein anderer Artikel trug die Überschrift “ Adolf Hitler hat keine Juden vergasen lassen, aber Juden haben massenhaft Nichtjuden vergast“. Das sei „ein Irrtum“ gewesen, er habe auch diesen Text nicht genau gelesen. „Es war ein Blödsinn“, meinte er vor Gericht. Mit der Verbreitung auf Facebook habe er nur „aufmerksam machen wollen“, lautete seine Rechtfertigung. „Er ist historisch interessiert, ein Marinehistoriker, der auch Ausstellungen gemacht hat“, führte der Verteidiger ins Treffen. Der Angeklagte erklärte, er habe „in kurzer Zeit sehr viel geteilt“ und daher nicht genau auf die Inhalte geachtet. Er wollte nie „Nazi-Ideologie verherrlichen“. Er interessiere sich auch nicht wirklich für diese Zeit, sondern für die k.u.k.- Epoche. Geteilt hat er auch zu Corona-Zeiten ein Bild von Adolf Hitler mit erhobenem Arm, unter dem stand, nun werde anstelle von Händeschütteln endlich wieder „normal gegrüßt“. Die Auswertung der Chats ergab noch mehrere ähnliche Nachrichten und Bilder, die er verschickt hatte. Am Nachmittag fällt die Entscheidung des Schwurgerichtshofes: Freispruch, nicht rechtskräftig.  

Über einen „Zeitraum von acht Jahren, ab 2015“ und nach zehn Jahren die mit einem Freispruch vorerst einmal geendete Verhandlung — auch dieser Fall zeigt die stete Übererfüllung der nach Konrad Paul Liessmann zuzurufenden Mäßigung.

Von der Kaserne der Polizei auf dem Weg zur Kaserne des Militärs die Rufe, das Hin-und-Her-Geschreibe, so wieder zu sagen, was gesagt: Umfassende Landesverteidigung überfällig zu durchleuchten. Denn. Es blieb nicht unbeantwortet, was der nun ehemalige Polizist verbreitete, es kommentierten Militärs, die nun ebenfalls in Pension, der eine seit dem 30. September 2025 …

Es braucht nicht ausgeführt werden, was „stoppt die rechten“ ausführlich schon dokumentierte, was der „Gentleman“ zu den „Rheinwiesenlagern“ dem nun pensionisten Polizisten schrieb, wer sich sorgte, ob der „Gentleman eh einer von uns“, als dieser „zum ranghöchsten Offizier des österreichischen Bundesheeres befördert“ durch einen Ehemaligen, den zurzeitigen Landeshauptmann,

welche der Männer in diesem Zusammenhang dokumentiert sind, von denen eben erst im Mittagsjournal am 13. Dezember 2025 im Zusammenhang mit der Verurteilung eines „Schriftleiters“ die Rede war.

Den ebenfalls in Rente sich befindlichen Brigadier Josef Paul Puntigam dokumentiert zu finden, ist gesinnungslogisch, von dem schon einmal erzählt werden durfte, von einem Text aus der Hinterlassenschaft seines Vaters, im Zusammenhang mit der Verteidigung des Brigadiers Johann Gaiswinkler zur Zeit von Corona, mit einem gar recht modernen Shirt

Daß gesinnungsgemäß Ursula Haverbeck nicht fehlen darf, ist Gesinnungsehre, und einen wird es wohl noch immer recht dauern, daß sie verstorben ist, am 20. November 2024, denn er, ein Fernsehmann der lautersten Gesinnungsweise, konnte kein Interview mehr mit ihr führen, vor dem geplanten ist sie ihm gestorben; was für eine Quotenbringerin wäre sie doch für seine Fernsehanstalt gewesen, wie ein Magnet zog sie die Rechtbesten …

Eine Dokumentation, eine Bundesheer-Chronik ab dem Sommer 2020 bis herauf zum Oktober 2025 führt „stoppt die rechten“,

also bis zur Waffenübung in Vorchdorf, mit der wieder zu sagen ist, was gesagt: Umfassendes Durchleuchten der Landesverteidigung, und es wird diese Chronik wohl weitergeführt werden müssen, es ist vielleicht falsch, davon zu sprechen, daß ein umfassendes Durchleuchten des Verteidigungspersonal überfällig ist, denn „stoppt die rechten“ leistet bereits eine beträchtliche Durchleuchtungsarbeit, was „stoppt die rechten“ aber nicht kann, sind Konsequenzen zu ziehen, die kann nur die Landesverteidigung selbst, zu deren Aufgabe es wohl gehörte, ist sie doch den österreichischen Gesetzen unterstellt, handelnd dagegen vorzugehen, die erforderlichen und überfälligen notwendigen Konsequenzen zu ziehen … Sie sieht es wohl vordringlich, ihre Rechte anderweitig zu erfüllen, zu wahren, in Ausrüstung und Aufrüstung

Milliarden um Milliarden …

Die Presseaussendung vom 30. September 2025 zur Pensionierung von Robert Brieger wird Herr Bauer vom Ministerium für Landesverteidigung selbst geschrieben haben, so schön wie er schreiben kann:

General Robert Brieger: Ein Offizier und Gentleman

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Mit General Robert Brieger verabschieden wir einen herausragenden Soldaten, der das Bundesheer über Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat. Für sein Engagement, seine internationale Erfahrung und seine Führungsstärke danke ich herzlich und wünsche einen wohlverdienten Ruhestand.“

Während seiner Amtszeit setzte sich der Wiener für eine signifikante Stärkung des Bundesheeres ein: So forderte er eine Erhöhung des Heeresbudgets auf drei Milliarden Euro jährlich und plädierte für Investitionen in die Luftraumüberwachung, die Hubschrauberflotte und den Schutz der Soldaten. Er wurde im Laufe seiner Karriere mit zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt: unter anderem erhielt er das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich und die Einsatzmedaille des Bundesheeres für Militärische Landesverteidigung.

Eine aufmerkenswerte Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage in bezug auf den „Gentleman“ durch die derzeitige Verteidigungsministerin vom 28. Juni 2024 ist doch zu zitieren, ob der Konsequenzen dessen, was „selbstverständlich unverändert gültig“:

Die Abgeordneten zum Nationalrat Mag. Blimlinger, Freundinnen und Freunde haben am 30. April 2024 unter der Nr. 18449/J an mich eine schriftliche parlamentarische Anfrage betreffend „Oberster EU-General Robert Brieger als Facebook-Freund von Holocaustleugnern?“ gerichtet.

Diese Anfrage beantworte ich wie folgt:

Zu 1 bis 3 :
Die „Null-Toleranz bei Rechtsextremismus“ ist innerhalb des Bundesministeriums für Landesverteidigung selbstverständlich unverändert gültig. Da General Mag. Brieger derzeit die Position des Vorsitzenden des Militärausschusses der Europäischen Union innehat, kündigte die Europäische Kommission auf Grund der Medienberichterstattung eigene Ermittlungen in dieser Angelegenheit an. Vor diesem Hintergrund hat die zuständige Dienstbehörde vor einer eigenen Beurteilung und Setzung dienstrechtlicher Maßnahmen das Ergebnis abzuwarten. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass „entstandene Eindrücke“ allein eine Einleitung von dienstrechtlichen Maßnahmen nicht rechtfertigen.

Zu 4 und 5 :
General Mag. Robert Brieger ist dem Abwehramt als ehemaliger Generalstabschef des Österreichischen Bundesheeres und nunmehriger Vorsitzender des Militärausschusses der Europäischen Union selbstverständlich bekannt. Allgemein darf angemerkt werden, dass nachrichtendienstliche Angelegenheiten nicht geeignet sind, im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage offengelegt zu werden und der Amtsverschwiegenheit gemäß Art. 20 Abs. 3 B-VG unterliegen.

Beindruckend an dieser Beantwortung auch das umfassende Eingehen auf die Ausführungen und Fragen der Abgeordneten …

Wie im Artikel vom 10. September 2024 in der Tageszeitung „Der Standard“ zu lesen ist, hat Josef Paul Puntigam bei der Präsentation der kunasekschen Biographie mit einem Vergleich sich recht besonders hervorgetan, das aber ist zu verstehen, Mario Kunasek mit einer niederen Person zu vergleichen, wäre unangebracht gewesen, ist doch seine mollsche Biographie im staatlich höchst ausgezeichneten Verlag erschienen, dann kann gesinnungslogisch ein Vergleich nur mit einer höchsten Person gezogen werden. Und eben erst ist dieser Verlag wieder höchst ausgezeichnet worden, im November 2025, im österreichischen Parlament

Wie enden. Das muß nicht gefragt werden. Mit dem Erzbischof. Von Beginn an war das klar. Mit ihm am Schluß führt der Weg nun auch in die Kaserne. Er liest keine Messen. Er hält Vorträge. Denn er ist von Berufs wegen kein Erzbischof. Bei einem im Dienst stehenden Erzbischof könnte gesagt werden, er kommt von seiner Kaserne in die Kaserne, das Angestellte der Kirche auch tun, zum gemeinsamen Kasernenlied: Full of relics is the Austrian host

Der Erzbischof der Referate ist:

Der bekannte Jugendforscher Professor Bernhard Heinzlmaier vom Institut für Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung beschäftigte sich in seinem Impulsvortrag mit den Themen „Umgang mit jungen Erwachsenen – Was kann das Österreichische Bundesheer von zukünftigen MitarbeiterInnen erwarten?“ und „Wie kann oder soll die Ausbildung und die Führung im Hinblick auf die Jugend gestaltet sein?“.

Beim zweitägigen Symposium der Luftstreitkräfte, veranstaltet in der NÖ Landes-Feuerwehrschule in Tulln fand ein intensiver Erfahrungsaustausch mit vielen zivilen und militärischen, aber auch internationalen Vortragenden statt. Als Vortragende konnten unter anderem Bernhard Heinzlmaier, ehrenamtlicher Vorsitzender des Instituts für Jugendkulturforschung in Wien und Hamburg und Leiter der tfactory Trendagentur in Hamburg […] gewonnen werden.

BUNDESHEER und Bildung / Demokratische Werte und Freiheiten
Als Hauptreferent konnte Prof. Mag. Bernhard Heinzlmaier gewonnen werden, der die „Jugendwertestudie 2020 – Der Corona-Report“ präsentierte. Im Zentrum seiner aktuellen Studie stehen die Auswirkungen der Coronakrise: Während sich kaum ein Unter-30-jähriger vor der Krankheit fürchtet, da es ihn auch statistisch kaum betreffen kann, leben die Jungen dennoch in Solidarität mit der älteren Generation. Ein möglicher wirtschaftlicher Niedergang nach der Krise und die schwindenden persönlichen Zukunftsaussichten bereiten ihnen Kopfzerbrechen.

Mit dem Erzbischof am Schluß. Wie am Anfang. Der Erzbischof wird in 2022 vielleicht aufmerksam Liessmanns & Köhlmeiers „Zeit zu lieben, Zeit zu hassen“ gelauscht haben, im Gebirge des Geistes, und Liessmann wird vielleicht ebenso aufmerksam des Erzbischofs „Angst, Ressentiment und Hass in den Jugendkulturen“

Ohne Schluß soll dieses Kapitel sein. Ein Ende des Kapitels ist nicht in Sicht. Daher. Einfach wie kurz bloß ein Zitat noch, aus der Beantwortung vom 22. März 2024

1) Welche Studie wird zur Belegung der Aufstellung zitiert, dass Großeltern bei der Berufswahl der Enkelkinder bestärkend wirken können? a. Von wem wurde diese Studie in Auftrag gegeben? b. Wann wurde die Studie in Auftrag gegeben und wann wurde sie fertig gestellt? c. Wer wurde mit der Studie beauftragt? i. Wurde die Studie öffentlich ausgeschrieben? ii. Wie viele Bewerber haben sich dafür beworben? d. Welche weiteren Inhalte hatte die Studie? Welche Fragestellungen wurden bearbeitet? Geben Sie so konkret wie möglich die Fragestellungen an. 2) Was kostete die Ausarbeitung der Studie? 3) Beinhaltete die Studie die Frage, welche Medien die Generation Z konsumiert? Falls ja, welche sind das? 4) Warum wird die Studie nicht veröffentlicht? 5) Wie erfolgte die Auswahl dieses Magazins für das Inserat? a. Wer hat den Auftrag für dieses Inserat erteilt (Kabinett, Fachabteilung)? b. Wurden Sie als Ministerin über dieses Inserat in Kenntnis gesetzt bzw. haben Sie es in Auftrag gegeben?

zur parlamentarischen Anfrage vom 23. Jänner 2024:

Zu 1 bis 5 und 5a :
Dazu ist festzustellen, dass das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) keine Studie in Auftrag gegeben hat. Es handelt sich vielmehr um eine Eigenstudie von t-factory und jugendkultur.at. Das BMLV hat lediglich ein Workshop angekauft, in dem die Ergebnisse dieser allgemeinen Jugendstudie präsentiert wurden. Dabei wurden auch Aussagen von Eltern, Großeltern und anderen Personen im relevanten Umfeld berücksichtigt. Den Auftrag dazu hat die zuständige Fachabteilung des BMLV erteilt.

Klaudia Tanner

„Mäßigen Sie sich!“

„Mäßigen Sie sich!“ So endet der Artikel in der Tageszeitung „Kleine Zeitung“ vom 13. Dezember 2025. „Mäßigen Sie sich!“ — Liessmann zuvor:

„Doch den zahlreichen Schnüfflern, Eiferern, selbstgerechten Moralaposteln und übermotivierten Staatsanwälten möchte man dennoch zurufen: „Mäßigen Sie sich!

„Mäßigen Sie sich!“ — Liessmann, dafür kann Konrad Paul Liessmann am 13. Dezember 2025 Fälle anführen, die ihm sein „Appell“ zur Mäßigung zu rechtfertigen scheinen:

Was diese Fälle verbindet, lässt sich treffend mit dem Titel eines soeben erschienen Buches der Altphilologin Michaela Masek beschreiben: Von allen guten Geistern verlassen.

Und das muß ein recht gutes Buch sein, ist es doch eines mit einem Vorwort von Konrad Paul Liessmann, dem „renommierten Philosophen“; an Werbung für dieses Buch ist es wohl genug, wenn es im Artikel erwähnt, so kann der Artikel mit der Werbung für ein Buch von dem „renommierten Philosophen“ illustriert werden, das bei solch einem „renommierten Philosophen“ auch nicht anders betitelt werden kann als mit: „Was nun? Eine Philosophie der Krise“ … Möglicherweise aber konnte nicht entschieden werden, für welches Buch geworben werden soll, gibt es doch das Buch mit dem Titel, wie vom Artikelschreiber vorgestellt, „Von allen guten Geistern verlassen“, dann das Buch „Von jedem guten Geist verlassen“ — ohne Fragezeichen, wie in der Buchpräsentation im Gymnasium Wasa 9 vorgestellt, und dann das Buch „Von jedem guten Geist verlassen?“ … „Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion unter der Leitung von Heinz Sichrovsky“ —

wer wäre auch besser für die Leitung geeignet als Heinz Sichrovsky, der ebenso geeignet wie etwa Michael Fleischhacker für die Moderation des Philosophischen der Hochkarätigen in den Lechwelten es ist. Kurz ist es her, als es wieder einfiel, die

recht positive und eine den Menschen goldene Arbeitszukunft verheißende Beschreibung von einer „Wirtschaftszone“ auf der Website dieses Philosophicums; ob das so eine

Noch deutlicher formulierte es seine Sprecherin: Trump sei zunehmend ermattet angesichts „zahlreicher Treffen um der Treffen willen“. Die Botschaft ist klar: Der Präsident will Ergebnisse sehen. Und so hat er offenbar selbst eine neue Idee ins Spiel gebracht. Das zumindest sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Medienberichten zufolge über den aktuellen Verhandlungsstand. Demnach brachten die US-Unterhändler den Vorschlag ins Spiel, den bislang von der ukrainischen Armee kontrollierten Teil des Donbass im Osten des Landes zu einer „entmilitarisierten Sonderwirtschaftszone“ zu erklären.

Wirtschaftszone werden soll, wie sie in Honduras hätte werden sollen, oder auf dem Wasser?

Masek vertritt die These, dass sich eine dauererregte Gesellschaft auf die klassische Tugend des rechten Maßes besinnen sollte. Man mag bezweifeln, ob in einer Zeit, in der die Weisheitslehren der Antike aus dem Bildungswesen und dem öffentlichen Bewußtsein weitgehend verschwunden sind, dieser Appell noch fruchtet. Ein politisches Klima, in dem harmlose Bemerkungen und unverfängliche Tätigkeiten in ein schiefes Licht und vor Gericht geraten können, ist Gift für die Demokratie.

Oh, was für eine „Tugend“ der „Demokratie“ in der „Antike“, von der gar nicht gesprochen werden wollte, hätte nicht der Artikelschreiber selbst das „Gift für die Demokratie“ … Seit der Antike ist die „Oligarchie“ nicht aus dem „öffentlichen Bewußtsein“ verschwunden, und in der Gegenwart besinnen sich wieder einige darauf, eine „Demokratie“ nach ihrem rechten Maß

Von jeher ein Nebeneinander und ein Gegeneinander von Mäßigung und Maßlosigkeit, und seit jeher stellt sich die Frage, wer hat in Mäßigung zu leben und wer der Maßlosigkeit frönen

In der griechischen Antike und im Römischen Reich wurde der Aufstieg der maßlosen Ökonomie fortgesetzt.

Zum Erbe der Antike gehört unter anderem, dass eine kleine Elite der Mehrheit ihren Willen aufzwingen konnte. Zudem prägte das Verständnis von Eigentum und Besitz die Konzeption von Freiheit, die nicht in der Freiheit von der Macht anderer, sondern in der Freiheit über etwas oder jemanden bestand (45).

Das Erbe der Antike ist die Erfindung der Münzgeldwirtschaft und eine radikale Vorstellung von Eigentum mit einem entsprechenden Eigentumsrecht (161).

Immer-mehr und Nie-genug!: Eine kurze Geschichte der Ökonomie der Maßlosigkeit. Bernhard Ungericht. 2021. Metropolis. Weimar bei Marburg.

Sie werden vielleicht mit maßloser Ungeduld auf die Fälle warten, auf das, was die Fälle, so der Artikelschreiber, verbindet und treffend … Sie ahnen es wohl schon, es besteht wenig Anreiz, ein weiteres Mal auf die Vorgehensweise des Artikelschreibers einzugehen,

auszführen wie der Artikelschreiber vorgeht, das wurde bereits ausführlich bei seinem buchdicken Artikel „Lauter Lügen“

Es sind zwei Fälle im Artikel vom 13. Dezember 2025, der eine Fall für den Artikelschreiber betrifft einen Antiquar, zu dem er schreibt, zu seinem zweiten Fall:

In Wien wiederum wird der angesehene Antiquar […] wegen „Wiederbetätigung“ angeklagt, weil er die Bibliothek von Brigitte Hamann erworben und die darin enthaltenen Bücher seinen Kunden angeboten hat, darunter auch Werke aus der NS Zeit — kein Wunder, arbeitete die Historikerin doch über Hitlers Wien. Die integre Haltung des Buchhändlers steht außer Zweifel. Doch nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hätte er potentiellle Käufer auf ihre politische Zuverlässigkeit durchleuchten müssen. In öffentlichen Bibliotheken sind Scans der inkriminierten Texte übrigens ohne Gesinnungsprüfung zu bekommen.

Auch wenn solche Anklagen häufig fallen gelassen werden oder mit einem Freispruch enden, bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Man gewinnt den Eindruck, dass eine Atmosphäre der Einschüchterung geschaffen werden soll.

Der Antiquar wurde am 11. Dezember 2025 freigesprochen. Ein bitterer Geschmack, daß der Artikelschreiber dennoch am 13. Dezember 2025 seinen vollen Namen nennt. Von einem bitteren Geschmack war bereits vor dem 11. Dezember 2025, vor dem Prozeß zu erzählen, wie rasch bei dem Antiquar gehandelt wurde, der in der Zeit vom 10. Oktober 2024 bis zum 22. Jänner 2025 „Werke aus der NS Zeit angeboten“ haben soll, während sich die Behörde in einem anderen Fall, den der Artikelschreiber nicht in seine Fälle aufnimmt, absolute Mäßigung auferlegte, sieben Jahre brauchte es bis zum Prozeß, sieben Jahre brauchte es bis zur Verurteilung von einem „Schriftleiter“ zu einer Haftstrafe von vier Jahren, dessen „Tatzeitraum 2005 bis 2018 … Und hätte es beim „Schriftleiter“ die Anzeige in 2018 durch eine private Organisation nicht gegeben, wie viele Jahre mehr noch als die verhandelten dreizehn Jahre wäre der Tatzeitraum … Es wäre doch nicht uninteressant, den Polizisten aus Vöcklabruck einmal zu befragen, was er denn auf der Website des Antiquars denn gesucht habe, und dann … Als hätte es je dieses Zurufes vom Artikelschreiber in Österreich noch bedurft: „Mäßigen Sie sich!“ Gerade auch am 13. Dezember 2025 wird im Mittagsjournal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks berichtet, wie übererfüllt das Maß:

Vier Jahre Haft wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung 46:11 setzte es vor eineinhalb Wochen für den früheren Chefredakteur der mittlerweile eingestellten Zeitschrift Aula. Das 46:17 Urteil ist nicht rechtskräftig.

Den Geschworenen sind hunderte Aulatexte vorgelegt worden. Der Schlusspunkt eines 46:24 jahrelang vorbereiteten Prozesses, der auch die stärkste Parlamentspartei, die FPÖ berührt. Stefan Kappacher. 46:32 7 Jahre Verfahrensdauer, die dem Angeklagten als mildernd ausgelegt wurden und beim Strafausmaß nicht fünf, sondern 46:39 vier Jahre bedeuteten. 300 Aula-Texte aus der Tatzeit von 2005 bis 2018, zu denen 46:46 der Richter eineinhalb Stunden lang Fragen an die Geschworenen verlesen hat. Diese brauchten wiederum 7 Stunden für 46:52 die Verlesung des Wahrspruchs.

Das Urteil gegen den Ex-Aula-Chefredakteur 46:57 schuldig wegen NS-Wiederbetätigung und NS-Verharmlosung. Die Plattform SOS 47:03 Mitmensch, die 2018 die Anzeige gegen den Aula Chefredakteur eingebracht hat, 47:08 die zur Verurteilung führte, hat dann die 50 FPÖ-Politiker aufgelistet, die in 47:13 der Aula geschrieben, inseriert oder das Magazin gewürdigt haben.

Darunter 47:18 Parteichef Herbert Kickl, Nationalratspräsident Walter Rosenkranz, Landeshauptmann Mario Kunasek und die 47:25 beiden stellvertretenden Landeshauptleute Manfred Haimbuchner und Udo Landbauer. Letzterer hat in einer 47:32 Botschaft zum 60-Jahr-Jubiläum 2011 den – Zitat – „alten Werten“ der Aula gehuldigt. 47:38 Haimbuchner hat zum selben Anlass von einer — Zitat –“starken und kritischen Stimme“ gesprochen. Der 47:45 oberösterreichische FPÖ-Obmann hat auch Leitartikel in der Aula geschrieben und sie mit Inseraten finanziert. Das hat 47:52 auch Herbert Kickl als Leiter des FPÖ Bildungsinstituts ab 2016 getan.

Walter 47:59 Rosenkranz hat in der Aula geschrieben, ebenso Mario Kunasek und der Wiener 48:04 FPÖ-Chef Dominik Nepp. EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky hat die Zeitschrift großflächig mit 48:10 Inseraten unterstützt und Norbert Hofer, der jetzt aus der Politik ausscheidet, hat noch 2016 auf einem Foto für die 48:18 Aula geworben.

Das war alles im Tatzeitraum. damit konfrontiert und nach 48:23 den Folgen des wegweisenden Grazer Wiederbetätigungsurteils gefragt, reagieren die FPÖ-Spitzen 48:30 größtenteils gar nicht und wenn doch, wie konkret die FPÖ Steiermark, die 48:35 extrem eng mit der Aula verflochten war, dann ist die Antwort ausweichend. Zitat: 48:41 „Für Inhalte, redaktionelle Entscheidungen und Beiträge außerhalb der eigenen Aussendungen und gegebenen 48:46 Interviews trägt die FPÖ Steiermark keine Verantwortung, hat darauf keinen Einfluss und identifiziert sich auch mit 48:53 solchen Inhalten nicht.“

Vor einer Woche angefragt und urgiert hat das Ö1 Mittagssjournal weiters bei 49:00 Kickl, Rosenkranz, Haimbuchner, Landbauer und Vilimsky, aber bei allen 49:06 herrscht Funkstille.

Jetzt kommen wir zur Kultur. Zum 125. Mal jährt sich im kommenden Jahr der Geburtstag von Ödön von Horváth. Das Grazer Schauspielhaus ehrt den Literaten mit der Inszenierung seines Spätwerks „Der jüngste Tag“ […]

Der erste Fall seiner zwei Fälle, von dem der Artikelschreiber am 13. Dezember 2025 berichtet, betrifft den vor allem als Medienwissenschaftler bekannten Mann, zu dem er schreibt:

Der prominente Philosoph Norbert Bolz, dessen demokratische Gesinnung unbestritten ist, muss wegen eines Tweets eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen. Angesichts linker Aktivitäten hatte die Berliner taz zufrieden festgestellt: „Deutschland erwacht.“ Bolz kommentierte diese Schlagzeile: „Gute Übersetzung von ‚woke‘: Deutschland erwache.“ Man muss das nicht witzig finden — aber es gehört einiges dazu, die ironische Anspielung auf die taz zu übersehen, und daraus eine neonazistisch motivierte Straftat zu kontruieren.

Was stattfand und was nicht stattfand, das kann auch auf LTO gelesen werden, wie es am 13. Dezember 2025 zu lesen war:

Angebliche Durchsuchung bei Bolz wegen NS-Parole
Sar­kasmus schützt nicht vor Strafe

von Dr. Max Kolter
24.10.2025, aktualisierte Fassung 25.10.2025

Weil er sich mit dem NSDAP-Slogan „Deutschland erwache“ über Wokeness lustig machte, wird gegen Norbert Bolz ermittelt. Das sorgt öffentlich für Empörung. Doch die Entscheidung der Staatsanwaltschaft entspricht der Linie der Rechtsprechung.

Gegen den Autor und Medienwissenschaftler Norbert Bolz ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft wegen eines Social-Media-Posts aus Januar 2024. Bei dem 72-Jährigen wurde eine Hausdurchsuchung angeordnet, die am Donnerstag stattfinden sollte. Zur zwangsweisen Durchsetzung kam es aber nicht, da Bolz der Anordnung, den Beamten Einsicht in sein Profil bei X zu geben, Folge leistete. Das teilte die Staatsanwaltschaft LTO am Freitag mit. Der Strafvorwurf gegen den umstrittenen Publizisten lautet auf Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, § 86a Strafgesetzbuch (StGB).

Bolz hatte einen Zeitungsartikel der taz auf X sarkastisch kommentiert. Der Artikel trägt den Titel „AfD-Verbot und Höcke-Petition: Deutschland wacht auf“, auf X kursiert zudem ein Screenshot eines Tweets der taz zu dem Artikel, der statt „Deutschland wacht auf“ die Formulierung „Deutschland erwacht“ trägt. Hierauf reagierte Bolz mit: „Gute Übersetzung von ‚woke‘: Deutschland erwache.“ Den Ausspruch „Deutschland erwache!“ ordnet der Verfassungsschutz der verbotenen NSDAP zu, die Staatsanwaltschaft behandelt ihn daher ebenso wie etwa die von Björn Höcke mehrfach verwendete SA-Parole „Alles für Deutschland“, Hakenkreuze oder den Hitlergruß als nach § 86 Abs. 1 Nr. 4 i.V.m. § 86a Abs. 2 StGB verbotenen NS-Code. Jegliche Verwendung und Verbreitung steht nach § 86a Abs. 1 StGB unter Strafe.

Sowohl der Durchsuchungsbeschluss als auch die Ermittlungen als solche riefen breite Kritik hervor, so etwa bei Welt-Chefredakteur Jan Philipp Burgard, der das Vorgehen „völlig überzogen“ nannte. Grünen-Politikerin Ricarda Lang kritisierte „solche Razzien“ auf X als „absurd“ – „und die so weitgehende Interpretation des Strafrechts bei Meinungsdelikten untergräbt das Vertrauen in den Rechtsstaat.“ Bolz und sein Anwalt betonten den sarkastisch ironischen Gehalt seiner Aussage: „Ich habe mir nicht vorstellen können, dass man das missverstehen kann“, sagte Bolz der Welt. Sein Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel meinte gegenüber der dpa, man müsse Bolz „schon vorsätzlich missverstehen, um hier eine Straftat zu konstruieren“. 

Doch die Rechtsauffassung der Staatsanwaltschaft und des Ermittlungsrichters liegen auf der Linie der Rechtsprechung. Wohl auch hinsichtlich der Durchsuchung, die letztlich gar nicht stattfand.

Um die Verhältnismäßigkeit zu wahren, hatte die Staatsanwaltschaft nach eigener Aussage beim Ermittlungsrichter beantragt, dass die Durchsuchungsanordnung mit einer Abwendungsbefugnis versehen ist. Diese gibt dem Beschuldigten Gelegenheit, die Durchsuchung durch Kooperation zu verhindern, wovon Bolz Gebrauch gemacht hat.

Dennoch ist eine solche Situation einschüchternd und ein Grundrechtseingriff. Will Bolz die Androhung der Hausdurchsuchung, die Einsichtnahme in sein Profil und die Anfertigung von Screenshots gerichtlich prüfen lassen, ist das möglich. Bislang sei aber kein solcher Antrag eingegangen, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft LTO am Freitag mit.

Es wurde schon geahnt, daß es sich bei diesem um einen „prominenten Philosophen“ handelt, aber durch die artikelschreiberische Bestätigung erfährt die Sammlung der bolzenesken Philosophie, die schon begonnen wurde, ihre Berechtigung, und es ermuntert, dieser weitere Sätze hinzuzufügen, die aktuellsten aus November und Dezember 2025 und wiederum wohl sehr intelligenten, über die wohl wieder lange nachgedacht und wohl nicht so ausgespuckt

(Bei derart vielen Arten von Erwachen, die im Umlauf sind, wer kann Aufwachen, Erwachen und Erwachen da noch eindeutig auseinanderhalten, zwischen diesen noch klar unterscheiden, und dann entscheiden, wann wie zu handeln ist, wann nicht zu handeln ist?)

Aber bei einem „derart prominenten Philosophen“ kommt es auch darauf an, wenn er schweigt und nur still weiterverbreitet, wie es gar modern heißt, repostet, was andere auch von ihm … So tüchtig wie er der Tugend Fleiß ergeben ist, kann nicht alles von ihm in die Sammlung aufgenommen werden, so sind es aus den Monaten Oktober bis Dezember 2025 wieder nur einige exemplarisch, die einen Eindruck davon geben sollen, weshalb er vom Artikelschreiber erhoben zum —

(Solch einem „prominenten Philosophen“ kann ein Barde der Metapolitik, der sich selbst demütig als Strippe vorstellt, die Strippe von einem, dem ein anderer prominenter Philosoph ein Leitbild, ihm darin folgte und zu sich auf sich selbst zugerichtet wohl sagte: Du mußt Dein Unternehmen ändern, und er tat es, zumindest einmal begonnen mit der Namensänderung des Unternehmens, nur noch eines gewähren: die „volle Solidarität“…)

Zwölf, nur zwölf Seiten hinter seinem Artikel kann der Artikelschreiber in derselben Ausgabe vom 13. Dezenber 2025 lesen:

Vom Kommandanten mit NS-Sager erniedrigt

Trotz einer „verbalen Entgleisung“ eines Feuerwehrchefs muss das Opfer nun die Wehr verlassen. Der Kommandant bleibt im Amt.

Der St. Veiter […] ist mit Leib und Seele Feuerwehrmann, zumindest war er es — bis er vor wenigen Tagen von seiner Wehr ausgeschlossen wurde.

Im Jänner 2025 befanden sich mehrere Personen im Rüsthaus der Feuerwehr St. Veit. Angeblich ist an diesem Abend eine Audio-Aufnahme (die auch der Kleinen Zeitung vorgespielt wurde) entstanden, wleche für Empörung sorgt. Zu hören — wenn auch in schlechter Tonqualität — ist ein Gespräch von mehreren Personen. Dann folgen Sätze wie: „Den könnte man mit der Peitsche trieben, den Krippel.“ Oder: „Der gehört dorthin, wo ‚Arbeit macht frei‘ steht.“ Aussagen, die großteils vom Kommandantend er Feuerwehr St. Veit, […] getätigt wurden, und sich auf ein Mitglied der eigenen Wehr beziehen — […] „Unser Kommandant hat in der Vergangenheit oft abschätzig, hinter meinem Rücken, über mich gesprochen, weil ich eine Zeit lang arbeitslos war.“

„Der Ortsfeuerwehrausschuss hat sich dazu entschieden, mich von der Feuerwehr auszuschließen, dagegen habe ich berufen. Der Grund: Mir wird ein Vertrauensbruch unterstellt. Man glaubt, ich hätte selbst die Tonaufnahme heimlich und vorsätzlich gemacht. Nach einem forensischen Gutachten hat sich auch der Stadtrat für meinen Ausschluss entschieden. Nun gehe ich vor das Verwaltungsgericht“, erklärt […] und beteuert seine Unschuld.

„Als Stadtgemeinde St. Veit distanzieren wir uns unmissverständlich vom Gedankengut der Wiederbetätigung. Der Kommandant musste sich in Folge kürzlich vor dem Stadtrat entschuldigen, und wird sich im Jänner auch bei der Kameradschaft der FF St. Veit entschuldigen“, erklärt Bürgermeister Kulmer und fügt an, dass sich der Ausschließungsgrund auf das Gutachten des Sachverständigen stütze, wonach die Aufnahme illegal erfolgte. […] simple Bitte: „Ich möchte Mitglied der Feuerwehr bleiben und Menschen helfen.“ Ob das möglich ist, klärt nun das Landesverwaltungsgericht.

Ach, wenn das dem Artikelschreiber bloß vorher schon bekannt gewesen wäre, vor dem 13. Dezember 2025, dann hätte er — nein, das scheint denn doch kein Fall der Fälle zu sein, die treffend mit dem Titel „Mäßigen Sie sich!“

„Wir sind 38“

Die Folge aus der Serie „Links. Rechts. Mitte“, ausgestrahlt im September 2025, war kenntnisreich, denn sie löste ein Rätsel auf, beinahe gesagt, sie offenbarte ein Mysterium, das, weshalb Bernhard Heinzlmaier auf der Konzernplattform X sich „Erzbischof“ nennt, um ganz genau zu sein: „@Erzbischof2023“.

Als es in einer Sequenz dieser Folge um Charlie Kirk geht, bekennt er seine Wurzeln; von der Beschulung in der Kindheit zerrt ein Menschen

(Wenn es um Charlie Kirk geht, und anders ist es bei einem „Märtyrer“ gar nicht möglich, wird es spirituell; es durfte schon erzählt werden, wie Stefan Magnet und Oliver Janich zum Tod von Charlie Kirk sich austauschen, im September ’25.)

ein Leben lang, mag er es auch für viele Jahre, oft sogar für Jahrzehnte diese vergessen oder gar verleugnet haben, so kehren doch viele gerade wenn sie um die 60 Jahre „auf dem Weg zum Greise“, eindringlich von Curd Jürgens einst gesungen, zurück an die Bank ihrer Kindheit, an der sie lernten das Rechnen, das Schreiben, das Lesen, das Turnen, das Hobeln …

In dieser Sequenz also spricht, um nicht immer seinen langen Namen ausschreiben zu müssen, soll er einfach wie kurz ab nun nach seinem selbst gewählten Vulgo-Namen Erzbischof genannt werden,

(Ein Erzbischof ist nicht der Höchste in seiner Organisation, es gibt noch eine höhere Person, und diese kennt Erzbischof sehr gut, wie er in der Folge dieser Serie vom 7. Dezember 2025 verrät, er kenne seinen Papst sehr gut, und dieser sage ihm, auch das, wie es wirklich gewesen sei, als er auch noch Kanzler dazu hätte werden sollen.)

in diesem Abschnitt also spricht Erzbischof über das Pietätlose zum Tod des Märtyrers:

Der Faschismus-Vorwurf, ja, der is halt so schnell am Tisch. Und i bin a studierta Historiker, i waß schon a bissl woas, woas Faschismus is, und i hob des gelernt, und das was den Charlie Kirk betrifft, das hat mit dem Faschismus wenig zu tun.

Was mit dem „Faschismus“ zu tun hat, das führt der gelernte Historiker am 24. September 2025 beispielsweise in der „web eXXpress Medien Holding GmbH“ aus:

[…] Der neue Faschismus ist die Anfifa. […] Wenn wir unseren Arsch nicht bald in die Höhe bekommen, werden wir bis 2040, hundert Jahre nach dem Nazi-Faschismus, im Linksfaschismus aufwachen. Ich werde dann im Heim oder tot sein. Aber meine Kinder werden zu den Opfern eines Systems gehören, dass ich durch meine Faulheit und Feigheit mitverursacht habe.

Ein Erzbischof ist ein belesener Mann und es darf angenommen werden, es wird ihm dieses Zitat nicht unbekannt sein, das ebenso Belesene über Faschismus und Antifaschismus vertreten, über den Faschismus, der, wenn er wiederkehrt, als Antifaschismus …

Wie anders wohl wäre von Jason Stanley sein Buch „How fascism works“ geschrieben worden, hätte er vor Veröffentlichung das Glück gehabt, vom Erzbischof den Faschismus erklärt bekommen zu haben.

Aber es ist nie zu spät, wie es so schön heißt, vielleicht kann, ehe es zu einer Neuauflage kommt, eine Botschaft des Erzbischofes Jason Stanley erreichen, die beginnt mit „Lieber Freund. Wie Faschismus funktioniert …“

Aber weiter mit dem, was Erzbischof in dieser Folge sagt:

Ich sage Ihnen nur, daß alles, was Charlie Kirk sagt, i bin in eine christlich katholische Klosterschule gegangen, und es wurde dort auch vertreten. Und ich nehm an, das wird bis zu einem gewissen Grad heute noch vertreten, also die katholische Kirche ist nicht sonderlich glücklich mit Schwulen, und verweist dann auch auf die Bibelzitate. Und Charlie Kirk, der nur gesagt hat, es gibt sehr unterschiedliche Bibelzitate, ja, auf der einen Seite steht Steinigung drin, auf der anderen Seite liebe alle Menschen. Also, man muß des im Kontext sehen. Des hot er olles gsogt, daraufhin hat man ihm gsogt, er will Schwule steinigen. Aber, wir wissen doch, daß des so is. Kennnen Sie sich an den Tod von Felix Baumgartner erinnern, ist noch nicht so lange her, jo, ich lese Ihnen ein paar Zitate dazu vor.

Was Erzbischof vorliest, die Pietät verbietet es, das ebenfalls zu zitieren. Auf die Frage der Moderatorin, woher er dies habe, antwortet Erzbischof:

Das sind olles Dinge, die ich aus Twitter hab, ja, ich kann Ihnen auch zum Beispiel jetzt zu dieser Trump-Geschichte und zu dem ganzen Kontext [es folgen wieder Zitate mit den Namen der Verfassenden, die er zitiert]. Das geht durch, i mecht nur noch des Letzte sogn, also i hab schon viel gehört, aber des […] Und das Letzte bitte, derf i noch eines sogn, der nächste Übeltäter Robert Misik: „Elon Musk sollte behandelt werden wie Mussolini.“ Sie wissen, Mussolini is von den Partisanen ermordet worden, mit den Beinen nach oben aufgehängt worden, in Mailand.

Erzbischof wird nicht die letzte Person sein, die ungenau oder gesinnungsgemäß zugeschnitten zitiert, das doch ein wenig erstaunt, aus welcher Quelle er es wohl vorliest? Was der für Erzbischof seiende „Übeltäter“ tatsächlich schrieb, war dies:

Gegen Musk ein Haftbefehl ausgestellt werden. Aber pronto! Zieht endlich die Samthandschuhe aus, ihr Feiglinge in London, Paris, Brüssel, Berlin…! Wir werden auch diese Faschisten ihrem gerechten Ende zuführen, wie Mussolini, Hitler ua. Die Freiheit wird am Ende siegen.

Übel daran ist das Sinnentleerte, das Robert Misik schrieb,

und was das für Sinnentleertes war, muß nicht noch einmal ausgeführt werden …

Aber mit der September-Folge. Die Moderatorin informiert, Robert Misik sei letzten Sonntag hier zu Gast gewesen und es sei mit ihm persönlich darüber gesprochen worden:

I bin froh, daß i nit dabei woar, weil wenn i den seh, krieag i einen Übelkeitsanfall, wenn wer sowas macht, joa, das is, wissen Sie, und und da könn ma jetzt Rechte a zitieren, die sowoas mochn, i find doas olles, find, find, ja, mehr […] Schaun Sie, i krieg imma nuar die Zuschriften von die Linken und meine Frau, meine Frau sitzt jedes zweite Monat weinend zuhause, woas zu uns olles kommt. I man, i stell mi nit her und soag, die san weniger, die san mehr. Wissen Sie, sie san olle so über ihr Image besorgt, auf der Linkn, joa, und sie hobn alle Gründe dafür, der Herr Babler hoat a Buach herausgebn, jo, üba des red heute kein Mensch mehr, da wird […]

Es wurde darüber geredet. Erzbischof selbst hatte vor rund einem Jahr dazu beigetragen, am 15. November 2024: „Exxpress – Stalin-Gate um Babler-Buch! Seine Autorenschaft soll vertuscht werden“. In diesem Bericht heißt u. v. a. m.:

Mittlerweile scheinen dem SPÖ-Chef die Huldigungen aber unangenehm zu sein, denn seine Mitautorenschaft wurde plötzlich von seinem Wikipedia-Eintrag entfernt.

Laut Impressum ist Babler damals einer von neun Autoren des Redaktionsteams gewesen. Das 288 Seiten dicke Buch liest sich stellenweise wie eine Grundlagenwerk des modernen Linksextremismus, besonders bedenklich: An mehreren Stellen wird der sowjetische Diktator Josef Stalin, der für die Ermordung von Millionen Menschen durch Säuberungen und Hungersnöte verantwortlich war, nicht nur verharmlost – sondern sogar regelrecht verehrt!

Bislang schweigt die SPÖ zur problematischen Vergangenheit ihres Spitzenkandidaten. Doch unbemerkt ist das Thema freilich nicht geblieben. Im Wikipedia-Eintrag von Andreas Babler sind etwa alle Verweise auf seine “Stamokap”-Vergangenheit gelöscht worden.

Vor rund einem Jahr war Andreas Babler, zu dem nichts einfällt, das herausragend genannt werden könnte, also „einer von neun Autoren des Redaktionsteams“, rund ein Jahr später hat er, Babler, das „Buch herausgegeben“ … Korrekt allerdings ist die Zitierweise, wenn von diesem Buch gesprochen wird, da Andreas Babler nicht auf dem Cover angeführt ist: „Tibor Zenker: Stamokap heute, Drehbuchverlag, 2005.“ So wird es beispielsweise auf „Wikipedia“ zitiert, und zu ihm selbst, ist ebenfalls heute, am 12. Dezember 2025, zu lesen:

Diese Texte, die z. T. auch in andere Sprachen (u. a. Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Türkisch und Persisch) übersetzt wurden, sind durchwegs von einem sozialistischen und kommunistischen, weltanschaulich von einem marxistischen Standpunkt aus verfasst. Dies entspricht auch der politischen Betätigung Zenkers: In jungen Jahren in der SPÖ-nahen Sozialistischen Jugend (SJÖ) aktiv und neben Andreas Babler einer der Köpfe der Stamokap-Strömung in der SJÖ

„Im Wikipedia-Eintrag von Andreas Babler sind etwa alle Verweise auf seine ‚Stamokap‘-Vergangenheit gelöscht worden“, so „exxpress“ vor etwas mehr als einem Jahr. Nun, was es für Einträge vor einem Jahr gab, das kann nicht mehr nachvollzogen werden, aber was am 12. Dezember 2025 zu „Stamokap“ und zu „Andreas Babler“ auf „Wikipedia“ gelesen werden kann, das kann zitiert werden:

[Eintrag zu Andreas Babler, 12. Dezember 2025, Wikipedia]
Babler trat 1989 der SJÖ bei, wurde bald Landessekretär der SJ Niederösterreich, dann Bundessekretär und in weiterer Folge Vizepräsident der Internationalen Union der Sozialistischen Jugend (IUSY). Er galt als Vertreter des linken marxistisch-leninistisch Flügels der Sozialistischen Jugend und unterstützte das Konzept des Staatsmonopolistischen Kapitalismus (Stamokap). Die SJ unter Bablers Einfluss war große Unterstützerin des sozialistischen Jugoslawiens und empfand dessen Zerfall als „Katastrophe“. So wurde am 17. April 1999 am Wiener Heldenplatz eine Großdemonstration gegen die NATO und den Westen organisiert. Im selben Jahr inszenierte Babler ein eigenes „Wiener Tribunal“ in Opposition zum Haager UN-Kriegsverbrechertribunal. Den Vertrag von Rambouillet, dem der jugoslawische Politiker Slobodan Milošević als einziger nicht zustimmte, bezeichnete Babler als „unzumutbar“.[16]

[Eintrag zu Staatsmonopolitischer Kapitalismus, 12. Dezember 2025, Wikipedia]
Bemerkenswert war die Renaissance der Strömung Mitte der neunziger Jahre rund um den damaligen SJÖ-Verbandssekretär Andreas Babler, da seit diesem Zeitpunkt eigentlich die Sozialistische Jugend die Deutungshoheit über die Stamokap-Theorie in Österreich hatte.

Bravo!

Ein anderer Ausruf fällt dazu nicht ein — Bravo!

rufen sie einander zu: Monika Gruber dem Erzbischof, Erzbischof dem

für kurz gewesenen Vizekanzler

Der Moderatorin in dieser Folge gebührt aber auch ein Bravo, allein schon dafür, daß sie belesen weiß, wer zu erwähnen ist, wenn es um Tiefgedachtes geht: Norbert Bolz, von dem in

dieser Folge Erzbischof zur großen intellektuellen Enttäuschung kein Zitat verlas

Was in der Lesung vom Erzbischof in dieser Folge nicht vorkam, ist, was nicht selbst geschrieben, sondern einfach wie kurz weiterverbreitet wird, beispielsweise das, was ein gelernter Historiker, dabei sich auf seine Expertise in Sachen Faschismus berufen kann, schlicht ohne eigenen Zusatz nur weiterleitet oder, wie es gar modern heißt, „repostet“, am 10. Dezember 2025:

Die antisemitische Linke kippt immer weiter Richtung Faschismus.

Nur im Aufwuchs einer Klosterschule ist es einem Menschen gegeben, in der größten Liebe vom Gesicht eines Menschen zu reden, wie es Erzbischof kann,

„Da ist eh nichts mehr zu retten! Muss man in diese Visage wirklich 450€ reinschmieren?“

und dabei ganz verhaftet in der Ästhetik des Kulturreichs, für das er, schreibt er in seiner „Nachlese“ zur Folge aus dieser Serie vom 7. Dezember 2025:

Wir müssen kämpfen, wenn wir unser Österreich kulturell erhalten wollen, wie wir es aus den Tagen unserer Kindheit kennen.

Und was ein Erzbischof einst als Klosterschulkind gelernt, verlernt er nimmer, zum Beispiel die hohe Kunst des Rechnens, die eine der reichlichen Kulturtechniken, wenn er in seiner „Nachlese“ am 8. Dezember 2025 schreibt:

Aber man bekommt auch einiges dafür, zum Beispiel eine treue Community, die in Österreich schon 38 % der Menschen umfasst, die FPÖ-Wähler. Vielen Dank an alle, die mir schreiben und mich immer wieder unterstützen. Die ÖVP-Wähler dazugezählt sind das 58 % der Menschen, die einem dann den Rücken stärken, wenn man es nötig hat.

„58 %“, ein beeindruckendes Ergebnis seiner Rechenkünste in der Inklusionsberechnung, aber das kümmert „Echte Demokratie“ wenig, für sie ist die Zahl „38 %“ derart beeindruckend, wohl geradeso, als wäre sie — das kann gesagt werden, ist ihr doch der Pathos nicht fremd — direkt von der Vorsehung herabgekommen, und für sie ein Sakrileg, ein Rechensymbol zu fettieren, so schreibt sie in ihrer Antwort vom 10. Dezember 2025 nur „38“ und „Wir sind“ in fetten Druckbuchstaben: „Wir sind 38“

„Bekennt euch zur FPÖ!“! Mit diesen Worten sorgte der bekannte Soziologe u ehemalige SPÖ-Funktionär Bernhard Heinzlmaier für Aufsehen. Für ihn sei klar: „Wir sind 38 Prozent“, er wähle die FPÖ u sehe sich als Sympathisant der Freiheitlichen. Hausverstand/aufrechter Demokrat

Und einleitend zu „38“ und „58 %“ unmittelbar davor führt Erzbischof aus:

Es ist offensichtlich, dass uns die Linken einzuschüchtern versuchen. Die beiden gestern Anwesenden waren ein Paradebeispiel dafür. Der eine, ein mächtiger Grüner mit Top-Kontakten bis in die höchsten Staatskreise, die andere, eine mit der Waffe der Meinungsgestaltung ausgestattete Journalistin. Solche Leute können jeden, den sie fertig machen wollen, tatsächlich sozial durchstreichen. Und das Mittel der sozialen Auslöschung wird heute immer häufiger angewendet. Wenn sich jemand als FPÖ-Sympathisant oder AfD-Anhänger zu erkennen gibt, dann kommt nicht selten ein Schlag nach dem anderen: Ausgrenzung aus Freundeskreisen, Beschäftigungsverbot im öffentlichen Dienst, Kündigung des Bankkontos, als Selbstständiger Aufkündigung von jahrelangen Kundenbeziehungen, Verbreitung von Unterstellungen und Verunglimpfungen etc. Das alles macht das Leben nicht gerade einfacher.

Aber ein Erzbischof, gestählt seit seinen Klosterschultagen:

Ich werde mich sicher nicht niedermachen lassen. Wir müssen kämpfen, wenn wir unser Österreich kulturell erhalten wollen, wie wir es aus den Tagen unserer Kindheit kennen. Wenn das Stadtbild Wiens absolut nichts mehr mit dem unserer Kindheit zu tun hat, dann läuft etwas falsch. Solche Fehlentwicklungen aufzuzeigen, ist unsere Aufgabe.

Seine „Nachlese“ aber nicht auf der Plattform von einem der broligarchs, sondern auf seiner eigenen Seite; und was auf dieser

besonders gefällt, ist die „Empfehlung exxpress Berichte für Selberdenker“ —

Auf der Höhe des erzbischöflichen Geistes zu diskutieren, ist wohl nur einer Person in diesem Lande noch gegeben, und so ist es kein Mysterium des Landes;

kein Wunder des Landes, daß auch Erzbischof diesen Mann,

der einzig an Geistestiefe ihm das geweihte Wasser reichen kann, zum Gespräch lädt, sein Werk,

verlegt vom ehrenreichsten Verlag des Landes, zu diskutieren

Bravo dem Land der Bravourösen